Seite erstellt am 18.08.1998
 Seite aktualisiert am 19.12.2003

Aktivitäten: Gesundheitspolitik:
Deutsches Form für Prävention und Gesundheitsförderung:
Arbeitsgruppe "Gesund altern"

Federführung:
Bundesvereinigung für Gesundheit
Heilsbachstr. 30, 53123 Bonn
Ansprechpartner: Beate Robertz-Grossmann, Tel. 0228/9 87 27 -12
e-mail: bfge.rg@bfge-2.de

Kurzbericht zur Plenumssitzung am 12.05.2003:

Die größten unausgeschöpften Präventionspotentiale gibt es bei den älteren Menschen.

Die AG hat sich bislang mit den folgenden Aufgaben beschäftigt:

  • die Erarbeitung positiver Botschaften für eine Awareness-Kampage sowie
  • die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen für die Etablierung des präventiven Hausbesuchs.

Wichtige (Querschnitts-)Aspekte bei der Bearbeitung der beiden Themen waren:

  • die Ressourcen der beteiligten Partner möglichst zu bündeln, ihre Vernetzung und ihr modulares Zusammenwirken zu gewährleisten,
  • zielgruppenspezifisch vorzugehen,
  • die erforderlichen Qualifizierungen oder Weiterqualifizierungen von Fachkräften und ggfs. Schulungen von Angehörigen der Betroffenen und diesen selbst zu berücksichtigen,
  • Möglichkeiten zur Evaluation der praktischen Umsetzung zu schaffen sowie
  • die organisatorische wie finanzielle Machbarkeit zu beachten.

Der Inhalt der „Botschaften" zum „gesunden Altern" wurde in der folgenden Systematik festgelegt:

  • Alter/Altern als Chance begreifen,
  • Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Selbständigkeit erhalten und fördern,
  • Risiken minimieren,
  • Vorsorgemöglichkeiten nutzen,
  • Beschwerden erkennen und lindern sowie
  • Ansprechpartner für Fragen benennen.

Zielgruppe für diese Botschaften sind in erster Linie die über 50-Jährigen in der Bevölkerung sowie Multiplikatoren der entsprechend beteiligten Institutionen, Verbände und Organisationen.

Zur individuellen Analyse der präventiven Möglichkeiten im Alltag dient der „präventive Hausbesuch" – er

  • ermöglicht das frühzeitige Erkennen von Risiken bzw. drohenden Einschränkungen der Selbständigkeit und Leistungsfähigkeit
  • konkretisiert auf den individuellen Fall bezogene „Gegenmaßnahmen" und
  • bindet zugleich die verschiedensten Fachkräfte und die Angehörigen in diesen Prozeß mit ein.

Zielgruppe für den präventiven Hausbesuch sollen die über 70-Jährigen sein, die noch nicht pflegebedürftig sind.

Die nächsten Arbeitsschritte aus der Sicht der AG sind:

  • die Ausformulierung der „Botschaften" (unter Zuhilfenahme entsprechender Medienfachleute),
  • die Entwicklung von Modulen für eine gemeinsame und einheitliche Umsetzung der „Botschaften" durch die beteiligten Kooperationspartner,
  • die Erarbeitung detaillierter Vorschläge zum zielgruppenspezifischen Einsatz und zum entsprechenden, konkreten Leistungsumfang des präventiven Hausbesuchs.