Seite erstellt am 18.08.1998
 Seite aktualisiert am 17.03.2007

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Neues aus der Allianz für Gesundheitsförderung

Mail-Information von:

Prof. Dr. Eberhard Göpel
Hochschule Magdeburg-Stendal, FB Sozial- und Gesundheitswesen
Breitscheidstr. 2, 39114 Magdeburg
Tel.: 0391 - 886 4304, Fax: 0391 - 886 4736
email: eberhard.goepel@sgw.hs-magdeburg.de

 

Eberhard Göpel schrieb am 23.07.2002:

Betreff: Allianz für Gesundheitsförderung

Liebe KollegInnen,

Im Rahmen des neuen Gesundheitsprogrammes der EU für die Zeit bis 2006 werden die folgenden Anforderungen formuliert:

  1. Gesundheitsaspekte in andere Politikbereiche zu integrieren
  2. Unterschiede der Gesundheitschancen abzubauen
  3. Die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsländern zu verbessern

Das Programm sieht dabei drei Aktionsstränge vor:

  • Entwicklung einer praxis - und politikrelevanten Berichterstattung
  • Entwicklung von Verfahren schneller internationaler Reaktion bei gesundheitlichen Risiken und Gefährdungen
  • Programme der Gesundheitsförderung im Bereich zentraler Gesundheitsprobleme

Unklar ist noch, ob es dazu jeweils getrennte Einzelprogramme geben soll oder ob es zu einer sinnvollen Integration zumindest der Aktionsstränge eins und drei kommen kann.

Unklar ist auch noch , in welchen Formen die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsländern und die Bildung von Praxisnetzwerken unterstützt werden soll.

Da gegenwärtig bereits mehr als 10 Netzwerke um eine Förderung der EU buhlen und weitere sich zu diesem Zwecke bilden, schlagen wir vor, zwei existierende Organisationsformen als integrierende und vermittelnde Strukturen zu nutzen:

  • das European Network of Health Promoting Agencies (ENHPA), der Zusammenschluss nationaler Gesundheitsförderungs-Agenturen und
  • die Internationale Union für Gesundheitsförderung und -erziehung (IUHPE), der internationale Fachverband der Gesundheitsförderung zur Unterstützung des professionellen und wissenschaftlichen Erfahrungs- und Informationsaustausches

Um die Arbeit der IUHPE im deutschsprachigen Bereich zu unterstützen, bereiten wir an der Hochschule Magdeburg-Stendal die Bildung einer Geschäftsstelle für eine deutschsprachige Sektion der IUHPE vor, über die wir im Rahmen der diesjährigen SommerAkademie zur Gesundheitsförderung am 13.9 beraten und entscheiden wollen.

Zur Mitwirkung laden wir alle AkteurInnen der Gesundheitsförderung im deutschsprachigen Bereich ein, um gemeinsam die Chancen für eine wirksame Beteiligung an den europäischen Kooperationsprojekten zu verbessern.

Es ist daran gedacht, für einzelne Themen , wie betriebliche oder kommunale Gesundheitsförderung, eigene Arbeitsbereiche zu schaffen, die sich eigenständig innerhalb der IUHPE organisieren.

Weiter Informationen zur IUHPE unter www.iuhpe.org und über sommerakademie@sgw.hs-magdeburg.de

Prof. Dr. Eberhard Göpel