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Federführung:
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Scharnhorststraße 34 - 37, 11017 Berlin
Ansprechpartner: Andreas Horst, Tel. 030/2014 - 6810
e-mail: andreas.horst@bmwa.bund.de
Kurzbericht zur Plenumssitzung am 12.05.2003:
Die Arbeitswelt hat einen maßgeblichen Einfluss auf die
Gesundheit der Menschen. Gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter
sind aber auch Voraussetzung für den Erfolg eines Unternehmens und Grundlage des
wirtschaftlichen Erfolges des Gemeinwesens.
Kooperationen im Bereich 'Arbeit und Gesundheit' haben schon
eine längere Tradition und werden für die Arbeit des Forums genutzt. Beim
heutigen BMWA besteht seit einiger Zeit der „Kooperationskreis Betriebliche
Gesundheitsförderung" als Bestandteil der
„Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)"; in ihm sind alle wesentlichen Akteure
zusammengeschlossen, die sich um die Gesundheit
am Arbeitsplatz kümmern; er hat daher auch die Funktion
der Arbeitsgruppe „Gesunde Betriebe" des Deutschen Forums übernommen. So
werden die Aktivitäten der "Inititative Neue Qualität der Arbeit (INQA)", die
auf eine breite gesellschaftliche Debatte über die Zukunft der Arbeit zielt, um
das Interesse der Menschen an positiven, gesundheits- und persönlichkeitsfördernden
Arbeitsbedingungen mit der Notwendigkeit zur Schaffung und Erhaltung wettbewerbsfähiger
Arbeitsplätze zu verbinden, mit den Aktivitäten
des Deutschen Forums Prävention und Gesundheitsförderung verknüpft und in den Zusammenhang einer
umfassenden Präventionspolitik der Bundesregierung gestellt.
Das Gremium hatte sich grundsätzlich bereits auf die folgenden
Aufgaben verständigt:
Darüber hinaus hat die AG „Gesunde Betriebe" ein Verbundprojekt zur Integration betrieblicher Gesundheitspolitik in Unternehmensstrukturen
angeregt. Das Projekt ist unter dem Titel „Nachhaltige Arbeits-
und Gesundheitspolitik im Unternehmen – Gesunde Menschen in gesunden Unternehmen"
ausgeschrieben und wird im Rahmen des Modell-Programmes zur Bekämpfung arbeitsbedingter
Erkrankungen gefördert.
Zwei weitere Verbundprojekte (Gesunde Pflege ohne Stress – GEPOS
– sowie ein Projekt zur Verhütung von Muskel- und Skelett-Erkrankungen) werden im Rahmen
von INQA gefördert und von der AG fachlich begleitet.
Die AG erwartet als Ergebnis dieser Projekte zeitgemäße Konzepte
für betriebliches Gesundheitsmanagement, die mit modernen
Unternehmensführungskonzepten verknüpft werden können. Diese werden durch eine Informationskampagne
sowie durch die Informationsstrukturen des Deutschen Forums und INQA öffentlich
bekannt gemacht und zur Umsetzung empfohlen.
Das Deutsche Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) wird in einem für alle Interessierten offenen Prozess
als Bestandteil einer Initiative des Europäischen Netzwerkes für betriebliche
Gesundheitsförderung (ENWHP) weiter aufgebaut und für die
Umsetzung guter Praxisbeispiele auf nationaler und internationaler Ebene
genutzt. Es dient dem Erfahrungs- und Informationsaustausch aller Akteure,
die sich für Gesundheit am Arbeitsplatz engagieren. Die AG „Gesunde Betriebe" fungiert
als Fachbeirat dieses Netzwerkes.
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