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erstellt am 18.08.1998 |
Umweltpsychologie > Nachrichten zum Fachbereich UmweltpsychologieNachrichten zu Aktivitäten des Fachbereiches Umweltpsychologiein den Jahren 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 1999 1998 04.08.2010 - Pressebeitrag zu Natur und LebensqualitätIn der neuen Ausgabe der Fernsehzeitschrift
"HörZu" Nr. 31 vom 30.7.2010 stützt sich der
Titelbeitrag "Warum uns die Natur glücklich macht -
So verzaubern uns Berge und Meer" (reich bebildert,
S. 6-9) auf mehrere Fachbeiträge aus der
Umweltpsychologie, darunter aus unserer Sektion von
Rudolf Günther. 17.07.2010 - Themenschwerpunkt Klimawandel"Herausforderung Klimawandel - Potenziale und Grenzen von Gesundheitsvorsorge und Anpassung jenseits physikalisch orientierter Klimaforschung" ist das Schwerpunktthema des Heftes 2/2010 von "Verhaltenstherapie und Psychosoziale Praxis (VPP)" des DGVT- Verlages mit 8 Einzelbeiträgen (zusammen ca. 100 Seiten; Gesamtheft 15 EUR). Für die Arbeitsschwerpunkte unseres BDP- Fachbereichs von besonderem Interesse ist ein Beitrag von Dr.Heike Köckler am Center for Environmental Systems Research der Universität Kassel, in dem sie einen wirklich guten Überblick über Grünflächen als Potenzial für Gesundheit, zur Anpassung an Klimawandel und als Instrument der Stadtplanung gibt (S.363-375). 17.06.2010 - Stellenausschreibung NachhaltigkeitAm Lehrstuhl für Landschaftsökologie der Hochschule Vechta ist eine Projektstelle mit fachlichem Schwerpunkt Umweltpsychologie / Statistik zu besetzen, Projektlaufzeit 3 Jahre, Bewerbungen bis 01.08.2010 (Projekt "Vertrauen und Nachhaltigkeit bei Umgang und Nutzung virtuellen Trinkwassers"). Näheres zur Ausschreibung. 18.05.2010 - (mit Fachbereich Gesundheitspsychologie) - Aktuelles zur HandystrahlungKeine entscheidende Klärung zu möglichen Gesundheitsrisiken erbringt die bislang größte Fall-Kontrollstudie zur Handystrahlung, die soeben von der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf veröffentlicht wurde. Sie stützt sich weitgehend auf Interviews von 2708 Menschen mit Gliomen sowie 2409 Menschen mit Meningiom, den häufigsten Gehirntumoren. Zudem wurden 7658 Kontrollpersonen in 13 Ländern befragt. Dabei wurde zwar kein erhöhtes Krebsrisiko für Durchschnittsnutzer gezeigt, es sei jedoch nicht auszuschließen, dass extrem langes Telefonieren mit mobilen Telefonen das Tumorrisiko fördere. Abstract der Studie "The INTERPHONE Study Group: Brain tumour risk in relation to mobile telephone use: results of the INTERPHONE international casecontrol study" im Int. J. Epidemiol. Aufsehen hat eine weitere Studie (Journal of Alzheimer's Disease 19, 2009) hervorgerufen, wonach Handystrahlen in einem US-Labor bei Mäusen Alzheimer verhindert haben - und bei bereits erkrankten Tieren das Hirnleiden gelindert. Bei gesunden Mäusen verbesserte die Strahlung zudem das Erinnerungsvermögen. 21.03.2010 - Angebot für Lehrauftrag UmweltpsychologieAus der DGPS- Fachgruppe Umweltpsychologie erreicht uns die Mitteilung: Das Institut für Umweltwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, sucht für ein Seminar zum Thema Umweltpsychologie im Sommersemester 2010 eine/n Lehrbeauftragte/n. Weitere Informationen bei Prof. Dr. Ralf Schulz (R.Schulz@uni-landau.de). 18.03.2010 - Interview zu "Frühling" in Deutschlandradio Kultur"Wie steigende Temperaturen die Alltagskultur
verändern: Gespräch mit Rudolf Günther, Leiter des
Fachbereichs Umweltpsychologie im Berufsverband deutscher
Psychologinnen und Psychologen". 06.02.2010 (mit Fachkreis Gerontopsychologie) Gerontopsychologische Anregungen von Klaus DörnerDer emeritierte Sozialpsychiater Klaus Dörner berichtet in seinem neueren Buch "Leben und sterben, wo ich hingehöre. Dritter Sozialraum und neues Hilfesystem" (Paranus Verlag Neumünster 2007, 220 Seiten. ISBN 978-3-926200-91-4. 19,00 EUR) über eine Vielzahl ambulanter Pflegemodelle, die dem Ziel einer gemeindeorientierten, lebensfeld- und damit "heimat"nahen Lebensperspektive für Menschen im hohen Alter oder mit Behinderung verpflichtet sind. Das Buch steht - bereits nach seiner theoretischen Verankerung etwa im ökopsychologischen Setting- Konzept - umweltpsychologischen Ansätzen nahe und gibt viele wertvolle Anregungen auch für alle praxisorientierten Gerontopsycholog/innen. Weitere Informationen - der 77jährige Klaus Dörner ist auch persönlich ein Modell für "aktives Altern". 27.01.2010 - Spuren: Eine Erinnerung auch an Heiner ErkeAn die Generation 40+ oder so wendet sich Heiko Ernst
- Diplompsychologe, Chefredakteur von "Psychologie
heute" und Verfasser vieler lesenswerter Bücher -
in einem neuen Band (Heiko Ernst: Weitergeben! Anstiftung
zum kreativen Leben. Hoffmann und Campe 2008, geb. 19,95)
mit den Fragen "Welche Spuren will ich hinterlassen?
Was ist der Sinn meines Lebens? Wie ist es mit der
Zukunnft der Nachgeborenen? Wie soll man sich an mich
erinnern?" 17.01.2010 - Neuerscheinung zum GleichgewichtssinNeu erschienen ist: RAINER SCHÖNHAMMER (HG.) Körper, Dinge und Bewegung. Der Gleichgewichtssinn in materieller Kultur und Ästhetik. facultas.wuv 2009. 285 Seiten, broschiert. ISBN 978-3-7089-0460-3 - EUR 24,90 (D), EUR 25,60 (A), sFr 44.- Der Band fasziniert durch das vielfältige Spektrum der Einzel- Fachwissenschaften, die den gemeinsamen Gegenstand der Gleichgewichtserfahrung aus unterschiedlichsten Perpektiven erhellen (neben der Psychologie Architektur und Design, Medizin, Sportwissenschaft, Kunst- und Kulturwissenschaft u.a.); die Vielzahl der beschriebenen Alltagsprodukte und alltäglichen Lebensausschnitte, deren Gestaltungsideen sich auf die Sinneserfahrung des Gleichgewichts und seiner Labilität oder Bedrohung - als Balance, Schweben und Fliegen über Schwindel bis hin zu traumatischen Fallens-Ängsten - ist nicht zuletzt auch eine Fundgrube für die angewandte Gesundheits-, Umwelt- oder Gerontopsychologie.Der Band ist das Errgebnis einer Fachtagung der Gesellschaft für Kulturpsychologie an der Hochschule für Kunst und Design in Halle (vgl. Mitt. 14.09.2007 hier auf der Internetseite). Nähere Informationen unter http://facultas.wuv.at oder in unserer Rezension Gleichgewichtssinn. 10.01.2010 - Beitrag zur FLL-Tagung InnenraumbegrünungSoeben ist in Report Psychologie 1/2010 (S. 4/5) unter dem Titel "Innenraumbegrünung - ein interdisizpliäres und zukunftsweisendes Thema auch für Psychologen" ein Beitrag von Dr.Rudolf Günther und Christian Schulze-Ardey (Geschäftsführer der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau FLL) erschienen. Es wird berichtet über die FLL- Fachtagung zur Innenraumbegrünung" am 25. und 26.11.2009 im Gartenbauzentrum Essen..Die Gesundheits- und Umweltpsychologinnen im BDP kooperieren mit der FLL seit mehreren Jahren und beteiligten sich aktiv auch wieder an der dortigen Tagung. 09.09.2009 - Zwei Vorträge bei Fachtagung des Bundes Deutscher LandschaftsarchitektenDer Fachbereich Umweltpsychologie ist an der diesjähirgen Landesfachtagung des BDLA Baden-Württemberg am 8. und 9. 10.2009 in Bad Urach mit zwei Vorträgen vertreten: Iin seinem Beitrag zu "Sick City Syndrom - gibt es das?" versucht Dr.Rudolf Günther (Univers. Tübingen) eine Antwort aufgrund von Erkenntnissen über Mensch- Umwelt- Wechselwirkungen, unter der Frage "Wohin?" setzt sich Dipl.Psych. Hubert Schübel (Consultoria Beratungsteam, Stuttgart) mit der Zielfindung bei prozeßhaften Planungen auseinander. Weitere Informationen unter Bund Deutscher Landschaftsarchitekten BW 31.08.2009 - Psychologische Beiträge zur UmweltschonungDie Taskforce der American Psychological Association
(APA) "Psychology
and Global Climate Change" hat in einem Report
derzeit verfügbare psychologische Erkenntnise
zusammengestellt. 31.08.2009 - (mit Fachbereich Gesundheitspsychologie) - Erholungsmöglichkeiten für Menschen mit BehinderungenHingewiesen wird auf ein interdisziplinäres Lehrbuch
vor allem für Studierende der Gesundheitswissenschaften,
das in breitem Umfang auch Facherkenntnisse der
Psychologie berücksichtigt: 25.08.2009 - Ohne Orientierung im Kreis laufen?Weit verbreitet ist die Meinung, daß Menschen bei Fortbewegung in unbekanntem Gelände die Orientierung verlieren und im Kreis gehen. Systematischere Forschungen dazu gibt es aber kaum. Mit dieser Frage beschäftigt sich jetzt eine experimentelle Studie ("Walking straight into circles", Souman,JL, Frissen,I, Sreenivasa, MN, Ernst, MO, Current Biology, 2009, aktuelles Heft). Die Untersuchungen, die hierzu - in einem Forstgebiet (Rheinland-Pfalz) und in der nördlichen Sahara mit GPS-Registrierung - durchgeführt wurden, belegen tatsächlich die massiven Richtungswechsel bei fehlenden externen Orientierungsgebern. Die Studie verweist ausführlich auch auf psychologische Forschungsansätze u.a. bei blinden Fußgängern oder ein bereits 1930 von Lund (in J.am.Ps.) durchgeführtes Experiment zu individuell stabilen Links- Rechts- Abweichungen (Lateraldominanz). Kurzfassung der Studie des Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik hier 25.08.2009 - Doktorandenstelle für Umweltpsychologie/-soziologieBeim Leibniz-Institut für Gewässerökologie und
Binnenfischerei im Forschungsverbund 25.08.2009 - Auswirkungen von Straßen auf TierpopulationenWährend die Auswirkungen von Verkehrsräumen auf den Menschen auch von Psycvhologen intensiv erforscht werden, fehlen aus unserer Fachdisziplin entsprechende tierpsychologische Studien fast völlständig. Eine zusammenfassenden Auswertung der empirischen Befundlage zu "Effects of Roads and Traffic on Wildlife Populations" (Lenore Fahrig und Trina Rytwinski, in der aktuellen Ausgabe der kanadischen Zeitschrift Ecology and Society 14, 2999) stützt sich auf 79 Studien, die Ergebnisse zu 131 Species enthalten. Danach werden bei vier Gruppen von Tierarten negative, bei immerhin zwei Gruppen aber auch positive Wirkungen des ökologischen Areals "Verkehrsraum" festgestellt, aber auch weitere erforschenswürdige Verhaltensanpassungen (z.B. daß Frösche bei Verkehrslärm in höherer Tonlage quaken, also Adaptationen an einem genetisch festgelegten Verhaltensmuster zu beobachten sind, Studie von Parris / Velik-Lord North a.a.O.). Leider fehlen - wie zu erwarten - Verweise auf psychologische Beiträge. Originalarbeiten hier. 29.07.2009 - Innovation zu Energieeinsparung und GesundheitCO2-Ampeln gegen dicke Luft in
Seminarräumen, die mit orangefarbenem und rotem Licht
frühzeitig signalisieren, dass der Sauerstoff verbraucht
ist und gelüftet werden muss, werden derzeit von dem
Umweltwissenschaftler Simon Burandt der Universität
Lüneburg mit Test-Installation in mehreren
Seminarräumen evaluiert. Die Warngeräte kosten rund 150
Euro pro Stück und messen den CO2-Gehalt der
Luft mit einem Infrarot-Sensor. Mehr
... 04.06.2009 - Fachbereiche Umwelt- und Gesundheitspsychologie - Neue Studien zu kritischen Umweltfaktoren in GesundheitseinrichtungenWir verweisen auf mehrere neue Studien von bzw. mit
Roger Ulrich, Verhaltenswissenschaftler und
Sozialgeograph, als (Ko-)Autor: 21.4.2009 - Fachbereich Umweltpsychologie - Homepage der Zeitschrift UmweltpsychologieDie Zeitschrift "Umweltpsychologie" weist in
einer Rundmail an die Fachgruppen Umwelt- und
Sozialpsychologie der DGPs darauf hin, daß sie ihre
Homepage unter http://www.umps.de
neu gestaltet hat, mit Informationen über die
Zeitschrift und weiteren Serviceleistungen, z.B. der
Möglichkeit, einzelne Beiträge herunterzuladen, etwa
Ergebnisse einer recht aktuellen Umweltpsychologen-
Befragung. 10.03.2009 - Fachbereich Umweltpsychologie - FLL-Fachtagung "Innenraumbegrünung"Am 25./26. März findet in Essen, Gartenbauzentrum (in
unmittelbarer Nähe zum GRUGA-Park und zur Messe) die
diesjährige Fachtagung "Innenraumbegrünung"
der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung
Landschaftsbau e.V. (FLL) statt, wieder - wie schon in
Vorjahren - auch mit einem unweltpsychologischen Beitrag
aus unserem Fachbereich. 13.02.2009 Neuerscheinung zu Schulen der ZukunftArchtekturpsychologische Neuerscheinung: In
Fortführung eines bereits 2006 in jetzt 3. Auflage
publizierten Monographie "Schulen der Zukunft"
von R. Walden und S.Borrelbach (Heidelberg: Asanger) ist
soeben erschienen: Rotraut Walden (Ed.): Schools for
the Future. Design Proposals from Architectural Psychology
(Göttingen: Hogrefe 2009). Der Band gibt einen
wertvollen Überblick (mit 23 Modellschul- Beschreibungen
aus 11 Ländern) zur internationalen Schulbau-
Entwicklung, die sich aus pädagogisch- psychologischen
Zielsetzungen der Förderung von Selbstlernen,
Interdisziplinarität und sozialen Interaktionsprozessen
unter voller Nutzung auch von IT-Ressourcen ableiten. 12.11.2008 Verkehrssicherheitspreis 2008 an Prof. Ingo PfafferottDer Joseph-Ströbl-Förderpreis, der jährlich für
bemerkenswerte Leistungen zur Verbesserung der
Verkehrssicherheit vergeben wird, ging in diesem Jahr an
unseren Fachkollegen Professor Dr. Ingo Pfafferott (und
an zwei weitere Persönlichkeiten). Ingo Pfafferott war
über Jahrzehnte in der Bundesanstalt für Straßenwesen
zuständig für Verkehrspsychologie und
Sicherheitskommunikation, er war Mitglied der Redaktion
der Fachzeitschrift "Sicher unterwegs" und seit
2003 Chefredakteur der "Zeitschrift für
Verkehrssicherheit". Dabei "engagierte er sich
unermüdlich mit unzähligen Fachbeiträgen für die
Verkehrssicherheitsarbeit", wie der Bayerische
Innenminister Joachim Herrmann in seiner Laudation
formulierte. 12.11.2008 Sektionsarbeit findet zunehmend bdp-externe BeachtungUmweltpsychologische Beiträge zur
Energieeinsparung: Das fachlich-konzeptionell wohl
am konsequentesten auf psychologischen Erkenntnissen
aufbauenden Programm zum Klimaschutz ist die Aktion
"Nordlicht", sie wird am Institut für
Psychologie der Universität Kiel von Priv.-Doz. Dr.
Friedemann Prose im Rahmen des Projekts Klimaschutz
koordiniert. Ökologisch-psychologische Grundlagen der Verkehrssicherheit: Kürzlich (14.06.2008 s.unten auf dieser Seite) hatten wir darauf aufmerksam gemacht, daß die vor 70 Jahren von James J. Gibson und L.E. Crooks publizierte Grundlagenarbeit zur Verkehrssicherheit seit Mitte der 90er Jahre in verschiedenen Fachdisziplinen mit einer geradezu explosionsartigen Zunahme zitiert wird. Unser Hinweis ist jetzt kürzlich auch in der Zeitschrift für Verkehrssicherheit (Heft 4, 2008, S. 202) erschienen. 02.09.09 - FLL-Workshop Gesundheit durch GrünAm Dienstag, 21.10.2008 findet in Heuchelheim/Gießen dieser von der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) initiierte Workshop statt. Der BDP - vertreten durch unsere Sektion - wird voraussichtlich am Aufbau eines interdisziplinären Fachnetzwerkes zum Themenfeld Gesundheit durch Grün mitwirken und einschlägige Facherkenntnisse der Psychologie sowie Verfahrensvorschläge zum Netzwerkaufbau dort einbringen. Näheres zum Workshop. 01.09.08 - "Freizeitverhalten und Tourismus in Natur und Landschaft" als Themenschwerpunkt der Zeitschrift UmweltpsychologieDer GUS-Fachbereich verweist auf den Aufruf der
DGP-Fachgruppe Umweltpsychologie 18.07.2008 - Konferenz zu Erholung und Gesundheit in Landschaft und WaldVom 1. bis 3. April 2009 findet an der Eidg.
Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf/Zürich eine
Internationale Konferenz "Erholung und Gesundheit in
Landschaft und Wald" statt (derzeit Call for Papers;
Näheres unter www.wsl.ch/landscapeandhealth). 14.06.2008 Innovative Praxisfelder: Ökopsychologische Studie nach 70 Jahren wieder hoch aktuellGeradezu explosionsartig zugenommen hat seit Mitte der 90er Jahre die Zitierhäufigkeit einer 1938 - also vor jetzt 70 Jahren - publizierten theoretischen Arbeit zur Verkehrssicherheit: Die Feststellung bezieht sich auf:
Die Arbeit wurde noch vor den ersten Ausformulierungen der bis heute zentralen Ansätze von J.J. Gibson auf Grundlage des Lebensfeldkonzeptes von Lewin erstellt und hat strategische Grundannahmen über Möglichkeiten der Unfallprävention diskutiert. Während die Arbeit vor 1995 fast nur noch durch Spezialisten der Unfallprävention zitiert wurde (im Durchschnitt in einer Publikation jährlich), wird die Arbeit in mehr als 100 seit dem Jahr 2000 erschienenen Publikationen zitiert, zwischen 2003 und 2007 etwa 16mal p.a. Die erneute, hohe Aktualität der Studie erklärt sich vor dem Hintergrund den immer umfassenderen technischen Möglichkeiten zur Steuerung von dynamischen Systemen (und eben auch des Verkehrsabläufe) - und verweist damit auf stark expandierende innovative Praxisfelder auch für Psycholog/innen - und zwar keineswegs nur im Bereich der Verkehrssicherheit, sondern beispielsweise auch der Gerontotechnik oder der Gesundheitsprävention. 15.05.2008 - Fachbereich Umweltpsychologie - Psychische Wirkungen von Pflanzen im WeltraumUmweltpsycholog/innen befassen sich schon seit langem
mit den extremen Umgebungsbedingungen im Weltraum,
andererseits auch - wie unser Fachbereich seit mehreren
Jahren - mit psychischen Wirkungen von Begrünung auf den
Menschen. Einzigartig ist aber wohl, daß in einem
multinationalen NASA- geförderten Projekt (insbesondere
in Kooperation mit Rußland), das sich mit Gartenbau im
Weltraum befaßt, nach einem Psychologen (stud.grad.)
gesucht wird, um die "non-nutritional benefits to
growing and tending plants in extreme environments (e.g.,
space)" näher zu untersuchen (erreichbarerr
Qualifikationsabschluß als space-psychologist and/or an
environmental psychologist). 27.2.08 - PressemitteilungZu dem Thema "Wie wirkt der Frühling?" nimmt am 27.2.08 in der Südwestpresse als "Umweltpsychologe im Berufsverband deutscher Psychologen" Rudolf Günther in einem kurzen Interview Stellung und verweist u.a. auf Kranke und Ältere, für die diese Jahreszeit besonders positive Wirkungen aufweist. Text des Interviews 09.02.2008 Neuerscheinung: Studie zur Architektur von Pflegeheimen für DemenzerkrankteDiese architekturwissenschaftliche Dissertation von Dr.-Ing. Gesine Marquardt (ein Projekt der Robert- Bosch- Stiftung) berücksichtigt in breitem Umfang auch archtektur- und ökopsychologische Ansätze. Informationen in Kurzfassung (TU Dresden oder in der Ärztlichen Praxis), auch als PDF-Download der Dissertation, 161 S., 2007 (Hinw.v. D.Timp) 07.02.2008 Fachbereich Umweltpsychologie - AktuellesWeg von der Natur als Erholungsfaktor
- "Ins Grüne fahren" verliert nach Ergebnissen
einer neuen Mehr- Länder- Studie (Oliver Pergrams von
der Universität von Illinois und seine Kollegin Patricia
Zaradic vom Environmental Leadership Program) erheblich
an Bedeutung. "Videophilie" wird von den
Autoren als Hauptursache für diese fundamentale
Verlagerung angesehen. Die Arbeit wird demnächst in den
"Proceedings" der US-Akademie der
Wissenschaften veröffentlicht.
Ästhetische und naturnahe Ortsentwicklung
durch stillgelegte Bahnhöfe - Ein
Zeitungsbeitrag (Christoph Ströhle im Reutlinger
Generalanzeiger am 6.2.08, "Wo die Bahn sich
verabschiedet hat") beschreibt anschaulich die
Bandbreite regional verwirklichter Nutzungsmöglichkeiten
für stillgelegte Bahnhöfe. 14.9.07 - Tagung "Psychologie von materieller Kultur und Design"Die Tagung der Gesellschaft für Kulturpsychologie 25.-28.
Oktober 2007 an der Hochschule für Kunst und Design in
Halle (Hochschule für Kunst und Design, Burg
Giebichenstein) wird dem Thema "Körper, Dinge und
Bewegung - wie es dem Gleichgewichtssinn gefällt"
gewidmet. 26.07.2007 - Symposium zur Erinnerung an ökosystemisches Entwicklungsmodell von Urie BronfenbrennerAm 25. September 2005 war in New York Professor Urie
Bronfenbrenner verstorben. Der Psychologe wurde mit einem
ökosystemischen Ansatz zur menschlichen Entwicklung
international und fächerübergreifend - nicht zuletzt
auch in der Soziologie und Pädagogik - bekannt. 1986
wurde ihm die Ehrendoktorwürde der TU Berlin verliehen. 18.06.2007 (gemeinsam mit Fachbereich
Schriftpsychologie)
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