Seite erstellt am 18.08.1998
 Seite aktualisiert am 23.11.2011

Sektion > Nachrichten zu Gerontopsychologie

in den Jahren 2006   2005   2004  

Fachkreis Gerontopsychologie; Fachnetzwerk Gerontopsychologie

24.11.2011 - Sektion mit Untergliederungen - Aktivitätsberichte

Zur Erinnerung - der Aktivitätsbericht der Sektion für 2010 ist - wie auch aus den Vorjahren 2006, 2007, 2008 und 2009 - mit Hinweisen zu Aktivitäten im Fachkreis Gerontopsychologie im pdf-Format zugänglich.

15.11.2011 - Aktuelle Forschungsergebnisse zur Alzheimerkrankheit

Mehr als 5.000 Wissenschaftler tauschten sich soeben in Paris auf der Alzheimer's Association International Conference 2011 über aktuelle Forschungsarbeiten aus. In einer Ad-hoc-Mitteilung wird dabei auch auf psychologische Studien verwiesen, etwa auf eine Untersuchung, die einen Zusammenahng zwischen Resilienz und geringen kognitiven Beeinträchtungen bei Alzheimererkrankung plausibel zu machen scheint. Vorgetragen wurden dort auch Erstergebnisse aus einer laufenden Studie eines Forschungsteams (Chemiker und Pathologen) der TU Darmstadt, die ein leicht durchführbares, sehr frühzeitig - lange vor jeder Symptomausbildung - einsetzbares Nasenschleimhaut- Screening ermöglichen könnten. Zu dieser spektakulären, auch in der Tagespresse aufgriffenen Studie ist bisher aber - nach Rückfrage bei einem der Leiter, Prof. Dr. Boris Schmidt - lediglich die Pressemitteilung der TU Darmstadt greifbar.

12.10.2011 - Aktuelle Schwerpunkte: Subjektives Alter, Computernutzung

Subjektives Alter: Unter dem anschaulichen Obertitel "How old am I?" finden sich - stark expandierend - Forschungen zur Abgrenzung des "kognitiven" vom kalendarischen Lebensalter über der gesamten Lebensspanne. Neben unterschiedlichen Verfahrensentwicklungen zur Messung und der Suche nach psychologischen (motivationalen, funktionalen, sozialen) Ursachen dafür, daß sich Menschen vergleichsweise älter oder jünger fühlen, stehen praxisbezogene Themen - mit Anwendungen z.B. auf Arbeitsmotivation und auf Konsumentenentscheidungen (seit einer vielbeachteten Studie von Nancy Stephens 1991) im Mittelpunkt.

Computernutzung: Einen breit und interdisiziplinär ausgelegten Überblick zum Erkenntnisstand für die Computernutzung durch Seniorne (unter Berücksichtigung auch der - recht wenigen - Untersuchungen aus der Psychologie) gibt eine Arbeit aus Kanada (Wagner, N. u.a.(2010): Computer use by older adults: A multi-disciplinary review)

29.09.2011 - Welt-Alzheimertag

Der Welt-Alzheimertag will seit 1994 jeweils am 21.September über die Erkrankung aufklären und die Bevölkerung für den schleichenden Prozess sinsibilisieren, der in einer völligen Veränderung der Persönlichkeit endet. Neuere Studien weisen darauf hin, daß der Prozess des Gedächtnisverlusts im Alter auch verhaltensbasiere Grundlagen hat und damit durch psychologisch begründete Präventionsansätze verzögert werden können (s.z.B. neuere Mitt. unten auf dieser Seite vom 6.03.2011).

6.03.2011 - Überraschender Befund zur Alzheimererkrankung

Als eines der Highlights beim diesjährigen 177. Jahrestreffen des AAAS - einer Großveranstaltung der American Association for the Advancement of Science - wurde auch ein Beitrag der Psychologin Ellen Bialystok von der Universität in Toronto besonders gewürdigt.
Bialystok, die seit Jahren Forschungen zur Hirnleistung von zweisprachigen Kindern und Senioren durchführt, hat in einer neuen Studie 211 Alzheimer Patients mit gleicher kognitiver Leistungsfähigkeit, von denen 102 bilingual waren, 109 nicht, psychologisch untersucht und dabei festgestellt, daß bei Zweisprachigen eine durchschnittliche Verzögerung der Symptomausprägung um durchschnittlich mehr als fünf Jahre anzunehmen ist. Ihre Hypothese: Zweisprachige sind besser vor Alzheimer geschützt, weil bilinguale Menschen ständig ihr Gehirn trainieren und damit den Gedächtnisverlust im Alter verzögern.

Weitere Informationen im Annual Meeting News vom Februar 2011, dort findet sich auch ein Interview mit ihr in einer Wissenschafts- Radiosendung "Die Vorteile von Babylon". Auffällig viele und teilweise sehr kritische Leserrückmeldungen zu deutschsprachigen Pressemeldungen.

3.03.2011 - Zwei Stellenangebote

aus der Deutschen Gesellschaft für Psychologie zugegangen sind soeben Hinweise auf zwei Stellenangebote:
1. Promovendin/nen in einem Projekt zur Usability/Schnittstellengestaltung technischer Assitenzsysteme für ältere Menschen (Hinweis über Koll. Dr. Gundula Hübner, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Arbeitsaufgaben sind u.a. die Erstellung von Interviewleitfäden und Fragebögen, Durchführung von Interviews mit Patienten der geriatrischen Frührehabilitation, Individuelle Bedarfsanalysen bzgl. Alltagsaktivitäten und Teilhabe (ICF) als Grundlage der Gestaltung der Schnittstellen von AAL-Technologien, Funktions- und Akzeptanzevaluation von AAL-Technologien. Näheres

2. Wiss. Mitarbeiter/in für ein vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördertes Projekt im Bereich Alleinlebende Menschen mit Demenz, Westsächsische Hochschule Zwickau, Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Näheres

15.11.2010 - Vereinbarkeit von Beruf/Studium mit Pflege eines Angehörigen

Hilfreiche Praxisinformationen zur Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und der Pflege eines Angehörigen (eldercare):geben gemeinsam die Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Universitätsklinikum Erlangen und der Fachhochschule für angewandte Wissenschaften Nürnberg heraus zu den Themen
- Anspruchsberechtigungen, Pflegestufen, Leistungen der Pflegeversicherung, Patientenverfügung, zentrale Pflegeberatungsstellen und einen Notfallplan für den akuten Pflegefall mit
- Materialien zum Thema Krankheitsbilder im Alter, bei denen es um Demenzerkrankungen, Schlaganfall und Sucht im Alter geht, sowie(aber natürlich beschränkt auf die Region) und mit Hinweisen zu Hilfsangeboten und Kooperationen bei ambulanten, teilstationären und stationären Diensten, außerdem zu sonstigen Hilfen wie Essen auf Rädern, Hausnotruf, Hilfsmittelservice, Fahrdienst und hilfreicher Literatur.

15.11.2010 - Satellitenveranstaltung "Gesund und aktiv älter werden"

Als Satellitenveranstaltung zum 16. Kongress „Armut und Gesundheit“ am 3. und 4. Dezember in Berlin wird am 2.12.2010 im Rathaus Schöneberg Berlin die Veranstaltung "Gesund und aktiv älter werden" durchgeführt, in deren Rahmen auch die Preisträger des Wettbewerbes „Vorbildliche Praxis 2010 - Gesund im Alter: Selbstbestimmt wohnen und aktiv bleiben“ ausgezeichnet werden (zum Programm; Hinweis DP Gerlinde Dingerkus).

04.10.2010 - mit Fachbereich Gesundheitspsychologie - Sexualität und Gesundes Altern: Zum Tod von Oswald Kolle

Oswalt Kolle ist am 24. September mit fast 82 Jahren in Amsterdam gestorben. Der Journalist gilt als einer der wichtigsten Vorkämpfer der sexuellen Aufklärung und hat sich zuletzt vor allem auch dafür eingesetzt, Sexualität als ein einfaches Mittel gegen Altersdepressionen wahrzunehmen und älteren Menschen darauf bezogene blockierende Ängste zu nehmen, also in direkter Übereinstimmung mit psychologischen Zielsetzungen zum gesunden Altern: "Viele Alte setzen sich selbst unter Druck. Die Frauen denken, sie sind nicht mehr attraktiv genug, die Männer sehen Sex als Leistung" (AP).

Einen Ausschnitt aus den vielen Würdigungen zum Tod von Oswald Kolle in den Pressemedien gibt www.nachrichten.de

24.09.2010 - Wohnprojekt Alt & Jung

Mittlerweile bundesweit umgesetzt wird ein Projekt "Wohnen für Hilfe", das 2005 in Münster/W. initiiert wurde und ein beachtenswerten Beitrag für gesundes Altern ermöglicht. Es beruht auf dem Prinzip der Wohnpartnerschaften zwischen Jung und Alt. Näheres beim Wohnungsamt der Stadt Münster.

18.05.2010 - Beiträge zum BV- Studierenden- Kongreß

Die Sektion GUS war auch beim diesjährigen 14. Studierenden- Kongress aktiv vertreten, der vom 14. bis zum 16. Mai 2010 in Trier stattfand und von der Studierenden- Bundesvereinigung des BDP - in dieser Amtsperiode federführend: Miriam Biene, Gyde Honnens, Claus Unger, Sebastian Wozny, Jana Ziegenbein - hervorragend organisiert worden war. Aus der Arbeit des Fachkreises berichtete Dr. Rudolf Günther über "Gesundes Altern - Anwendungsgebiete der Gerontopsychologie" (Abstr.und Hand-out); ein vorgesehener Beitrag von Hartwig Wennemar mußte gesundheitsbedingt ausfallen. Nicht direkt auf den Fachkreis Gerontopsychologie bezogen, diskutierte Dr. Susanne Guski-Leinwand über "Ethik und Protest – zur Aktualität des ethischen Engagements von Kolleginnen und Kollegen der angewandten/praktischen Psychologie im 20. Jahrhundert" (Abstrakt), .

18.05.2010 - Aktuelles zur Handystrahlung

Aufsehen hat eine Studie (Journal of Alzheimer's Disease 19, 2009) hervorgerufen, wonach Handystrahlen in einem US-Labor bei Mäusen Alzheimer verhindert haben - und bei bereits erkrankten Tieren das Hirnleiden gelindert. Bei gesunden Mäusen verbesserte die Strahlung zudem das Erinnerungsvermögen.

Keine entscheidende Klärung zu möglichen Gesundheitsrisiken erbringt dagegen die bislang größte Fall-Kontrollstudie zur Handystrahlung, die soeben von der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf veröffentlicht wurde. Sie stützt sich weitgehend auf Interviews von 2708 Menschen mit Gliomen sowie 2409 Menschen mit Meningiom, den häufigsten Gehirntumoren. Zudem wurden 7658 Kontrollpersonen in 13 Ländern befragt. Dabei wurde zwar kein erhöhtes Krebsrisiko für Durchschnittsnutzer gezeigt, es sei jedoch nicht auszuschließen, dass extrem langes Telefonieren mit mobilen Telefonen das Tumorrisiko fördere. Abstract der Studie "The INTERPHONE Study Group: Brain tumour risk in relation to mobile telephone use: results of the INTERPHONE international case–control study" im Int. J. Epidemiol.

18.05.2010 - Faltblatt "Praktische Vorschläge zum gesunden Altern"

Druckfrisch greifbar ist jetzt ein neues Faltblatt des Gerontopsychologie-Fachkreises im BDP mit dem Titel "Praktische Vorschläge zum gesunden Altern aus Sicht der Gerontopsychologie". Es lässt sich bei der Sektion GUS im BDP bestellen (E-Mail an: mailto:Dr.R.Guenther@t-online.de) und steht zum Download bereit, ebenso das Faltblatt "Gerontopsychologie", von http://www.bdp-gus.de/gus/gerontops.htm

25.03.2010 - Neue Studie zur Lernmotivation von Senioren

Das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg (Projektleitung Prof. Dr. Andreas Kruse) und das Institut der deutschen Wirtschaft haben - mit Förderung der Robert Bosch Stiftung - eine praxisorientierte Untersuchung zur "Erhaltung der beruflichen Leistungsfähigkeit und Motivation älterer Arbeitnehmer" (ELMA) durchgeführt, die auf differenzierten Messungen zur lerngestützen Veränderung der körperlichen und der kognitiven Leistungsfähigkeit, des gesundheitsbezogenen Wissens und Verhaltens sowie des Altersbildes innerhalb des Unternehmens bei 200 Teilnehmern beruht.
Wesentliche Ergebnisse der durchgeführten Studie - mit insgesamt sehr ermutigenden Hinweisen auf die Lernfähigkeit und -motivation älterer Arbeitnehmer - wurden am 24. März 2010 im Haus der Wirtschaft, Stuttgart, vorgestellt.
Zugänglich sind auch Informationen über den Gesamtrahmen des Projekt ELMA , ein abschließender Bericht liegt momentan noch nicht vor.

12.03.2010 - (mit Fachbereich Gesundheitspsychologie) - Neue Erkenntnisse der Alzheimerforschung

Einer Gruppe von Biochemikern des Leibniz-Instituts für Altersforschung (Fritz-Lipmann-Institut in Jena) ist möglicherweise ein wichtiger Schritt für die Aufklärung der Entstehung der Alzheimer - Erkrankung gelungen.
Sie konnten in einer soeben veröffentlichten Studie mit der Proteinkristallographie die dreidimensionale Teilstruktur eines Amyloid-Vorläuferproteins (APP) sichtbar machen, wobei Spaltprodukte dieses Proteins Alzheimer auslösen können, APP erfüllt aber auch wichtige biologische Funktionen.
Quelle: Structure and biochemical analysis of the heparin-induced E1 dimer of the amyloid precursor pro-tein (Sven O. Dahms, Sandra Höfgen u.a.). Abstr PNAS, published online before print March 8, 2010, doi:10.1073/pnas.0911326107. Umfangreiche Zusatzinformatuionen kostenfrei zugänglich unter:
http://www.pnas.org/content/suppl/2010/03/08/0911326107.DCSupplemental/pnas.0911326107_SI.pdf
(Hinw. Th.Welker)

26.01.2010 - Weitere Studie belegt verminderte Tinnitusbeschwerden durch Musik

Unter dem Titel "Listening to tailor-made notched music reduces tinnitus loudness and tinnitus-related auditory cortex activity" berichtet ein deutsch- amerikanisches Forschungsteam über die systematische Beschwerdeverminderung bei Tinnmituspatienten durch Musik gegenüber einer Vergleichsgruppe. Offenbar verfügen diese therapeutische Interventionen, die jetzt mehrfach erfolgreich untersucht wurden (vgl. z.B. unser Hinweis auf dieser Seite vom 13.02.2009) offenbar übere eine robuste Wirksamkeit, selbst wenn an ihrer praktischen Durchführung musikpsychologische Fachleute nicht (mehr) beteiligt sind, doch bleibt erhebliche Skepsis bezüglich der Sicherung und Weiterentwicklung der fachlichen Qualität unter solchen Voraussetzungen. Die Studie ist ebenfalls in den PNAS veröffentlicht.

17.01.2010 - Neuerscheinung zum Gleichgewichtssin

Neu erschienen ist: RAINER SCHÖNHAMMER (HG.) Körper, Dinge und Bewegung. Der Gleichgewichtssinn in materieller Kultur und Ästhetik. facultas.wuv 2009. 285 Seiten, broschiert. ISBN 978-3-7089-0460-3 - EUR 24,90 (D), EUR 25,60 (A), sFr 44.-

Der Band fasziniert durch das vielfältige Spektrum der Einzel- Fachwissenschaften, die den gemeinsamen Gegenstand der Gleichgewichtserfahrung aus unterschiedlichsten Perpektiven erhellen (neben der Psychologie Architektur und Design, Medizin, Sportwissenschaft, Kunst- und Kulturwissenschaft u.a.); die Vielzahl der beschriebenen Alltagsprodukte und alltäglichen Lebensausschnitte, deren Gestaltungsideen sich auf die Sinneserfahrung des Gleichgewichts und seiner Labilität oder Bedrohung - als Balance, Schweben und Fliegen über Schwindel bis hin zu traumatischen Fallens-Ängsten - ist nicht zuletzt auch eine Fundgrube für die angewandte Gesundheits-, Umwelt- oder Gerontopsychologie.Der Band ist das Errgebnis einer Fachtagung der Gesellschaft für Kulturpsychologie an der Hochschule für Kunst und Design in Halle (vgl. Mitt. 14.09.2007 hier auf der Internetseite). Nähere Informationen unter http://facultas.wuv.at oder in unserer Rezension Gleichgewichtssinn.

10.01.2010 - Aktuelles aus Forschung und Praxis: Pillenmix als Gefahr für Senioren

Nach einer Studie der Universität Bochum nimmt im Schnitt nimmt jeder Patient ab 70 Jahren sechs Medikamente täglich ein. Das ergab eine Studie der Universotät Bochum, für die rund 2500 Patienten befragt wurden. Dadurch kann ein gefährlicher Pillenmix für ältere Menschen entstehen. Die dortigen Gerontomediziner verweisen dazu vor allem auf Wechselwirkungen, über die man kaum Kenntnisse habe. Die Forscher haben daher eine Liste von häufig verordneten Arzneien erstellt, die Ältere besser nicht oder nur unter Vorbehalt nehmen. Darin werden auch Alternativen zu solchen Medikamenten angegeben. Liste erhältlich über Prof. Hans-Joachim Trampisch, Ruhr-Universität Bochum

21.12.2009 - Psychotherapie und Hospitalismus

Zu den Rheinischen Psychotherapietagen 2008 ist soeben der Tagungsband (Jürgen Junglas, Hrsg.
Lieben oder Verwahrlosen? 221 Seiten, Broschur, € 19,80) beim Deutschen Psychologenverlag erschienen. Darin enthalten ist auch ein Vortrag von unserem GUS-Kollegen Hartwig Wennemar über Hospitalismus.

15.09.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Interdisziplinärer DGGG- Kongreß „Hoffnung Alter“ September 2010 in Berlin

Wir möchten gern auf den 10. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) hinweisen, der gemeinsam mit der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie (SGG) durchgeführt wird, im Virchow Klinikum der Charité in Berlin 15. - 17.September 2010 stattfindet und interdisziplinär über den neuesten Stand zur Alternsforschung informiert. Näheres auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie.

15.09.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Aktuelle Praxisprobleme zum gesunden Altern

Einen Schnappschuß zu aktuellen Praxisproblemen bei der Förderung des gesunden Alterns liefert nicht zuletzt eine Auswertung von Berichten örtlicher Vereine und Organisationen in der Tagespresse. Eine kleine Zusammenstellung findet sich demnächst hier.

Einen aktuellen Schwerpunkt bildet ferner die Ausstellung "Sterben wollen - Denkraum Suizid" auf dem Charite-Gelände in Berlin. Hierzu nimmt aus unserem Arbeitskreis auch Hartwig Wennemar - Diplompsychologe, in den Presseberichten der Ruhr Nachrichten oder der Muensterschen Zeitung irrtümlich als Psychiater tituliert - Stellung.

Ein Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" zu selbstbestimmtem Wohnen im Alter wird seit April 2009 mit Haushaltsmittel des Bundes finanziert, um Alltagsprobleme für ältere Menschen wie die Schaffung von Bewegungsfläche, Überbrückung vorhandener Stufen zur Eingangstür, beidseitige Handläufe, Türantriebe und deren Bedienelemente, Einbau von Aufzügen, Herstellung ausreichend breiter Türöffnungen, Umbau von Sanitärräumen, Anpassung von Haustechnik, barrierereduzierende oder -freie Anpassung des Wohnumfeldes zu entschärfen. Näheres beim Infocenter der KfW-Förderbank (Tel.: 01801 - 33 55 77).
Der Hinweis auf dieses Programm findet sich im kürzlich erschienenen Seniorenbericht der Bundesregierung, der ferner eine ausführliche Diskussion zur Inklusionsthematik bei älteren Menschen enthält (Hinweis BDP-BGeschF A.Traute).

08.09.2009 - Preisauszeichnung an Kollegin Dr. Julia Haberstroh

Kürzlich wurde Dr. Julia Haberstroh mit dem Cäcilia-Schwarz-Förderpreis des Deutschen Vereins ausgezeichnet (vgl. REPORT 9 / 2009, S.392). Der Cäcilia-Schwarz-Förderpreis wird alle drei Jahre vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge für Innovation in der Altenhilfe verliehen und steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Fachkreis Gerontopsychologie unserer Sektion, in dem Frau Haberstroh seit Jahren engagiert mitwirkt, freut sich mit der Kollegin über die Preisverleihung und sieht zugleich einen Ansporn zu weiterem Engagement für gesundes Altern.

25.08.2009 - Internetportal "Barrierefrei mobil"

Ein Internet-Portal für Menschen mit Handicaps, die sich bundesweit über barrierefreie Gestaltung in ihrem regionalen Lebensumfeld (z.B. bei Hotels, Gaststätten, kulturellen Einrichtungen) oder auch im Internet unkompliziert informieren können, wird derzeit von dem Software-Entwickler Markus Lemcke aufgebaut. Das Angebot kann zweifellos auch für viele ältere Menschen hilfreich sein. (Quelle: Tagespresse).
Hier geht es zu barrierefrei mobil.

23.07.2009 - Hinweise auf Fachtagungen

Wir möchten auf mehrere ab Herbst 2009 stattfindende Fachtagungen hinweisen:
- "Wo steht die sozial- und verhaltenswissenschaftliche Gerontologie?" Jahrestagung Sektion 3 der DGGG Dortmund, 24./25.9.09 (Organis.:Prof.Dr.F.Oswald/Univ. Heidelberg und Dr.M.Schmitt/Univ. Dortmund)
- "Neue Bildung braucht das Alter" Jahrestagung Sektion 4 der DGGG 1./2.10 09 Dresden (Org.: ASB-LV Sachsen). Zu beiden Tagungen weitere Hinweise
- "Gerontopsychosomatik und Alterspsychotherapie", Arbeitstagung Universitätsklinikum Münster, 26./27.2.10 (Leitung Prof.Dr.med.G.Heuft) Weitere Hinweise

10.07.2009 - Zwei fachpolitisch wichtige Beiträge aus Österreich

Das neue Doppelheft des Östereichischen Berufsverbands enthält zwei fachpolitisch wichtige Beiträge zur Gerontopsychologie, auf die wir hinweisen wollen:
In dem Beitrag "Gerontopsychologie im Alltag" (Psychol. in Österreich 2+3/09, 216-221) legt Christiane Bahr ihrer Analyse eine klar gesundheitspsychologische Perspektive zugrunde und verweist z.B. auf psychologische Beiträge ais der Humor- oder der Weisheits- Forschung; mit dieser Sichtweise steht Kollegin Bahr (klientenzentrierte Psychotherapeutin in Salzburg) dem alternspsychologischen Grundverständnis unseres Sektions- Fachkreises sehr nahe.
Als "psychologische Disziplin dieses Jahrtausends" bezeichnen Cornel Binder-Grieglstein, Sandra Bauer, Birgit Florian die Arbeitsfelder der Gerontopsychologie (Psychol. in Österreich 2+3/09, 208-215). Sie beschreiben in ihrem Beitrag - neben wichtigen theoretischen Grundmodellen - differenziert vor allem psychische Störungen im Alter und darauf bezogene psychologische Aufgabenfelder. Natürlich freuen wir uns darüber sehr, daß im Beitrag auch auf die berufspolitischen Aktivitäten des BDP in Deutschland zur Alternspsychologie verwiesen wird. (Anstr. zu beiden Artikeln hier oder unter http://www.boep.eu/uploads/media/PIOe_02-03_09_Abstracts.pdf
Ergänzend sei erwähnt, daß zur Alzheimer- Prävention weiterhin u.U. auch positiv- psychologisch nutzbare Forschungsansätze intensiv verfolgt werden (vgl. unsere Mitteilung unten vom 18.4.09), so in einem neueren tierexperimentellen Beitrag von Jonathan Geiger u.a. im Journal of Neuroinflammation 5/2008 zur Koffeinwirkung.

18.4.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Aktuelle Studien zu Lebensgewohnheiten und gesundem Altern

Zwei ganz aktuelle Studien im J. Alzheim. Diseas.2009 belegen
- 3-5 Tassen Kaffe pro Tag im mittleren Lebensalter (große 25-Jahres-Längsschnittstudie Finnland) sind demenzpräventiv hoch wirksam
- unterschiedliche Rotwein-Sorten führen physiologisch zu unterschiedlichen Demenz- Präventionseffekten.
Über die Ergebnisse freuen sich sicherlich manche Konsumgüteranbieter

10.03.2009 - Gerontopsychologie - Systemische Therapie anerkannt

Vor einigen Wochen wurde Systemische Therapie als wissenschaftliches Verfahren nach dem Psychotherapeutengesetz anerkannt. Die Bedeutung dieser Verfahren gerade auch für gerontopsychologische Anwendungen wurde besonders in den von Thomas Friedrich-Hett
herausgegebenen Veröffentlichungen - etwa über "Positives Altern. Neue Perspektiven für Beratung und Therapie älterer Menschen" (Bielefeld 2007) - herausgearbeitet.

22.02.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Tagung Prävention für ältere Menschen im Setting Kommune

Am 26.02.2009 findet in Berlin die Tagung "Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Setting Kommune" statt. Veranstalter ist das Institut für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund. Die Tagung wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Aktuelle Informationen

13.02.2009 Neue Ansätze zur Tinnitustherapie und zum eLernen

Tinnitus- Therapieforschung: Über eine fachlich für Gerontopsychologie wichtige musiktherapeutische Neuentwicklung "Musiktherapie bei chronisch-tonalem Tinnitus" wurde kürzlich von H. Argstatter, C. Krick und H.V. Bolay in einem Beitrag der Zeitschrift HNO berichtet. Dieser sehr beachtenswerte Interventionsansatz wurde von einem interdisziplinären Team mit maßgeblicher fachpsychologischer Beteiligung - Kollegin Prof. Dr. Heike Argstatter (Deutsches Zentrum für Musiktherapieforschung, Heidelberg) ist Psychologin und Musikwissenschaftlerin - entwickelt. Abstract und Erscheinungsort der Arbeit finden Sie hier.

eGestützte Lehr- und Lernangebote. Ein innovatives, sehr rasch expandierendes Praxisfeld sind elektronisch gestützte Lehr- und Lernangebote. Auf zwei stark durch psychologische Fachkompetenz geprägte Beispiele an der Nahtstelle von Geronto- und Klinischer Psychiologie sei hier besonders verwiesen;

- Eine stattliche Zahl von Einzelprojekten zum eLernen von älteren Menschen - zu einem wesentlichen Anteil über EU- Forschungsmittel gefördert - wird am Institut für Lern-Innovation der Universität Erlangen unter der langjährigen Koordination durch Kollegen Dr. Walter F.Kugemann durchgeführt (vgl. www.fim.uni-erlangen.de)

- Eine eigenständige Internetplattform mit elektronischen Lernangeboten, vor allem zum Training kognitiver Funktionen etwa zur Psychose- Rehabilitation oder im Alter, finden sich auf der Plattform von Dr.Wolfgang Trapp unter http://www.x-cog.de.

03.12.08 Fachtagung "Positives Altern"

Themen der wissenschaftlichen Jahrestagung des Langenfelder Instituts am 30.01.2009 über "Positives Altern - Eine Herausforderung für psychosoziale Berufe" sind Altersbilder und -forschung, Klinische Praxis, Beratung und Coaching sowie die Integrierte Altenpflege. Prof. Dr. Ursula Lehr (Heidelberg) und Prof. Dr. Michael Vogt (Coburg) sind u.a. als Referenten mit von der Partie. Tagungsinfo kann per E-Mail angefordert werden: Mailto:anmeldung@langenfelder-institut.de.

03.12.08 Förderpreis Innovation in der Altenhilfe

Im Jahr 2009 soll der Cäcilia-Schwarz-Förderpreis des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. für Innovation in der Altenhilfe (er wurde erstmals im Jahr 2006 vergeben) verliehen werden. Der Preis in Höhe von 5.000 Euro wendet sich an jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis zum 40. Lebensjahr, die in ihrer Dissertation, Habilitation oder einer anderen bedeutenden wissenschaftlichen Arbeit innovative Entwicklungen, neue Wege und Methoden und Erkenntnisse in der Altenhilfe aufzeigen, mit denen älteren Menschen für lange Zeit ein hohes Maß an selbständiger Lebensweise ermöglicht werden kann. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin Ursula von der Leyen. Bewerbungen bis zum 12. FEBRUAR 2009. Ausführliche Informationen unter: www.deutscher-verein.de/verein/Ausschreibungen.

15.10.2008 Aktuelle BÖP- Veröffentlichungen zu Psychologie und Spiritualität

In Heft 1/2008 der Zeitschrift "Psychologie in Österreich" (dem Organ des Österreichischen Berufsverbandes BÖP) mit Schwerpunkt: "Psychologie und Spiritualität" (in unserer Sektion bearbeitet von einem Fachkreis unter Leitung von Maximilian Rieländer, Groß-Umstadt, im Gesamtverband unter langjähriger Leitung von Werner Gross, Offenbach) finden sich - willkürlich aus den 13 Arbeiten herausgegriffen - Beiträge zu "Psychologie und Spiritualität. Skizzen zum aktuellen Forschungsstand" (A. Bucher), zum Verhältnis von Psychotherapie und Spiritualität (A.Längle) wie zur psychotherapeutischen und spirituellen Praxis (J.Zöbeli), ein Bericht über Ergebnisse eines interdisziplinären Projekts "im Kontext seelischer Gesundheit und Krankheitsverarbeitung": (H.-F.Unterrrainer & K.H.Ladenhauf) oder ein Modell der Bedürfnisse (H. Kernstock-Redl & U.Sachsse).

10.10.2008 Hospitalismus im Alter

Bei den 14. Rheinischen Allgemeinen PSYCHOtherapietagen 23. bis 25.Oktober 2008, Bonn, beteiligt sich unsere Sektion mit einem Workshop von Hartwig Wennemar (Marienheide) zu "Hospitalismus im Alter"

29.04.2008 Pressemitteilung

Zu dem Thema "Omas und Opas ohne Enkel - Nach Alternativen umschauen" hat Kollegin Dipl.Psych. Barbara Ney aus unserem Fachkreis in einem Ratgeber- Pressetext des Deutschen Depeschendienstes (www.ddp.de) Stellung bezogen.

26.04.2008 Arbeitsprogramm 2008

Ein umfangreiches Arbeitsprogramm für das laufende Jahr wurde vom Fachkreis Gerontopsychologie in seiner zweitätgigen Klausursitzung am 25. und 26.4. in Bad Neuenahr verabschiedet. Nähere Informationen bei den Leitungsmitgliedern des Fachkreises und demnächst in einer Gero-News 3.

11.02.2008 Veröffentlichung

In der aktuellen Ausgabe des Fernsehmagazins "Funkuhr" 7/2008 (TV-Programm 16.-22.2.) werden Chancen und psychologische Herausforderungen für gesundes Altern von der Journalistin Caren Schuett für ein breites Leserpublikum aufbereitet.

Im ihrem Report "Reifeprüfung - Immer mehr Senioren stellen sich neuen Herausforderungen und sammeln dabei oft ungewohnte Erfolgserlebnisse - im Großen wie im Kleinen" (S.10/11) finden sich im Rahmen eines Interviews mit dem "Psychologen Dr. Rudolf Günther vom Fachkreis für Alternspsychologie" (der Verweis auf unseren Berufsverband ist leider dem Platzmangel zum Opfer gefallen) auch mehrere psychologische Einschätzungen über Grundlagen für gesundes Altern („Neuorientierungen sind in jeder Lebensphase möglich“; “Alles Neue ist eine geistige Aktivierung, das hält geistig fit“, „Erfolgserlebnisse geben wieder Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit“) (Kontakt über BDP-ÖA Frau Schaffmann).

09.02.2008 Wichtige Neuerscheinungen

Wir möchten auf wichtige Neuerscheinungen in der Gerontopsychologie hinweisen:

Kruse, Andreas (Hg): Weiterbildung in der zweiten Lebenshälfte. Multidisziplinäre Antworten auf Herausforderungen des demographischen Wandels (Reihe d. Dt.Inst.f.Erwachsenenbioldung). Bielefeld: Bertelsmann Verlag 2008 (248 S., EUR 26,90) (Hinw.v.Chr.Gudelius)

Friedrich-Hett, Thimas (Hg. ): Positives Altern. Neue Perspektiven für Beratung und Therapie älterer Menschen. Bielefeld: Transcrip Verlag 2007 (224 S., EUR 23,80 )
Besprechung der Bücher demnächst unter http://www.bdp-gus.de/gus/gerontops.htm.

Marquardt, Gesine: Dissertation zur Architektur von Pflegeheimen für Demenzerkrankte. Diese architekturwissenschaftliche Arbeit von Dr.-Ing. Gesine Marquardt (ein Projekt der Robert- Bosch- Stiftung) berücksichtigt in breitem Umfang auch archtektur- und ökopsychologische Ansätze. Informationen in Kurzfassung (TU Dresden oder in der Ärztlichen Praxis), auch als PDF-Download der Dissertation, 161 S., 2007 (Hinw.v. D.Timp)

06.02.2008 Tagungshinweise

22. und 23. Februar 2008 in Leipzig im Congress Center (CCL) - 2. Interdisziplinaerer Demenzfachkongress (DFC) - 190 Referenten und ca. 160 Fachbeitraege - Europas groesstes Forum fuer die ambulante, stationaere und akutklinische Versorgung; vgl. www.dfc-online.eu

12.-14.3.2008 Staffelstein, Kloster Banz (Hanns-Seidel-Stiftung in Koop. mit AOK Bayern, Tagungsleitung: Dipl.Psych. Prof.Dr.S.Höfling) - Gesundes Altern - Was fördert, was hemmt? (Hinw.v. A.Traute)

15.12.2007 - Kollege Werner Culp tödlich verunglückt

Wir müssen die erschütternde Nachricht weitergeben, daß unser Kollege Werner Culp am 15.12.2007 bei einem Verkehrsunfall als Mitfahrer tödlich verletzt wurde. Er wurde 54 Jahre alt. Die Beerdigung findet am 22.12.2007 in Bonn statt.

Werner Culp, Diplompsychologe und Diplompädagoge, hat sich vor allem für Verkehrssicherheit von Kindern (hier besonders im Programm "Kind und Verkehr" des DVR), aber auch im Netzwerk unseres Fachkreises Gerontopsychologie für gesundes Altern eingesetzt. Wir haben Werner Culp in den vielen Jahren der Zusammenarbeit als kompetenten, immer besonnenen und freundlichen Kollegen kennengelernt und werden ihn sehr vermissen (Dr.R.Günther, H.Wennemar)

18.10.2007 - Fachtagung „Aufgabenfelder in der Gerontopsychologie“

Die Fachtagung der Sektion GUS „Aufgabenfelder in der Gerontopsychologie“ findet am 24.11.2007 von 13.00 – 19.00 Uhr in Köln in der Universität beim Lehrstuhl für Neurowissenschaften und Rehabilitation, Herbert-Lewin-Str. 2, statt (zusammen mit den Mitgliederversammlungen der Sektion und der Fachbereiche Umwelt- und Schriftpsychologie).

Tagungsprogramm (auch als PDF-Datei; Bericht zur Tagung in Report Psychologie 2 / 2008):
"Diagnostische Verfahren zu Demenz“ (Detlef Timp, Gelsenkirchen)
„Frühdiagnostik der Demenz und Fahreignung“ (Christine Gudelius, Köln)
„Erfahrungen im Umgang mit Demenzerkrankter“ (Hartwig Wennemar, Marienheide) „Kommunikationstraining für pflegende Angehörige von Demenzpatienten“ (Dr.Julia Haberstroh und Katharina Neumeyer, Frankfurt)
"Aktive kognitive Stimulation – Vorbeugung im Alter“ (AKTIVA) (Valentina Tesky, Frankfurt)
(weitere Informationen zum Programm Aktiva)
Posterausstelung "Darstellung des älteren Menschen in der Malerei mit gestalttheoretischen Anmerkungen" (Rudolf Günther, Reutlingen)

29.08.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Veröffentlichung

Barbara Ney, Diplompsychologin in München und Mitglied des Fachkreisnetzwerks Gerontopsychologie hat in einem Interview für die Ratgeber Themendienste des Deutschen Depeschendienstes (ddp) einige psychologische Hinweise über Beziehungsaspekte der (älterwerdenden) Eltern zu Schwiegertochter/-sohn gegeben.

18.04.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Veröffentlichung

Hartwig Wennemar, Mitglied des Fachkreises Gerontopsychologie, hat sich zum Thema "Eine Stütze im Heim - Vertraute Hilfe: Angehörige können viel tun, um Verwandte im Pflegeheim zu unterstützen" interviewen lassen.

02.04.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Mitteilungen

Der Fachkreis versendet die Gero-News 2 / April 07 an die Mitglieder des Fachkreises.

Die News 2 enthält auch eine Kurzbefragung über Begrünung auf Innen- und Außenflächen von stationären Senioren- sowie Kranken-, Rehabilitationseinrichtungen. Die Befragung wird gemeinsam mit dem entsprechenden Ausschuß Innenraumbegrünung der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) durchgeführt. Beigelegt ist ferner ein Rückmeldebogen für Anregungen und der Bitte um konkrete Mitwirkung bei der weiteren Arbeit des Fachkreises.

26.-27.03.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Veranstaltung

Die 4. Internationalen Verkehrstage werden zum Thema
„Verkehrsinfrastruktur für eine alternde Gesellschaft" am 26.-27.03.2007 in Wuppertal
vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat gemeinsam mit einem breiten Spektrum weiterer Organisationen durchgeführt. Weitere Informationen und Programmübersicht mit Abstrakts (36 Seiten, PDF).

Seit 16.01.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Faltblatt

Seit dem Jahresanfang steht der Flyer des Fachkreises "Gerontopsychologie" zur Verfügung. Sie können ihn als PDF-Datei downloaden oder kostenfrei beim Fachkreis bestellen (auf dem Flyer findet sich ein Freifeld für Ihren persönlichen Stempel- Eindruck).

23.12.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - Veröffentlichung

Hartwig Wennemar, Mitglied des Fachkreises Gerontopsychologie, hat sich in der Zeitschrift "Großeltern" zum Thema Feiertage "Auf den emotionalen Austausch kommt es an" interviewen lassen.

07.11.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - In Memoriam Paul B. Baltes

Paul B. Baltes ist am 7. November 2006 im Alter von 67 Jahren in Berlin verstorben.
Wir möchten an dieser Stelle die Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie zum Tod von Paul Baltes zugänglich machen und auf einige weitere Informationen verweisen.

Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, wird am 12. Januar 2007 im Harnack-Haus (Ihnestrasse 16-20, 14195 Berlin; www.harnackhaus-berlin.mpg.de) zu Ehren von Prof. Dr. Drs. hc. Paul B. Baltes eine akademische Gedenkfeier veranstalten.

06.11.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - Mitteilungen

Der Fachkreis erstellt die Gero-News 1 / Nov 06 und versendet sie an die Mitglieder des Fachkreises. Dies ist eine erste Ausgabe der Mitteilungen zur Gerontopsychologie, die wir künftig in unregelmäßigen Abständen herausgeben wollen. Die 1. Ausgabe der Gero-News enthält unter anderem

  • Positives zu Altern und Gesundheit im Spiegel der Zeit
  • Fachliche Informationen, zB.: Neuere Meta- Analysen belegen: Umfang der körperlichen und geistigen Aktivität als eine zentrale Steuerungsbedingung für gesundes psychisches Altern
  • Aktuelle Hinweise und Informationen über Aktivitäten des Fachkreises Gerontopsychologie
    sowie einen Rückmeldebogen für Anregungen und der Bitte um konkrete Mitwirkung bei der weiteren Arbeit.

Der Gero-News 1 beigelegt wurde ferner der Entwurf für in Faltblatt "Gerontopsychologie" und ein Kurzfragebogen über "Besondere Freundlichkeit - Hilfe- Unterstützung im Straßenverkehr". Diese Kurzbefragung wird von der Sektion in Kooperation mit dem Verband der Motorjournalisten VDM durchgeführt.

19.09.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - Netzwerk

Derzeit im Aufbau ist ein Fachnetzwerk für fachlich und beruflich an Arbeitsgebieten und Berufsfeldern in der Gerontopsychologie Interessierte, das bisher knapp 50 Kontaktmeldungen umfaßt.
Zum aktuellen Stand der Kontaktadressen
Alle Interessentiinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen, sich zu melden bei Dr. Rudolf Günther, Email: Dr.R.Guenther@t-online.de

25./26.11.2005

Beim Bundeskongreß der BDP-Bundesvereinigung Psychologiestudierende am 25./26.11.2005 in Münster berichtet Hartwig Wennemar über: “Vorstellung des Szenotests am Beispiel hospitalisierter Patienten"

16.11.2005

Im Rahmen des Frankfurter Forum Alterswissenschaften und Alterspolitik der Universität Frankfurt, wurde von Prof. Dr. Monika Knopf und Prof. Dr. Gisela Zenz ein gut besuchter Studientag für Psychologie- Studierende durchgeführt. Rudolf Günther berichtet über: "Neue alternsbezogene Berufsfelder für Psychologinnen und Psychologen"

10.-12.11.2005

Vorträge aus dem Fachkreis Geronotopsychologie beim Deutschen Psychologentag / BDP-Kongress (10.-12.11.2005 in Potsdam):

  • Rudolf Günther + Gerlinde Dingerkus + Hartwig Wennermar: “Arbeitsgebiete und Berufsfelder in der Gerontopsychologie"
  • Hartwig Wennemar: “Hospitalismus im Alter"
  • Bewußt andere Altersgruppen in Blickfeld hatte diesmal Gerlinde Dingerkus: “Jung sein, aber nicht alt werden"

18.11.2004

Der Fachkreis Gerontopsychologie der Sektion veröffentlicht seine ersten Ergebnisse über fachliche und berufliche Beiträge von PsychologInnen zu gesundem Altern.

Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen, sich zu melden bei Dr. Rudolf Günther, Email: Dr.R.Guenther@t-online.de