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Dipl.-Psych. Werner Gross, Psychologisches Forum Offenbach (PFO) Bismarckstr. 98, 63065 Offenbach
Tel. 069 / 82369636, Fax 069 / 82369637
E-mail: Pfo-mail@t-online.de
Gründung und Organisation
Der BDP-Arbeitskreis „Psychomarkt - Sekten – Destruktive Kulte“ (AK)
ist 1994 mit Zustimmung des BDP-Präsidiums von Dipl.-Psych. Werner Gross gegründet
und wird vom ihm seitdem geleitet.
Der AK hat sich in „Religionspsychologie,
Spiritualität und Psychomarkt“ umbenannt. Er ist der Sektion GUS zugeordnet.
Der AK ist interdisziplinär zusammengesetzt aus
Mitgliedern, die mit der Thematik beruflich befasst sind, insbesondere aus MitarbeiterInnen
von Beratungsstellen für Weltanschauungsfragen.
Der AK führt jährlich 3 Sitzungen durch, alternierend in Offenbach und Köln.
Er behandelt in den Sitzungen meist Schwerpunktthemen, die von fachlich ausgewählten Referenten vorgetragen werden. Protokolle
werden von den Sitzungen erstellt und sind beim Leiter erhältlich.
Zielsetzungen
Dem Titel bei der Gründung und dem damaligen
gesellschaftlichen Trend entsprechend, bezogen sich die Aktivitäten des AK in den
ersten Jahren vorwiegend auf psychische Gefährdungen für seelische Gesundheit
im Zusammenhang mit der Zugehörigkeit zu religiösen Gemeinschaften. Das Ziel
war, über solche Gefährdungen mit ihren sozialpsychologischen und
persönlichkeitspsychologischen Bedingungen, mit typischen Abläufen und Auswirkungen
sowie über Beratungs- und Therapiehilfen
aufzuklären.
Mittlerweile hat der AK ab 6/2005 die Fragestellung übernommen:
„Welche Bedingungen und Auswirkungen religiösen Erlebens, Denkens und Handelns kennzeichnen eine gesunde oder kranke Religiosität?“
(vgl. dazu die erste Frage aus Religionspsychologische
Fragestellungen für die psychologische Arbeit)
Aktivitäten
Aus der Arbeit für den AK hat Werner Gross das Buch
„Psychomarkt - Sekten – Destruktive Kulte“ verfasst, das vom DPV 1996 veröffentlicht
ist.
Ein Schwerpunkt der Arbeit des AK war die Begleitung der Enquetekommission „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ des Bundestages von 1996 – 1998.
- Empfehlungen aus dem Endbericht der Enquetekommission:
statt von „Sekten“ vorurteilsfrei von „neuen religiösen und ideologischen Gemeinschaften“ sprechen, daneben den Psychomarkt als Markt für Angebote zur Lebensbewältigungshilfe beachten, insbesondere das jeweils individuelle Konfliktpotential zwischen individueller Selbstständigkeit und Bindung an eine Gemeinschaft als gelungene oder misslungene ‚Passung’ zwischen persönlicher Lebensgeschichte und Anbindung an solche Gemeinschaften berücksichtigen.)
Weiterhin hat der AK das BMFSFJ-Modellprojekt von 2000 – 2003 zur Fortbildung von BeraterInnen in Beratungsstellen für psychosoziale Probleme im Umfeld neuer religiöser und ideologischer Gemeinschaften
begleitet und die wissenschaftliche Begleitung durch Dipl.-Psych. Dr. Stephan Murken
von der Arbeitsgruppe für Religionspsychologie der Universität Trier
unterstützt.
Zum Tätigkeitsbericht für die Jahre 2006 und 2007
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