Seite erstellt am 18.08.1998
Seite aktualisiert am 11.08.2014

Aktuelles für die Sektion und die Fachbereiche        

(Nachrichten:
SektionGesundheits-/UmweltpolitikGerontopsychologieWebsite
GesundheitspsychologieUmweltpsychologieSchriftpsychologie)

Aktuelle Nachrichten

11.08.2014 - Fb Umweltps - FLL-Fachtagung „Baumpflanzungen in der Stadt“ am 26.8. Hannover

Die von der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) veranstaltete Fachtagung findet am 26.8. im Institut für Landschaftsarchitektur der Universität Hannover statt (im Programm allerdings keine Bezüge zu unseren fachspezifischen Ansätzen). FLL- Ansprechpartner für weitere Informationen ist J. Rohrbach.

10.08.2014 - Sektion, FK Gerontops und bdp-AK Inklusion - !! eilt, Anmeldefrist für 2. Forum Inklusion am 06.09.2014 in Mainz

Anmeldefrist für das 2.Forum Inklusion am 06. September 2014 ist spätestens Mittwoch, 13.8. Zum Programm s.u. Informationen am 18.6.

02.08.2014 - Fb Umweltpsych - Stellenausschreibung für Verkehr / Mobilität

Im Fachbereich „Verkehrsverhalten/Verkehrspsychologie“ des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft ist eine unbefristete Referenten- Vollstelle für Berlin zu besetzen, ein Arbeitsschwerpunkt ist Präventionsarbeit und Forschungsbetreuung im Bereich Verkehr / Mobilität (Mitt. DGPs/ DiplPsych Dr.T.Gehlert)

25.07.2014 - Fb Umweltps - Psychologische Fachtagung zur Förderung umweltverträglichen Verhaltens

Für eine am 15.Sept 2014 in Sheffield stattfindende, allererste Fachtagung der British Environmental Psychology Society mit dem Themenschwerpunkt der Förderung umweltverträglichen Verhaltens können immer noch Beiträge eingereicht werden, Deadline für Abstracts ist 15.8. (Mitt. Koll. F.Kaiser/DGPs-FG Umweltps)

18.07.14 - FK Gerontops - Mitarbeiter/Innen-Stelle zu Themenbereich Alter(n) und Arbeit

Am Lehrstuhl für Organisations- und Wirtschaftspsychologie (Prof. Dr. Guido Hertel) ist an der Universität Münster baldmöglichst eine 3/4- Stelle für 1 Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (2 Jahre befristet, Verlängerung angestrebt) für Alter(n) und Arbeit als einem von mehreren Forschungsschwerpunkten zu besetzen (Nähere Informationen unter Mitt. DGPs)

18.07.14 - FB Schriftps - SGG-Bulletin Nr. 102 und weitere Hinweise zur Fachtagung in Zürich und in Hirsau

Soeben rechtzeitig vor der Sommerpause ist die Nummer 102 des SGG-Bulletins erschienen, u.a. mit einem Bericht über den Internationalen Kongress für Schriftpsychologie 2014 in Lindau, Links zu Rezensionen von neuen Büchern und weiteren Hinweisen auf die SGG-Tagung für Schriftpsychologie am 4. Oktober 2014 im Schloss Sihlberg Zürich (über Max Pulver als Romanautor, mit Fachbeiträgen dem neuesten Stand der Forschung oder einem Vortrag von Friedrich Denk zum Wert des Schreibens).
Wir erinnern nochmals an die SOMMER-TAGUNG HIRSAU im CIS CENTRUM FÜR GRAPHOLOGIE über
"INDIVIDUALITÄT IN DER HANDSCHRIFT", 1.-3. AUGUST 2014 (s.u. Mitt. vom 05.06.).

26.06.2014 - FB GesPs - Stellen Gesundheitspsychologie, eilt!

FernUniversität in Hagen: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (2 Stellen) im Lehrgebiet Gesundheitspsychologie der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften. Bewerbungsschluss: 11.7.2014 (Mitt. DGPs)

25.06.2014 - FK RelPs - Umfrage des bdp-AK Religionspsychologie bei Psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten

Derzeit führt der AK „Religionspsychologie, Spiritualität und Psychomarkt“ des bdp bei Ausbildungsinstituten zum Psychologischen/Ärztlichen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten hinsichtlich Stellenwert von existenziellen Fragen, Religiosität, Spiritualität im Rahmen der dortigen Ausbildungsgänge durch. Ausgangspunkt dafür war ein Vortrag von Prof. Dr. Henning Freund bei der 52. AK-Sitzung zu einem "religious turn" in der Psychotherapie (s.u. Mitt. 28.11.2012).
Weitere Informationen beim Leiter das AK, Koll. DP Werner Gross.

21.06.2014 - FB Umweltps - Fachtagung "Heilsame Natur – die «neuen Naturtherapien»", 22./ 23. 8. Zürich

Am 22./ 23. 8. 2014 findet in der Psychiatrische Universitätsklinik Zürich die interdisziplinäre Fachtagung "Heilsame Natur – die «neuen Naturtherapien»" satt, die gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft Gartentherapie (IGGT, D-Grünberg) veranstaltet wird (mit psychologischen Beiträgen zB von Hilarion G. Petzold und Erhard Olbrich) und auch tiergestützte Therapieansätze einbezieht.

21.06.2014 - FB Umweltps und FK Erinnerung - Zur Geschichte der psychologischen Ästhetik

In einem anregenden und schön lesbaren Aufsatz gab Frau Mag.S.Koch (Instit.f.Zeitgesch, Univ Wien) bereits 2008 einen Überblick über die Geschichte der psychologischen Ästhetik vor dem Hintergrund, dass sehr viele der Fachkolleg/innen durch die nationalsozialistische Rassenverfolgung persönlich direkt betroffen wurden.

18.06.2014 (aktualisiert 18.7.) - Sektion, FK Gerontops und bdp-AK Inklusion - 2. Forum Inklusion am 06.09.2014 in Mainz

Das 2.Forum Inklusion am 06. September 2014, 10.30Uhr - 16.30Uhr . Mainz, Best-Western-Hotel befasst sich mit "Inklusion im Lebenszyklus". Es soll deutlich gemacht werden, dass Inklusion alle Menschen von ihren frühen bis zu den späten Lebensjahren betrifft. In Vorträgen am Vormittag wird von drei fachkundigen und kompetenten Referenten
- Prof.Dr.Ursula Lehr zu "Inklusion älterer Menschen - Wunsch oder Wirklichkeit?“
- Ingo Jungclaussen zur Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit( ICF)
- Lothar Dunkel über Möglichkeiten und Grenzen der Inklusion im schulischen Alltag
der Bezug zu unserem eigenen Leben ebenso wie der zum eigenen Arbeitsbereich beleuchtet und in drei Workshops am Nachmittag diskutiert. Flyer mit Informationen zur Veranstaltung, Anmeldung ist erforderlich.

15.6.2014 - Fb Umweltps und Fk Gerontops - Ästhetische Wahrnehmung bei Alzheimerpatienten kaum gestört

In einer kürzlich veröffentlichten Arbeit (Front. Psychol. 2013) kommen die Psycholog/innen D J. Graham, S Stockinger, H Leder (New York und Wien) zu dem Ergebnis, "An island of stability: art images and natural scenes – but not natural faces – show consistent esthetic response in Alzheimer’s-related dementia" mit der Perspektive, auf dieser Grundlage auch einen therapeutischen Ansatzpunkt für diese Patientengruppen entwickeln zu können.

15.6.2014 - Fb Umweltps - Aktuelle Fachveröffentlichungen über psychischen Wirkungen von Natur

Potenziale multifunktionaler städtischer Räume :Zu einem vom Bundesamt für Naturschutz geförderten Projekt „Grün, natürlich, gesund. Die Potenziale multifunktionaler städtischer Räume“, in dem Konflikte und Synergien zwischen Gesundheitsförderung und Naturschutz in Bezug auf städtische Grünräume und Potentiale für Stadtnaturschutz, Landschafts-, Stadt- und Freiraum-planung ermittelt werden sollten - mit Vertretung auch aus dem bdp-Fb Umweltpsychologie im Beraterkreis - liegt nunmehr ein vom Fachgebiet Landschaftsplanung (Prof. Dr. Stefan Heiland, TU Berlin) als BfN-Skript 371, 2014 erstellter Ergebnisbericht vor.

Pourquoi la nature nous fait du bien: Auch deutschsprachig ist die angenehm lesbare Abhandlung "Natur für die Seele" (Heidelberg: Springer 2013, Orig. 2012) zugänglich, die - verfasst von zwei Kollegen der Universität Südbretagne, Nicolas Guéguen & Sebastien Meineri - in ihren Hauptkapiteln einen Überblick über psychische Umweltwirkungen und anschliessend über psychologische Ansatzpunkte zur Förderung des umweltbewussten Handelns gibt (Hinw. Prof. R.Schönhammer, Halle SAnh)

06.06.2014 - FB Umweltps - Entspannung durch Natur in der aktuellen Ausgabe des Schweizer "Beobachter Natur"

Eine Zusammenfassung der einschlägigen Forschungen der Umweltpsychologie über die Entspannungswirkung von Natur - mit Verweis auf R.und S. Kaplan, R.Ulrich, die Savannenhypothese von Appleton und Studien der eidgenössischen WSL (DiplPsych Dr.Nicole Bauer mit Studien zur Bedeutung von Spaziergängen im Wald für psychisches Wohlbefinden 2011 oder aktuell zu Familiengärten in der Stadt) gibt Denise Jeutzinger in der aktuellen Ausgabe des Schweizer "Beobachter Natur" (S.32-35)

Weiterer Hinweis: Im interdisziplinären Leitungsteam für das (bereits 2013 durch den Schweizerischer Nationalfonds ausgeschriebenen) Forschungsprogramm Schweiz zur Energiewende ist auch die hiesige Umweltpsychologie beteiligt durch die Kollegin Petra Schweizer-Ries, Professorin für Nachhaltigkeitswissenschaft an der Hochschule Bochum und apl. Prof. für Umweltpsychologie an der Universität des Saarlandes.

05.06.2014 - FB Schriftps - SGG-Bulletin Nr. 101 und Hinweise auf Fachtagungen in Hirsau und Zürich

Fachtagung "Individualität in der Handschrift", 1.-3.8.2014 in Hirsau: Die Tradition der jährlichen Fachtagungen unseres Fachbereichs Schriftpsychologie werden wieder aufgegriffen: Die Deutsche Graphologische Vereinigung und das CIS Centrum für Graphologie in Kooperation mit dem FB Schriftps laden ein zur Sommer-Tagung über "Individualität in der Handschrift" vom 1.-3.8. 2014 in Hirsau. Informationen zum Programm und Anmeldung

Erinnerung an Max Pulver , 4. 10. 2014 in Zürich: In einer Tagung der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft soll 4. Oktober 2014 in Zürich an den 125. Geburtstag von Max Pulver, einen der wichtigsten Mitbegründer der Schweizerischen Schriftpsychologie, erinnert werden. Ferner viele weitere, interessante Hinweise in der Ausgabe Nr. 101.

03.06.2014 - FB Gesundheitsps - Treffen der Regionalgruppe Nord

Termin: 3. 6., 18 Uhr, in den Räumen von hanza resources, HH - Hammerbrookstr. Schwerpunkt: Zweck, Ziel und Maßnahmen der geplanten Tagung (Ansprechpartner; Julia Scharnhorst und Ute Zander)

21.05.2014 - Fk Gerontops - ZEIT-Herausgeber kommentiert humorvoll eine noch nicht voll veröffentlichte psychologische Studie über Senioren

Eine australische psychologische Studie von Ch.J. Soto: "Is Happiness Good for Your Personality? Concurrent and Prospective Relations of the Big Five With Subjective Well-Being", die soeben im Journal of Personality 82/3 erscheint, hat der ZEIT- Herausgeber Josef Joffe kürzlich humorvoll kommentiert: Endlich sei bewiesen, "die Alten sind die besseren Menschen" (übereinstimmend zu einem der positiven Vorurteile aus unseren bdp- Leitlinien "Chancen im Alter - Herausforderung für die Psychologie" vom April 2013).

28.03.2014 - FB Gesundheitsps - Grußwort des BDP zu 60 Jahren BVPG

Zur 60-jährigen Geschichte der Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung richtet der Präsident des bdp, Prof. Dr. Michael Krämer, ein Grußwort des Berufsverbandes an den BV, der am 07. April 1954 auf Initiative des damaligen Bundesinnenministers Dr. Gerhard Schröder als „Bundesausschuss für gesundheitliche Volksbelehrung" gegründet wurde mit dem vorrangigen Zweck, „die Vertreter der verschiedensten, an der gesundheitlichen Volksbelehrung interessierten Organisationen an einen Tisch zu bringen, damit alle Wünsche und Bestrebungen auf einander abgestimmt und zu einem sinnvollen Zusammenwirken gebracht werden können" und kontinuierlich in Sinn dieser Ziele weiterhin aktiv ist. Aktiv mitgewirkt an der Vorbereitung hat dazu der Stellv. Vorsitzende des FB, Maximilian Rieländer.

20.09.2013 - FB Umweltps - Natur und Gesundheit, aktuelle Beiträge von und für Psychologen

Themenschwerpunkt von Report Psychologie 9/2013. Unter dem Titel "Natur wirkt! Potenziale für die Berufspraxis" bildeten Beiträge der Psychologie für nachhaltige Erholung der aktuellen Ausgabe - mit einem Interview von Prof. Hilarius Petzold (durch R.Günther, ergänzend hier einige Literaturverweise zum Beitrag "Naturerholungsgebiet Psychologie") (Mitt. DGPs-FG UM Dr.Fuhrer/ Dr.Gehlert)

UBA-Stellenausschreibung. Vom Umweltbundesamt in Dessau Roßlau ist eine unbefristete umweltpsychologische Stelle ausgeschrieben. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Integration sozialer Aspekte in die Umweltpolitik, Analysen zum Umweltbewusstsein und Umweltverhalten, Weiterentwicklung der Umweltkommunikation, Strategien für den Übergang zu einer Sustainable Society

Forschungsbericht Stadtentwicklung des BfN : Der Endbericht "Grün, natürlich, gesund - Die Potenziale multifunktionaler städtischer Räume" des Bundesamtes für Naturschutz (F+E-Vorhaben FKZ 3511 82 800, auch unser Fb war mitbeteiligt) ist demnächst greifbar.

29.08.2013 - FB Schriftps - Überraschende Erkenntnis durch historische Handschriftenkunde

Eine kleine "historische Sensation" gelang dem Reformationshistoriker Prof Ulrich Bubenheimer durch den Fund von handschriftliche Notizen des jungen Martin Luther in einem Band der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (mit Abb. des handschr. Eintrags). Danach hatte Luther den Kerngedanken der reformatorischen Rechtfertigungslehre deutlich früher als bisher angenommen wohl bereits im Alter von 20 Jahren gedanklich präsent. Es ist nicht der erste Fund, der dem Religionswissenschaftler (nach dem Pressebericht im Reutlinger Generalanueiger) mit seinem - auch für Psychologen beachtenswerten - Verfahren der »historischen Kriminalistik« für paläografische Forschungen gelang.

21.08.2013 - FB Umweltps - Zwei Fachschwerpunkte zu nachhaltiger Mobilität

Als Schwerpunktthema für Heft 1/2015 der Zeitschrift für Umweltpsychologie ist „Praxis nachhaltiger Mobilität“ geplant (Koordination durch die Kolleginnen Katrin Dziekan, Tina Gehlert und Hedwig Verron). Einreichen von Manuskripten (wg. Peer-Review-Verfahren) spätestes bis 30. April 2014 bei der Redaktion. Wir rufen auch auf zu (weiteren) Beiträgen aus unserem Fachbereich.

Ferner findet bereits am 3. 9. 2013 in Göteborg ein Workshop zum Thema Naturalistic Cycling Analysis (in Verbindung mit der 3rd International Conference on Driver Distraction and Inattention) statt (Mitt.Kollegin Dr.Gehlert, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft)

21.08.2013 - FB Gesundheitsps - Unterstützung für Studie zu kritischen Lebensereignissen

Als Grundlage ihrer Abschlussarbeit im Bereich Gesundheitspsychologie führt cand. psych. Ina Luitjens, Universität Oldenburg, eine Internetbefragung "Flexible Zielanpassung nach kritischen Lebensereignissen" durch und bittet um unsere Unterstützung. Nähere Informationen zur Studie über kritische Lebensereignisse. Hier geht es zur Internetbefragung (Mitt. über Heiner Hellmann, Vors BDP-LG Niedersachsen)

12.08.2013 - FK Erinnerung - Zum Tod von Theo Hermann

Einer der renommiertesten Vertreter unseres Fachgebiets, Theo Herrmann, emeritierter Professor für Allgemeine Psychologie an der Universität Mannheim, ist nach kurzer, schwerer, mit großer Würde ertragener Krankheit am 21.7.2013 im Alter von 84 Jahren verstorben. Wir möchten zu seinem Gedenken auf zwei ausführlichere Würdigungen seiner Biographie von Prof. Joachim Funke (Heidelberg) und von Prof. Joachim Grabowski (Hannover) für die Deutsche Gesellschaft für Psychologie hinweisen. Kollege Theo Herrmann hatte in den letzten Jahren intensiv auch zur Klärung der Rolle von Psycholog/innen im Dritten Reich beigetragen und dazu auch unseren Fachkreis laufend informiert.

19.07.2013 - FK Erinnerung - Symposion zur Erinnerung an Otto Selz

Am 29.11.2013 findet anlässlich des 70. Todestages von Otto Selz ein Symposium im Schloss Mannheim statt. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten. Vorläufiges Programm
Otto Selz, geb. 1881, war Professor in Mannheim. 1933 wurde er wegen seiner jüdischen Herkunft in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, emigrierte 1939 nach Amsterdam. Selz wurde 1943 in der Nähe von Auschwitz ermordet. Einflussreiche Beiträge vor allem zur Denkpsychologie. (Mitt. DGPs).

18.07.2013 - Fb Umwelps - Haustiere von Kindern

Ergänzend zu unseren Hinweisen vom 13.01.2013: Einen Überblick über Haustiere von Kindern gibt eine aktuelle bundesweite Repräsentativbefragung eines Meinungsforschungsinstituts. Befragt wurden 703 6- bis 12-Jährige in Deutschland.

08.07.2013 - FK Gerontops - 3 Mitarbeiterstellen ab sofort zu besetzen

Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts „Chronische Krankheit, Funktionserhalt und Funktionsverluste im Alter - Soziale und emotionale Ansprache durch Technik“ (SEAT), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, sind ab sofort drei Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen (E13 TV-G-U / 50%) und eine Stelle als Studienkoordinator/in (E9 TV-G-U / 75%) für ein Jahr befristet zu besetzen. Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Fachhochschule Frankfurt am Main durchgeführt
- in der Abteilung Entwicklungspsychologie am Institut für Psychologie (Leitung: Prof. Dr. Monika Knopf);
- im Arbeitsbereich Altersmedizin am Institut für Allgemeinmedizin (Leitung: Prof. Dr. Johannes Pantel);
- im Arbeitsbereich Interdisziplinäre Alternswissenschaft des Fachbereichs Erziehungswissenschaften (Leitung: Prof. Dr. Frank Oswald)
Ziel des Projektes ist die Untersuchung der Frage, bei welchen chronischen Krankheitsbildern (Funktionsverluste /-erhalte) emotionale und soziale Robotik eingesetzt werden und wie diese Technik für spezifische Zielgruppen optimiert werden kann (Mitt. Prof. Dr. Oswald / dgps)

03.07.2013 - FB Umweltps - Presse: Psychologie zur Wirkung von Landschaften

In einer dpa- Pressemitteilung zu den Flusslandschaften Hessens wird auch auf umweltpsychologische Erkenntnisse über vielfältige Wirkungen verwiesen, die Landschaften und damit auch Flüsse auf den Menschen haben. Dabei wird - zusätzlich zu den Einschätzungen von Freizeitagenturen, von Städte- und Gemeindeverbänden, Umwelt- und Naturschutzorganisationen - von dem befragten BDP- Psychologen Rudolf Günther vor allem auch zwischen funktionalen und Erholungsfunktionen differenziert.
Ergänzend kann dazu auch auf eine einschlägige Studie zu den Isar- Auen bei München hingewiesen werden, die 1998 von dem - mit umweltpsychologischen Theorien und Untersuchungsverfahren gut vertrauten - Landschaftsarchitekten Werner Nohl vorgelegt wurde.

01.07.2013 - FB Schriftps - SGG-Bulletin Nr. 96 mit Gratulation zum 90.Geburtstag an TEUT WALLNER

Neu erschienen: SGG-Bulletin Nr. 96, Juli 2013. Besonders hervorzuheben sind vor allem die Glückwünsche an
TEUT WALLNER ZUM 90. GEBURTSTAG AM 14. JULI 2013.
Unter den vielen weiteren, interessanten Hinweisen - etwa der Fachbericht über "Emotionale Intelligenz in der Handschrift" - ist vor allem auf Termine hinzuweisen:
Aktuell nochmals: Graphologische Tage Calw-Hirsau (Nähe Stuttgart), 18.-21.7.2013
Deutscher Graphologentag München, 11./12. Oktober 2013

22.06.2013 - Fb Umweltps - Wirksamleit des Echolot-Verfahrens für blinde Menschen durch Psychologen belegt

Erst neuerdings findet in Deutschland ein Verfahren Aufmerksamkeit, das blinden Menschen - vor allem bei Frühförderung im Kleinkindalter - eine wirkungsvolle Hilfe für Alltagsmobilität geben kann. Es wurde von dem persönlich betroffenen Amerikaner Daniel Kish als "Flash Sonar"- Trainingsprogramm für blinde Kinder entwickelt. Der Mechanismus ist in der psychoakustischen Forschung schon lange bekannt und wurde etwa von einem Psychologenteam um Lawrence D. Rosenblum und Michael S. Gordon seit dem Jahr 2000 theoretisch und experimentell überprüft. Sie konnten nachweisen, dass diese von Fledermäusen verwendete Technik der Sonar-Resonanz (z.B. durch Produktion regelmässiger Schnalz- oder Klick- Geräusche) bereits von nicht speziell trainierten Menschen genutzt werden kann.
Die Studien sind auch theoretisch von erheblichem Interesse, weil sie einen Test für die Gültigkeit der ökologischen Wahrnehmungstheorie des Psychologen J.J.Gibson und zugleich für deren praktische Anwendungsreichweite liefern.

10.06.2013 - Sektion mit Fk Gerontops - bdp-Leitantrag „Chancen im Alter“

Ein von der Sektion GUS entworfener und gemeinsam mit der Sektion KliPs bei der Delegiertenkonferenz 1/2013 eingebrachter Vorschlag für Leitlinien des BDP über "Chancen im Alter - Herausforderung für die Psychologie" - fast einmütige Zustimmung. Die Vorlage des Leitlinien-Entwurfes soll zunächst zur innerverbandlichen Diskussion anregen, nicht zuletzt auch zum Abschnitt 3: „Gesellschaftlich-politische Perspektiven zur Chancenförderung im Alter“. Wir würden uns über weiterführende Beiträge freuen (Mitt. auch demnächst in Report Psychologie)

05.06.2013 - Fb Gesundheitsps - Neuerungen zur Fortbildung "Psychologische Gesundheitsförderung BDP"

Die Fortbildung "Psychologische Gesundheitsförderung BDP" ist im Laufe der letzten Monate von der Fachbereichsleitung Gesundheitspsychologie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Psychologen Akademie (DPA) in einigen Aspekten erneuert worden. Umfangreiche Informationen dazu finden sich unter den aktuellen Mitteilungen des Fachbereichs.

30.05.2013 - FB Umweltps - Internationales Symposion zu naturgestützten Erholungsbedürfnissen

Im Rahmen des 28th Internationalen Kongresses für Angewandte Psychologie (ICAP), 8-13 Juli 2014 in Paris, ist auch ein Symposion zu "Nature related restorative needs" geplant. Initiative und Koordination liegen bei Barbara Degenhardt (Zürich CH) und Jenny Roe (Edinburgh UK). Ziele und Themenschwerpunkte (vgl. IAPS-Netzwerk "Restorative Environments"): "To bring together insights from studies that capture restoration in different types of natural to nearly natural landscapes (gardens, parks, nearby recreation areas, wilderness, virtual/real, urban/rural etc.) and social settings ranging from childhood to old age. We aim to extend knowledge on restorative needs specific to different age groups; both qualitative and quantitative approaches are welcome" (Hinw. DGPs-FG Umweltps u. Prof. Kaminski, Univ.Tü)

28.05.2013 - FB Gesundheitsps mit Sektion - Studie und Pressemitteilung zu Stress und Attraktivität bei Frauen

Eine soeben in den Biological Letters 9, 2013, von einer interdisziplinären Forschungsgruppe durchgeführte Studie zu "Facial Attractivieness" - Koautorin ist auch die Psychologin Phionna Moore von der Universität Dundee (UK) - kommt zuv dem Ergebnis, dass ein stressiger Beruf auch die Attraktivität von Frauen beeinträchtigen kann. Die Mitteilung von Pressetext zitiert auch die bdp- Gesundheitspsychologin Julua Scharnhorst, daß "ein hoher Cortisol-Spiegel ... sich nicht nur auf den Körper und die Psyche ..., sondern auch im Gesicht" auswirken könne, vor allem bei längerzeitiger Überlastung.

24.05.2013 - FB UmwPs - Stellenausschreibung Umweltpsychologie / Nachhaltigkeit

Im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt ist ab dem SS 2014 eine Professur für das Fachgebiet Umweltpsychologie / Nachhaltigkeit (Bes W2 HPBesG) ausgeschrieben. Bewerbungsfrist: 23.06.2013

09.05.2013 - Sektion mit FB Gesundheitsps - Neuropsychiatrische Studie über Formen des Lachens

Zwei Formen des Lachens - als frühliches oder aber als höhnisches Gelächter - lassen sich durch unterschiedliche Muster der Hirnaktivierung (via fMRI) unterscheiden. Dies belegen soeben veröffentlichte Ergebnisse der experimentellen Studie eines neuropsychiatrischen Forschungsteams (Leitung Dirk Wildgruber) der Universität Tübingen.
In einem weiteren, auch für unser Fachgebiet wichtigen Arbeitsschwerpunkt dieser Gruppe werden nonverbale Signale in literarischen Texten - in Forschungskooperation mit Jürgen Wertheimer (Lehrstuhl für Komparatistik/Neuere Deutsche Literatur Tübingen), die Namensgleichheit mit dem unvergessenen Gestaltpsychologen Max Wertheimer ist nicht zufällig - analysiert.

08.05.2013 - FB Umwelt- und Gesundheitsps - Natur, Psyche und Gesundheit in der FAZ_Sonntagszeitung

In der Sonntagsausgabe der FAZ 18 / 5.5.2013, S.62/3 werden in mehreren Artikeln Einflüsse von Landschaft, Gartenarbeit und Heilkräutern auf die Gesundheit behandelt. Dabei berücksichtigt die Journalistin Lucia Schmidt in ihrem Beitrag "Gruppentherapie unter freiem Himmel" auch fachpsychologische Einschätzungen des BDP. Als Umweltpsychologe verweist Rudolf Günther auf stressreduzierende Wirksamkeitshinweise von Natur und Grün und auf (ältere) Studien über entsprechende Krankenhausstudien; einschränkend wird der begrenzte wissenschaftliche Erkenntnisstand bei gartentherapeutischen Verfahren angesprochen, die demnach andere Therapieformen nicht ersetzten, sehr wohl aber sinnvoll ergänzen können (Link zum Artikel leider kostenpflichtig)

07.05.2013 - FB Schriftps - Neu erschienen: SGG-Bulletin Nr. 95

Unter den vielen interessanten Hinweisen, die die Mai- Ausgabe 2013 des SGG- Bulletins 95 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft (mit Download- Möglichkeit) enthält, sei besonders der Beitrag von Yury Chernov erwähnt, der einen aktuellen Überblick über international verfügbare Verfahren zur computergestützten graphologischen Analyse gibt (Teil 1/2; der Verfasser studierte Angewandte Mathematik in Moskau und lebt seit 1999 in der Schweiz).
Hinweis auf Terminänderung: Graphologische Tage Calw-Hirsau vom 18.-21.7.2013

23.04.2013 - BDP-AK Religionsps - Vortrag "Wirkung von Meditation auf das Gehirn"

Dies ist Thema des Vortrags von Dr. Ulrich Ott (Psychologe, Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen) bei der 53. Sitzung des BDP-Arbeitskreises "Religionspsychologie, Spiritualität und Psychomarkt" am 6.6.2013 im Psychologischen Forum, Offenbach, Bismarckstr. 98, 10:45 - 16:15 Uhr. Anmeldungen erbeten bis zum 06.06.2013 bei Koll. Werner Gross (pfo-mail@t-online.de) oder Frau Danscheid (Claudia.Danscheid@bva.bund.de)
Die aktuellen Forschungsaktivitäten und Praxisentwicklungen zum Thema werden deutlich auch etwa durch den (2.) interdisziplinären Kongress zur Meditations- und Bewusstseinsforschung (Nov. 2012, Berlin) und eine erste Meta-Analyse zum empirischen Forschungsstand (P.Sedlmeier u.a.: "The psychological effects of meditation", Ps. Bull 138, 2012, 1139-1171) (RG)

18.04.2013 - Fk Gerops - Grosseltern und Enkelkinder

Über die Initiative eines örtlichen Seniorenrates zu einem seltener beachteten Thema wurde kürzlich unter dem Titel "Auf Grosseltern ist Verlass" auch in der regionalen Presse ausführlicher berichtet. Fachlich besonders beachtenswert sind die - überwiegend auf Analysen der Abteilung FamilienForschung des Statist. Landersamtes Baden-Württemberg beruhenden - Daten über Formen, Umfang und Voraussetzungen der familiären Solidarität zwischen Grosseltern und Enkelkindern.
Einige bundes- und europaweite Perspektiven und Daten zum Thema sind in einem Beitrag des (auch in unserem eigenen Verband wohlbekannten) Geronto- Soziologen Andreas Hoff zu finden.

16.04.2013 - FB GesPs und AK GeroPs - 15 Promotionsstipendien für selbstbestimmtes Leben im Alter

Zu gesundheitsbezogener Versorgung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter (Konzepte, Bedürfnisse der Nutzer, Responsiveness des Gesundheitssystems aus Public-Health-Perspektive – GESA –) sind zum 01.10.2013 15 Promotionsstipendien von der Medizinischen Hochschule Hannove (in KooperatVerbund) aisgeschrieben. Bewerber/innen: Masterstudiengang Public Health bzw. ein korrespondierender Studiengang (z.B. Psychologie) (Mitt. DGPs)
!Achtung! Bewerbungsschluss ist der 3.5.2013

16.04.2013 - AK GeroPs - Internat. Kongress und Call for Papers "Mobility and Road Safety in an Ageing Society"

Aktualisierung zu Mitt. 07.02.2013: Das endgültige Programm ist mittlerweile verfügbar, Frühbuchungen bis 30. April 2013. Weitere Informationen unter www.kfv.at/congress2013

13.04.2013 - FB Umweltps - Promotionsstipendium Umweltpsychologie

Bei der Interdisziplinären Forschungsgruppe Umwelt (IFG Umwelt) der Universität Koblenz-Landau ist zum 01.07.2013 vorauss. ein zweijähriges Promotionsstipendium zu vergeben, Zielsetzung ist die Bearbeitung der Diskrepanz zwischen Umweltwissen und Umwelthandeln. Verschiedene Forschungsthemen können bearbeitet werden, etwa Vertrauen in die Energiewende. Bewerbungsfrist bis 18.05.2013, Bewerbungen von Frauen bevorzugt (Mitt. dgps- Fachgr. Umweltps)

29.03.2013 - FK Erinnerung und FB Schriftps - Richard Hönigswald und das Problem des Rhythmus

In der heutigen Psychologie weitgehend vergessen ist, dass neben philosophischen Haiptwerken aus der Feder des (zunächst) Neukantianers Richard Hönigswald auch wesentliche psychologische Arbeiten stammen (etwa mehrere Publikationen über Grundlagen der Denkpsychologie). Daran erinnert eine Veröffentlichung des Kollegen Reinhard Wegner im Journal für Psychologie, 12 / 2004, S. 176 - 185, auf die hier hingewiesen sei. Behandelt werden in dem Beitrag von Wegner vor allem die Überlegungen von Richard Hönigswald aus dem Jahr 1926 zu dem bis heute aktuellen und psychologisch nicht überzeugend geklärten Problem des Rhythmus.
Richard Hönigswald verlor wegen seiner jüdischen Herkunft rasch nach Machtübernahme der Nationalsozialisten seinen Lehrstuhl in München (er verstarb 1947 in New Haven (Connecticut)). Durch die in der Arbeit von Wegner zitierten Dokumente wird der dafür leider massgebliche Einfluss von Martin Heidegger klar belegt.
Die bis heute diskussionswürdigen und gerade auch unter unseren Schriftpsychologen beachtenswerten Überlegungen von Hönigswald sollten einen Anlass geben, den aktuellen Stand der Erforschung von rhythmischen Erscheinungen unter Einbeziehung neuerer Studien des Zeiterlebens und der Musikpsychologie - aufzugreifen.

07.03.2013 - FB Umwelt- und Gesundheitsps - Schwerpunktheft Mobilitätspsychologie

Zu dem sich neu entfaltenden Fachgebiet der (nachhaltigen) Mobilitätspsychologie ist soeben erschienen in Bd. 48, S. 1-146 (February 2013) der Zeitschrift Transportation Research Part A (Policy and Practice) als Schwerpunktthema "Psychology of Sustainable Travel Behavior". Zu dem dreiköpfigen Herausgeberteam des Heftes gehört die Diplompsychologin Dr.Tina Gehlert (Berlin). In den 14 Beiträgen - vgl. Inhaltsübersicht - wird ein breites Spektrum einschlägiger Fragestellungen interdisziplinär bearbeitet, dabei finden sich auch mehrere psychologische Fragestellungen

05.03.2013 - Sektion und FB Gesundheitsps - Wenig beachtet: Geschwister in der Entwicklungsprävention

In der Reihe Dialog des SOS Kinderdorf e.V. befasst sich das kürzlich erschienene Heft "Geschwister" (2012, 71 S.) mit dem bei familienpräventiven Massnahmen (und in der praxisorientierten Forschung) weithin übersehene Problemfeld der Geschwister. In mehreren Beiträgen - vgl. Inhaltsübersicht und Bezug - werden psychologische und pädagogisch Erkenntnisse bei riskanten Familienkonstellationen - besonders hinsichtlich Entscheidungen zur Fremdunterbringung - aufgearbeitet.

25.02.2013 - FB Schriftps - Neu erschienen: SGG-Bulletin Nr. 94

In der März- Ausgabe 2013 des SGG- Bulletins 94 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft (mit Download- Möglichkeit) finden sich wieder viele interessante Hinweise, etwa Handschriftenproben bekannter Persönlichkeiten, z.B. von Mario Monti und Wolfgang Schäuble, Veranstaltungshinweise u.a. auf Graphologische Tage Hirsau (Schwarzwald, April und Juli), Schriftanalysen zu den berüchtigten Ankläger der franz. Revolution Fouquier-Tinville und des NS-"Volksgerichtshofs" Roland Freisler (Robert Bollschwiler). Ein Diskussionsbeitrag "Gedanken zur Wissenschaftlichkeit der Graphologie" verweist auf Ansatzpunkte der Psychodiagnostik ausserhalb von Testmethoden.

17.02.2013 - Sektion mit FB Gesundheitsps - Aktuelles zu Internet- und Glücksspielabhängigkeit

Mehrere aktuelle Mitteilungen zu nicht- stoffgebundenen Abhängigkeiten:
- Internetsucht: (1) Eine demnächst in der Clinical Psychology Review 33/2 (März 2013) erscheinende Metaanalyse der Klinischen Psycholog/innen A. Winkler, B. Dörsing, W. Rief, Y.Shen, J. A. Glombiewski der Universität Marburg gibt - auf Grundlage von 16 relebanten Studien - erstmals einen internationalen Überblick über den Stand der Forschung zur Internetsucht und ihren - durchaus erfolgversprechenden - Behandlungsmöglichkeiten (Hinweis: DGPs).
(2) Ferner sind zum Bundesmodellprojekt "Hilfe bei Gefährdung durch problematische Computernutzung“ („ESCapade"), einer Präventionsmaßnahme für Familien mit Kindern, die von Fachkräften in Sucht- und Erziehungsberatungsstellen durchgeführt wird, aktuell (Anmeldeschluss: 28.02.2013) Qualifizierungs- möglichkeiten für eine einjährige Transferphase angeboten.
- Glücksspiel-Gefährdungspotenziale: Die Forschungssstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim- Stuttgart veranstaltet am 7./ 8. 3. das "Symposium Glücksspiel". Interdisziplinär behandelte Themenschwerpunkte sind Sucht-, Betrugs- und Kriminalitätsgefährdungspotenziale von Glücksspielen.

15.02.2013 - FB Umweltps - Promotionsstipendium Psychoakustik

Im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Entwicklung von Methoden zur Messung der Hoeranstrengung (Leitung: Prof. Inga Holube, Oldenburg) ist am Institut für experimentelle Wirtschaftspsychologie an der Universitaet Lueneburg ein Promotionsstipendium ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist 28..2.2013 (Hinw. DGPs)

07.02.2013 - FK Kulturps - Milieustudie zu Lebenswelten von Jugendlichen

Kürzlich erschienen ist die Sinus- Jugendstudie von Calmbach, M., Thomas, P.M., Borchard, I., Flaig, B.: "Wie ticken Jugendliche? Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland" (Bonn 2012, 366 Seiten, Bezugsmöglichkeit: Bundeszentrale für politische Bildung Bestellnummer: 1241, EUR 4,50).
Die qualitative Studie - erarbeitet auch mit fachpsychologischer Beteiligung - identifiziert sieben Lebenswelten von Jugendlichen (Werthaltungen, Zukunftsborstellungen, Schule und berufliche Orientierung, Politik und Gesellschaft, Mediennutzung, Religion, Engagement)..

07.02.2013 - Fk Gerontops - Internat. Kongress und Call for Papers "Mobility and Road Safety in an Ageing Society"

Das österreichische Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) organisiert am 19. und 20. June/2013 in Wien diesen Internationalen Kongress, dem eine ganzheitliche Betrachtung des Alterns zugrundegelegt ist. (zum vorläufigen Programm "Mobility and Road Safety in an Ageing Society"). Frist zum Call for Papers - online mit Hinweisen für Ihr Abstract - ist aktuell der 17.03.2013

06.02.2013 - Sektion und FB Gesundheitsps - Erwerbstätigenbefragung zu Arbeitsstress 2012

Neu erschienen ist bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) der von Andrea Lohmann-Haislah (unter Mitarbeit von Martin Schütte, Beate Beermann, Martina Morschhäuser, Anke Siefer, Hermann Burr, Linn Bodnar) verfasste "Stressreport Deutschland 2012", der auf der Erwerbstätigenbefragung 2011/12 - mit sehr umfangreichem Fragebogen (64 S.) - beruht.
In der Presse besonders diskutiert wird der "Präsentismus"- Befund, dass viele Arbeitnehmer trotz Erkankung zur Arbeit gehen (vgl. dazu auch die BAuA- Auswertung zum Forschungsstand durch M. Steinke, B. Badura, 2011).
Aus fachlich- psychologischer Sicht ist u.a. die ausschliesslich auf subjektive Einschätzungen gestützte Datenquelle als Grundlage der Diagnosen zu hinterfragen.

28.01.2013 - FK Kulturps - Internationaler Lernkongress für professionelle Bildung 29.-31.1.2013 in Karlsruhe

Der britische Psychologe Peter Honey, dessen Studien über Lernstile wichtige Anstösse für Formen des Fernstudiums gegeben haben, hält - unter dem etwas kryptischen Titel "Learning and development benefits from some tender loving care" - den Eroffnungsvortrag zur 21. Internationalen Lernmesse Learntec ab morgen ( 29.-31.1.2013 ) in Karlsruhe. Einen der Kongressschwerpunkte bildet die in Deutschland nach wie vor unzureichende Comuternutzung für schulische Erziehung. Weitere Beiträge von Psycholog/innen zu den wichtigen Zukunftsthemen über Vermittlung von Kultur und Bildung sind nach dem Programm leider nicht ersichtlich.

19.01.2013 - FKe Erinnerung und Kulturps - Konferenz und Ausstellung in Würzburg, Emigration 1933-1945

Um Beiträge für die Konferenz der European Society for the History of the Human Sciences (ESHHS) vom 30.7. bis 2.8.2013 im historischen Oswald-Külpe-Hörsaal der Universität Würzburg wirbt der dortige Organisator der Adolf-Würth-Zentrums für Geschichte der Psychologie, Prof. Armin Stock, bis 31.3.
Wir möchten zugleich auf die derzeitige Hermann von Helmholtz - Ausstellung zur Physiologie und Psychophysik des Hörens am Adolf-Würth-Zentrum für Geschichte der Psychologie aufmerksam machen.
Über ein mögliches Thema der Konferenz - die Emigration 1933-1945 als Folge der nationalsozialistischen Herrschaft, die "die einzigartige Kultur aus den kurzen Jahren der Weimarer Republik ... zerstörte und vertrieb" - berichtet kürzlich Claus-Dieter Krohn, fliehen nussten etwa 500.000 Menschen (360.000 davon aus Deutschland, nach dem "Anschluss" im Jahr 1938 kamen noch einmal ca. 140.000 Menschen dazu). Er verweist dabei - unmittelbar an der Nahtstelle zu den Themen unseres Sektionsfachkreises "Erinnerung" - auch auf einige wenige der betroffenen Fachkolleg/innen aus Psychologie, Psychoanalyse und verwandten Fachgebieten (jew. mit Link zum Werkeverzeichnis der Deutschen Nationalbibliothek):
Erik Homburger Erikson (1902–1994), Charlotte Bühler (1893–1974), Erich Fromm (1900–1980), Kurt Lewin (1890–1947), Bruno Bettelheim (1903–1990), den Werbepsychologen George Katona (1901–1981), den empirischen Sozialforscher Paul Felix Lazarsfeld (1901–1976).

18.01.2013 - Sektion mit FB Gesundheitsps - Neue Studien zu pathologischem Internetgebrauch

Zu pathologischem Internetgebrauch von Jugendlichen liegen jetzt einige Ergebnisse aus einer Europäischen 7-Länderstudie vor
Auch zur Escapade-Interventionsstudie (Kath.Fachhochsch. Köln, geförd. durch BMin Gesundheit, Auswertung durch Fachpsychol.) sind nunmehr erste Ergebnisse greifbar.
In einer Diplomarbeit vin Michaela Nussdorfer (Wien 2011) findet sich ein Überblick zu den vorligenden psychologischen Studien über pathologischen Internetgebrauch und Behandlungsmotivation bezüglich Online-Interventionen

16.01.2013 - FB Umweltps - Carl Friedrich Graumann-Umweltpsychologie -Preis__ Eilt!

Auch 2013 wird wieder der Carl Friedrich Graumann-Preis für die beste wissenschaftliche Nachwuchsarbeit im Bereich Umweltpsychologie vergeben. Es können Diplomarbeiten, Dissertationen, Zeitschriftenartikel und Buchkapitel eingereicht werden (Zeitschriftenartikel sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache) . Inhaltlich sollten sich die Arbeiten mit Umweltpsychologie im weitesten Sinne beschäftigen. Nachwuchsarbeiten aus den Bereichen Verkehr/Mobilität und Medien sind explizit erwünscht.
Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass die Bewerberin bzw. der Bewerber ErstautorIn des Beitrags ist. Eine Alleinautorenschaft ist für die Bewerbung jedoch nicht erforderlich. Des Weiteren muss die eingereichte Arbeit zwischen 2011 und 2013 erschienen bzw. in Druck sein. Hinzu kommt, dass zwischen Promotion und Veröffentlichung bzw. Druck nicht mehr als 2 Jahre liegen dürfen. Um dies überprüfen zu können, bitten wir um die Einreichung einer Kopie des Diplom- bzw Promotionszeugnisses.
Bewerbungen bitte elektronisch bis zum 31.01.2013 an Nadine Exner (Mitt. DGPs-FGr Umweltps)

16.01.2013 - Sektion und FB Gesundheitsps - Meta-Analysen zu Übergewichtigkeit: Überaschende Beziehung zu Mortalität (mit Nachtrag 19.1., Geburtsgewicht)

Nach dem Ergebnis einer auf 97 Studien mit insgesamt 2,88 Mill Probanden und 270000 Todesfällen beruhenden Meta-Analyse (von Flegal, Kit u.a. durchgeführt, kürzlich im Journal of the Medical American Association (JAMA) 209 / 2013 veröffentlicht) haben leicht übergewichtige Menschen (BMI 25 b.u. 30) eine etwas grössere, signifikant erhöhte Lebenserwartung. Unterschiedliche Erklärungsansätze würden bei Einbeziehung auch von anorektiformen Befundmustern eine - sozialgeschichtlch naheliegend begründbare - Hypothese berücksichtigen müssen, dass die derzeit übliche BMI- Kategorieneinteilung nicht die Lage eines bio-psycho-sozialen Optimalwerts korrekt widerspiegelt. Deutschsprachige Kurzinformationen auch in versch. Pressemitteilungen.
Nachtrag 19.01.13: Soeben berichten Wissenschaftler/-innen der Charite/Virchow-Klinikum Berlin in der Internet- Fachzeitschrift plos_one über Ergebnisse einer weiteren Meta-Analyse (66 Studien aus 26 Ländern, über 600.000 Probanden zwischen 1 und 75 Jahren), dass Übergewichtigkeit im späteren Leben bereits durch ein Geburtsgewicht von über 4000 Gramm signifikant vorhersagbar ist, frühzeitige Prävention - bereits während der Schangerschaft - sei demnach auch praktisch sehr bedeutsam.

15.01.2013 - Fachbereich Umweltps - Mensch- Tier- Beziehungen: Wichtige Neuerscheinungen - innovative Praxisfelder auch für Psycholog/innen?

In einer 2010 von Kenneth Shapiro and Margo DeMello veröffentlichten Arbeit zum State of Human-Animal Studies stellen die Autoren eine explosive Erweiterung dieses Forschungsfeldes während der zurückliegenden 20 Jahre fest, nicht zuletzt getragen auch durch versärktes Tierschutz- Engagement in einer grossen Zahl westlicher Länder.
Der Umfang der Bibliographie "Animals in changing landscapes: a bibliography of human-animal studies" bestätigt diesen Eindruck. Eine grosse Zahl der dort aufgeführten Beiträge verweist im Titel oder Erscheinungsort explizit auf den Bezug zur Psychologie.
Daher kann sich eine neue Übersichtsarbeit von A Beetz, K Uvnäs-Moberg, H Julius über "Psychosocial and psychophysiological effects of human-animal interactions" 2012 auf immerhin 69 Studien mit angemessener methodischer Basis stützen.
Andrea Beetz und Kurt Kotrschal sind auch Mitautoren der soeben erschienen Mars Heimtier-Studie 2013: "Hund - Katze - Mensch. Die Deutschen und ihre Heimtiere" (248 S., 20.- EUR, 25 S Literaturverweise, mit ERgebnissen einer Forsa- Repräsentativbefragung und interdisziplinären Beiträgen mit starker Beteiligung von Psycholog/innen (u.a. Ursula Lehr, Andrea Beetz, Reinhold Bergler, Erhard Olbrich, Rainer Wohlfahrth). Kapitel: Die Studie - Mensch und Tier in der Geschichte - Heimtiere in Deutschland - Mensch und Tier in der Wissenschaft - Repräsentative Umfrage zu Heimtieren - Heimtiere als Wirtschaftsfaktor - Heimtiere in Bildung und Erziehung - Heimtiere und Gesundheit - Heimtiere in sozialer Mission - Unsere Zukunft mit Heimtieren.

08.01.2013 - Fk Gerontops mit FB Gesundheitsps - Kontakt zu pflegenden
Angehörigen von Demenzerkrankungen gesucht

In einem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Forschungsprojekt der Universität Jena (Tele.TAnDem) der Deutschen Altzheimer-Gesellschaft sollen Möglichkeiten der psychologischen Unterstützung für pflegende Angehörige erschlossen werden. Interessent/innen für eine Teilnashmer an der Studie werden gebeten, sich bei den Psychologinnen Kathi Albrecht oder Denise Schinköthe (Tel:
036 41 / 94 51 75 od Tel: 036 41 / 94 51 78 od E-Mail: teletandem@uni-jena.de) zu melden. (Hinweis JS /FB GesPs)

06.01.2013 - FK Gerontops - Aktuelle Forschungen zu Hochaltrigen und Neujahrsgruss

Der Anstieg der hochbetagten (über 85 Jahre) und der höchstbetagten Menschen (über 100 Jahre) wird auch in den nächsten Jahren in entwickelten Gesellschaften weiterhin sehr stark zunehmen. Die schöne Übersichtsarbeit von Rott und Jopp (2012) macht deutlich, dass nicht zuletzt psychische Ressourcen dazu beitragen, auch höchstes Alter lebenswert zu erhalten, die jetzt vorliegenden Ergebnisse der Zweiten Hundertjährigen- Heidelberg- Studie bestätigen dies.
Aus der Perspektive der interdisziplinären Alternsforschung wünschen wir allen Freunden und Kolleg/innen, auch den jüngsten Alten (unter 40 Jahre) und den jüngeren Alten (unter 55 Jahre) viel Glück, Erfolg und Gesundheit für 2013.

02.01.2013 - FB Schriftps - Neu erschienen: SGG-Bulletin Nr. 92 und 93 und Kafka- Schriftproben

In den Ausgaben November und Dezember 2012 des SGG- Bulletins der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft (mit Download- Möglichkeit Bull92 und Bull93) finden sich wieder viele interessante Hinweise, etwa Handschriftenproben bekannter Persönlichkeiten, z.B. von Martin Christoph Wieland, dem "Voltaire der Deutschen". Neu zugänglich sind auch Schriftproben von Franz Kafka aus den - von Roland Reuß, Kafka Research Centre der University of Oxford - herausgegebenen "Zürauer Zetteln".

14.12.2012 - Sektion und Fachbereiche - Mehrere Stellenausschreibungen zu Inklusiosförderung, Gesundheitspsychologie

Derzeit sind an der Fachhochschule für Gesundheit in Gera mehrere Stellen mit Fachschwerpunkten ausgeschrieben, die unmittelbar berufspolitische Arbeitsfelder auch unserer Sektion betreffen, darunter Professuren für Interdisziplinäre Frühförderung, für Gesundheits- und für Rehabilitationspsychologie. (dort nähere Informationen. Mitt. DGPs)

06.12.2012 - Fb Gesundheitsps - Stellenausschreibungen

Am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg wird ab 2013 im Rahmen der Exzellenzinitiative II im Rahmen des Feldes „Self-regulation and regulation: Individuals and Organisations“ ein neuer Forschungsschwerpunkt "Selbstregulationsforschung" eingerichtet. In diesem Zusammenhang sind mehrere Positionen für Nachwuchsgruppenleiter (Postdocs) zu vergeben, die mit je einer Doktorandenstelle und zusätzlichen Sachmitteln ausgestattet werden

Ferner sind an der Universität Warwick 3 neue Stellen (2x Assistant Professor, 1x Professor) für Lifespan Health and Wellbeing ausgeschrieben ((Mitteilungen der DGPs)

04.12.2012 - Sektion - Buch-Neuerscheinung

Neu erschienen ist soeben von Koll. Werner Gross, Leiter des BDP-Arbeitskreises "Religionspsychologie,
Spiritualität und Psychomarkt" das Buch
"Erfolgreich selbständig - Gründung und Führung einer psychologischen Praxis"
Es beinhaltet auch Kapitel über Gesundheits-, über Geronto- und über Schriftpsychologie sowie natürlich u.a. zu Psychotherapeutischen Praxen.
(Weitere Informationen bei Springer-Medizin).

Auch das Buch von Julia Scharnhorst "Burnout - Präventionsstrategien und Handlungsoptionen für Unternehmen" (s.u. auf dieser Seite 4.9.12) ist mittlerweile erschienen.

28.11.2012 - BDP-AK Religionsps - Vortrag "Religious turn in der Psychotherapie?"

Die Frage "Gibt es einen "religious turn" in der Psychotherapie?" ist Thema des Vortrags von Prof. Dr. Henning Freund bei der 52. Sitzung des BDP-Arbeitskreises "Religionspsychologie, Spiritualität und Psychomarkt" am 24.01.2013 im Psychologischen Forum, Offenbach, Bismarckstr. 98, 10:45 - 16:15 Uhr.
Dr. Henning Freund war seit 1999 Psychologischer Leiter der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Hohe Mark in Frankfurt/M und ist zum 1.9.2011 Dozent für Religionspsychologie an der Evangelischen Hochschule TABOR in Marburg/L.
Anmeldungen bis spätestens zum 21.01.2013 bei Koll. Werner Gross (pfo-mail@t-online.de) oder Frau Danscheid (Claudia.Danscheid@bva.bund.de)

28.11.2012 - FK Gerontops - Perspektiven für motorische Leistungsfähigkeit im Alter

Motorischen Leistungsfähigkeit ist eine der entscheidenden Voraussetzungen auch für psychische (gesitige, soziale, emotionale) Gesundheit im Alter. Dazu können psychologische Ratschläge einen wichtigen Beitrag leisten (vgl. GUS-Faltblatt zum gesunden Altern).
Aber auch Innovationen der regenerative Medizin stellen verbesserte Grundlagen für gesundes Alten durch Erhaltung oder Wiederherstellung der motorischen Leistungsfähigkeit in Aussischt. Dazu zwei aktuelle Hinweise:
- Internationales Forscherteam beschreibt Wirkung eines Enzyms gegen Muskelabbau (PM idw 27.11.2012)
- Neue Hilfe für defekte Bandscheibe in Sicht (PM Reutlinger Generalanzeiger 28.11.2012)

20.11.2012 - FB Umweltps - Stellenausschreibung zu Energiekonsum in Haushalten

Für Forschung zur Erklärung und Veränderung des Energiekonsums in Haushalten - akademisches Ziel ist die Dissertation - sind zum 1. Februar 2013 zwei DoktorandInnenstellen (3 bzw. 4 Jahre) in der Abteilung Umweltpsychologie der Universität Magdeburg ausgeschrieben. Weitere Informationen (Mitt. FG Umweltps DGPs)

26.09.2012 - Sektion und FK Gerontops - Tag der Psychologie 2012

Wir möchten herzlich zum Besuch des diesjährigen Tages der Psychologie am 23.11.2012 in Berlin „Inklusion – Integration - Partizipation" - Psychologische Beiträge für eine humane Gesellschaft einladen. Unsere Sektion beteiligte sich aktiv an der Gesamtvorbereitung und hat für den Workshop "Physische und psychische Mobilitätsbarrieren im Alltag überwinden!?" die Moderation (vertreten durch Dr.Rudolf Günther und Gerlinde Dingerkus) gemeinsam mit Dr. Sibylle Wolff und D.Zilberg für die Sektion Klinische Psychologie. Nähere Informationen zu diesem Workshop und dem WS "Inklusion im Kontext gesellschaftlicher Machtbeziehungen" (Elisabeth Noeske / Marina Chernivsky).

25.09.2012 - FB Gesundheit, FKe Gerontops. und Gesundheitssport - Prävention gegen Depression durch sportliche Aktivität?

Eine Übersichtsarbeit zu Forschungen über den vielfach vermuteten und auch recht häufig empirisch untersuchten Zusammenhang zwischen Depression und körperlicher / sportlicher Aktivität (Daley, Amanda: "Exercise and Depression") kommt - auch wegen der methodischen Schwächen vieler einschlägiger Studien - zu einer lediglich zurückhaltenden Gesamtbewertung. Auch bei Senioren (etwa in einer sportpsychologischen, in Reims durchgeführten Studie von Legrand Heuze 2007) konnte zwar meist eine depressionsmindernde Wirksamkeit festgestellt werden, die aber anderen Angeboten - etwa Gruppengesprächen - nicht überlegen war. Vorgeschlagen wird daher, zur Prävention von depressiven Störungen körperliche Aktivtät mit weiteren Interventionsformen zu kombinieren.

04.09.2012 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Aktuelle Neuerscheinungen zu Burnout

Julia Scharnhorst: "Burnout - Präventionsstrategien und Handlungsoptionen für Unternehmen" (Reihe Ratgeber, ab Ende Sept. 2012 lieferbar, rund 256 S., kartoniert, 39,95 €
Vor wenigen Monaten erschien zum gleichen Themenbereich:
Geisler, Eduard: "Good Bye Burnout".. BoD 2012, 286 Seiten, EUR 19,90. Behandelt werden aus Sicht des erfahrenen Psychotherapeuten Formen der psychologischen Selbstverteidigung
(Nähere Informationen demnächst)

04.09.2012 - Fachkreise Geronto- und Sportpsychologie - Aktuelle Schwerpunkte auf der Internetplattform "Psychologische Forschung für Alle"

Das seit 2010 bestehende "In-Mind Magazin - Psychologische Forschung für alle" wird von den Diplompsychologen René Kopietz (Münster/W. und London) und Malte Friese (Basel) gemeinsam mit einem breiten Umfeld an Mitherausgebern aus dem Hochschulbereich gestaltet und durch die Stiftung Suzanne und Hans Biäsch zur Förderung der Angewandten Psychologie gefördert.
Die Internetplattform stellt in zwei umfangreicheren Schwerpunktausgaben praxisorientierte Beiträge aus Arbeitsfeldern zusammen, mit denen sich auch Fachkreise unserer Sektion befassen:
- in der neueste Ausgabe 1/2012 mit neuen Facherkenntnissen aus der "Sportpsychologie" (Editorial und 5 Beiträge)
- die Themenausgabe 2/2011 umfasste zu "Alternde Gesellschaft(en)" 6 Beiträge..
In bisher sechs weiteren Ausgaben wurde ein Spektrum psychologischer Forschungsergebnisse für ein breites Publikum aufbereitet. Die Beiträge finden teilweise auch in der Tagespresse Beachtung (etwa am 3.9. über Veränderungen der Zeitwahrnehmung im Alter) und tragen damit zur gesellschatlichen Präsenz unseres Faches bei.

04.09.2012 - FB Schriftpsychologie - Neu erschienen: SGG-Bulletin 91

In der neuen Septemberausgabe des SGG- Bulletin Nr.91 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft (mit Download- Möglichkeit) finden sich u.a. der Hinweis auf den Renna- Nezo- Preis für Validitätsforschung zur Schriftpsychologie.

31.07.2012 - FK Kulturpsychologie - Werner-Deutsch-Kulturpreis

Die bis vor kurzem noch im Museum Kurhaus Kleve geöffnete Ausstellung "Tendenzen deutscher Keramik 1905-1935 – Vom Jugendstil zum Bauhaus" umfasste als Leihgabe die Sammlung unseres Kollegen Werner Deutsch, der im Jahr 2010 verstorben war (wir dürfen auf unseren kurzen Nachruf vom 19.10.2010 unten auf dieser Seite verweisen). Verliehen wird ausserdem ein Förderpreis für junge Künstler - Werner Deutsch war auch ein großer Freund der Kunst in Kleve und am Niederrhein., die Verleihung findet zur Erinnerung an den Todestag von Werner Deutsch am 12.10. in Braunschweig statt. Ein Aufruf zur Bewerbung für die erste Preisverleihung, initiiert von seinem Lebenspartner Werner Steinecke, findet sich auf der Internetseite des Museum Kurhaus Kleve.

30.07.2012 - FB Schriftpsychologie - Neu erschienen: SGG-Bulletin 90

Im neu erschienenen SGG- Bulletin Nr.90 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft (mit Download- Möglichkeit) finden sich u.a. Kurzberichte zu viele Vorträgen beim 26. Internationalen Kongress für Schriftpsychologie (17. - 19. Mai 2012, Lindau/B.), etwa zu Lernprogrammen für die Einübung von Schreibbewegungen bei Kindern (R. A. Oussoren (NL)) und zu schreibbewegungs-therapeutischen Ansätzen (G.Arends-Scheer (NL)) oder über moderne psychodiagnostische Computerprogramme als sinnvolle Erweiterungen für graphologische Begutachtung (Dr. Y. Chernov (CH)) ... und natürlich wieder Unterschriftproben - etwa von Arthur Schnitzler (1862- 1931) oder Gottfried Wilhelm Leibniz (1646- 1716) - sowie viele weitere Fachinformationen.
In einer Sonderausgabe erinnerte die sgg ferner an Gertrud Hunziker-Fromm (1915-2012), Psychoanalytikerin und Gründungsmitglied der sgg.

04.07.2012 - BDP- und GUS-AK Religionspsychologie - Guter Start in das Zeitalter nach dem "Fünfzigsten"

Unter dem Titel "Interdisziplinär und undogmatisch" hat Kollege Werner Gross anlässlich der 50. Sitzung als Leiter des BDP- AK "Religionspsychologie, Spiritualität und Psychomarkt" in REPORT Psychologie über die langjährige Arbeit berichtet - mit erfreulcher Resonanz: Nach dem im Report erschienen Artikel hat eine ganze Reihe von Kolleg/innen gemeldet, die künftig gerne im AK mitwirken möchten. Auch weitere Interessent/innen sind herzlich eingeladen, sich bei DP Werner Gross zu melden (Pfo-mail@t-online.de, Nähere Informationen über http://www.bdp-gus.de/gus/religionsps.htm). Herzliche Glückwünsche zu der erfolgreichen Arbeit aus unserer Sektion!
Nächste Sitzung am 06.09. mit einem Vortrag von Dr. Michael Blume zum Thema "Gott, Gene und Gehirn- Religionspsychologie aus der Perspektive der Evolutionsforschung".

25.06.2012 - FB Gesundheitspsychologie - Stellenausschreibung „Psychologie und Gesundheitsförderung“

Im Bereich „Psychologie und Gesundheitsförderung“ der Unfallkasse des Bundes ist mit dem Aufgabenschwerpunkt, für Bundesbehörden ein umfassendes und ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement zu implementieren, eine Stelle für eine/n Psychologe/Psychologin mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie / Arbeitspsychologie (EG 13 TVöD) zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Wilhelmshaven zu besetzen. Nähere Informationen unter www.uk-bund.de

22.06.2012 - FK Erinnerung - William Stern- Biographie (Martin Tschechne 2010)

Von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius herausgegeben erschien 2010 in der Reihe "Hamburger Köpfe" - mit einem Nachwort von Helmut Schmidt - die biografische Studie

Martin Tschechne William Stern. Hamburg: Ellert & Richter 2010,
160 Seiten, ISBN 9-7838-3190-404-4, € 14,90

Erzählt wird die dramatische Lebensgeschichte des weltberühmten Psychologen und extrem vielseitigen Wissenschaftlers, der 1933 - als Mitbegründer der Universität Hamburg - wegen seiner jüdischen Wurzeln sein Forschungsinstitut dort nicht mehr betreten durfte und in die USA emigrierte, wo er an der Duke Universität in Durham, North Carolina, lehrte, aber die letzten Jahre seines Lebens vereinsamt verbrachte, er verstarb 1938 an Herzversagen.

Der Verfasser stellt resiginierend fest: „Von William Stern und seinem Werk ist nicht mehr oft die Rede". Es gebe "eine bedrückende und mysteriöse Regelmäßigkeit, mit der die Erinnerung an William Stern und seine Forschungen immer wieder in der Sackgasse zu landen" scheine (zit. aus einer Rezension zum Buch von Prof.G.Kleinschmidt 2011). Immerhin wurde 1985 in Hamburg durch Pädagogen und Psychologen die „William Stern Gesellschaft für Begabungsforschung und Begabtenförderung“ geschaffen, die seinen Namen trägt.

24.05.2012 - Fb Gesundheitspsychologie - Pressehinweise zum Thema Stress

In einer ausführlichen Verlags- Sonderbeilage des Reflex- Verlages (Mai 2012) über das Thema Stress zur Financial Times Deutschland finden sich mehrere Hinweise auf psychologische Facherkenntnisse, auf den bdp und namentlich auf die Kolleginnen Julia Scharnhorst aus unserer Sektion - wichtig sei, "effektives Zeitmanagement zu betreiben" (S.4) - und Elisabeth Noeske vom Vorstand der Sektion Klinische Psychologie, "Stress entsteht ... durch das Aufeiandertreffen zweier Faktoren" (S.5). Der Reflex Verlag (Berlin- Amsterdam- Zürich) "legt seine themenbezogenen Sonderveröffentlichungen den Tageszeitungen bei, die als Entscheider und Multiplikatoren gelten".

21.05.2012 - AK "Erinnerung" - Holocaust- Zeuge Arno Lustiger ist verstorben

Der Historiker und Publizist Arno Lustiger ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Er hatte den Holocaust überlebt und galt als wichtige akademische Instanz für die Geschichte der Juden in dieser Zeit. Noch vor wenigen Monaten erschien sein Buch "Rettungswiderstand. Über die Judenretter in Europa während der NS-Zeit", das die Zeit des Nationalsozialismus in Europa aus einer stark vernachlässigten Perspektive beleuchtet, weil es sich der großen Zahl der allzuoft vergessenen Judenretter widmet (vgl. Mitt.unseres Arbeitskreises unten vom 30-9-2011 mit einer Kommentierung von Susanne Guski-Leinwand und Rudolf Günther).

20.05.2012 - Fachbereich Schriftpsychologie - Aktive Beteiligung an Fachtagung Graphologie

Vom 06. bis 10. August 2012 findet wieder die Fachtagung Graphologie in der Katholischen Akademie Schwerte unter dem diesjährigen Titel "Aus der Seele gesprochen" statt mit einem inhaltlich breiten Spektrum am Fachbeiträgen schweizer und deutscher Kolleg/innen, der BDP- Fachbereich Schriftpsychologie ist auch diesmal sehr aktiv vertreten mit mehreren Beiträgen von Renate Joos und Helmut Vollmer.

13.05.2012 - Sektion und div. UGL - Wilhelm Busch und die Kunst-, Schrift- und Politische Psychologie

Eine Vielzahl von Berührungsebenen zur Psychologie enthält eine mit Genuss lesbare, reich illustrierte Monographie von
Edith Braun: Geheimsache Max und Moritz. Wilhelm Buschs bester Streich (Gollenstein 2005, 239 S.)
Die Verfasserin versucht nachzuweisen, dass Wilhelm Busch in seiner Bubengeschichte "Ereignisse aus der Zeit der Frankfurter Nationalversammlung 1948/49 verschüsselt dargestellt" (S.59) habe. Sie stützt ihre Beweisführung auf die handschriftliches Urfassung der sieben Streiche, die bei der späteren Drucklegung vereinfacht und modifiziert wurde (S.6). Während seines Studiums in Antwerpen hatte er Gelegenheit, die ins Ausland geflohenen Akteure persönlich kennen zu lernen..
Sollte die detailreiche, auf eine Vielzahl von Indizien gestützte Beweisführung der Verfasserin (sie ist u.a. "Expertin für saarländische Mundarten, ... Dozentin für Englisch und Russisch") stichhaltig sein, so wäre es Busch gelungen, mit einem vermeintlichen Kinderbuch in perfekter Satire die damalige Zensur zu überlisten.

Gerade weil sich die Beweisführung stark auch auf Schrift- und Bildinterpretationen stützt, machen doch die verwendeten - oft rein allegorischen - Deutungsregeln (v.a. S.69) klar, dass die (Be)deutung von Schrift als Kulturgut keineswehs allein auf psychologischer, sondern beispielsweise auch auf kryptographischer und -logischer Ebene zu analysieren versucht werden kann. Die Beweisführung erscheint intuitiv plausibel, es darf aber eine grundlegende methodische Schwäche für die Stringenz der Deutungen (z.B. der vielen Kleindetails, etwa S.152) nicht unterschätzt werden (eine Schwachstelle, die auch gegen den graphologischen Deutungsprozess kritisch ins Feld geführt wird).
Auch der Wikipedia- Abschnitt “Deutungsansätze” befasst sich mit dem - augenscheinlich vergriffenen - Werk. Den Hinweis auf das Buch verdanken wir einem Wilhelm-Busch-Kenner aus Lüdinghausen

10.05.2012 - FB Schriftpsychologie - Neu erschienen: SGG-Bulletin 89

Im neu erschienenen SGG- Bulletin Nr.89 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft (mit Download- Möglichkeit) finden sich wieder aktuelle Unterschriftproben - Francois Hollande und Marine Le Pen - und viele lesenswerte Fachinformationen. Nach den aktuellen Arbeitsschwerpunkten unseres Fachbereichs (s.u. Mitt. 2.3.12) wird man besonders gespannt sein auf die - im vorliegenden Heft als Abstract angekündigte - Studie über elektronisch gestützte Validierungsmethoden von Marie Anne Nauer, Yury Chernov und Boris Peteerka.

05.04.2012 - FB Umweltps - Umweltpsychologische Beiträge aus Österreich
zu Energie, Grün und Gesundheit

Energiewende: In einer schon 2008 erschienenenm umfangreicheren österreichischen Arbeit "Energiezukunft", in Wissenschaft & Umwelt 11, 2008, 248 S., kommen im Teil Vehaltensänderung mehrere unserer Umweltpsychologie- Kolleg/innen (auch aus Deutschland) zu Wort.
Grün und Gesundheit: In Österreich wurde ferner in einem durch die Kollegin Renate Cervinka koordinierten Projekt "Psychosoziale Wirkung privater Grünräume" im Jahr 2011 eine Onlinebefragung durchgeführt, erste Ergebnisse sollen demnächst greifbar sein.
In einem weiteren Beitrag diskutierten Renate Cervinka und Annelies Karlegger 2009 "Grünräume als Ressourcen für die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen".

25.03.2012 - Fb Umweltpsychologie - Alltagsökologische Erklärung für Entstehung von Allergien

Eine neue, soeben in Science 335 /2012 online veröffentlichte Studie vermag eine lange vermutete, aber nicht genauer bewiesene Annahme aufgrund von Untersuchungsbefunden mit Mäusen einzugrenzen. Wurden diese in keimfreier Umgebung geboren und aufgezogen, sammelten sich in ihrem Lungen- und Darmgewebe vermehrt T-Killerzellen des Immunsystems, nicht aber bei Kontakt mit Bakterien in früher Kindheit. Ein früher Kontakt mit Keimen und Dreck - so schließen Forscher - schützt Kinder vor Allergien wie auch vor chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Zu den Verfassern zählen auch Mediziner und Biologen aus Kiel ("Microbial Exposure During Early Life..." Abstr. und Ergänzungsmaterialien).

17.03.2012 - FB Umweltpsychologie - Neue Studie: Ortsveränderung führt zum Vergessen

Derzeit in den Medien häufig besprochen - etwa bei Spiegel Online oder auf einer interessanten (journalistischen) Webseite "Alltagsforschung - Psychologie in Beruf und Privatleben" - wird eine alltagsnahe experimentell- psychologische Studie, nach deren Ergebnissen das Verlassen eines Raumes Vergessenseffekte auslöst. Die Untersuchung führt frühere Untersuchungen des Erstautors Gabriel Radvansky (University of Notre Dame, Indiana) über Raumkognitionen und eine ähnliche, schon 2006 veröffentlichte Arbeit fort; die neue, im Quarterly Journal of Experimental Psychology 2011 veröffentlichte Studie "Walking through doorways causes forgetting: Further explorations" ist im Abstract und auch komplett als Downliad zugänglich.

10.03.2012 - Sektion und FB Gesundheitspsychologie - Aktive Beteiligung bei Umsetzung der Arbeitsschutzziele der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK)

Auf Initiative des Fachbereichs Gesundheitspsychologie hat das bdp- Präsidium auf seiner ersten Sitzung am 11.2.2012 beschlossen, sich aktiv an der Umsetzung der Arbeitsschutzziele der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) ab 2013 zu beteiligen. Unser Fachbereich wird verbandsintern dazu - aufbauend auf dem BDP-Bericht über Prävention von psychischen Störungen am Arbeitsplatz - Vorschläge erarbeiten.

05.03.2012 - Sektion und FB Gesundheitspsychologie - Stellenausschreibung Betriebliches Gesundheitsmanagement

An der Hochschule für Angewandte Psychologie (Fachhochschule Nordwestschweiz, Standort Olten) ist eine (Postdoc-)Mitarbeiter/innen-Stelle im Team Arbeit und Gesundheit zu besetzen, Arbeitsschwerpunkt ist Betriebliches Gesundheitsmanagement. Weitere Informationen (Mitt. DGPs)

02.03.2012 - FB Gesundheitspsychologie - BDP- Beitrag zur Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK)

Auf Initiative des Fachbereichs hat das bdp- Präsidium beschlossen, sich aktiv an der Umsetzung der Arbeitsschutzziele der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) ab 2013 zu beteiligen. Unser Fachbereich wird verbandsintern dazu - aufbauend auf dem BDP-Bericht über Prävention von psychischen Störungen am Arbeitsplatz - Vorschläge erarbeiten.

02.03.2012 - FB Schriftpsychologie - Für die Auseinandersetzung mit Graphologie auf wissenschaftlichem Niveau

Der bisher wohl einzige Versuch, einen umfassenden, kritischen Überblick zum emprischen Forschungsstand der Aussagekraft graphologischer Hypthesen zu geben, konnte sich bereits vor 50 Jahren in einer renommierten amerikanischen Fachzeitschrift auf ein breites Spektrum von Untersuchungen stützen (Fluckiger, F.A., Tripp, C.A., Weinberg, G.H., Perc.Mot.Skills 12, 1961, 67-90) - die Sammelarbeit wird bis heute aber kaum zitiert. Um einen leichteren Zugang zur heutigen empirischen Erkenntnislage (ergänzt selbstverständlich um die breite Befundlage der seither veröffentlichten - und etwa in dem Band von Wallner- Joos- Gosemärker 2006 berücksichtigten - Studien zu geben (und auch Hochschulkollegen, die sich offenbar ohne Kenntnis des einschlägigen Forschungsstandes - also doch ganz unakademisch - glauben äussern zu sollen, wie jüngst in einem Beitrag der Zeitschrift Psychologie heute Jg. 39, Heft 2, 2012, eine fundiertere Fachkenntnis zu erleichtern, haben wir kürzlich beim Verlag die Erlaubnis zur Übersertzung dieser klassischen Review-Arbeit erbeten und erhalten.

02.03.2012 - FK Gerontopsychologie - Kritische Fragen zu Pflege- Wohngemeinschaften

In einem "Kontra"- Kommentar - und zudem in einer direkten Auseiandersetzung mit Bundesgesundheitsminister Bahr - setzen sich Mitglieder des Fachkreises (mit Unterstützung der bdp- Bundesgeschäftsstelle) kritisch mit dem kürzlich vorgeschlagenen Konzept von Pflege- Wohngemeinschaften auseinander, veröffentlicht in der soeben erschienenen Ausgabe der Zeitschrift Health & Care (Jg. 3, Heft 3, S.49). Pro und Kontra Pflege- Wohngemeinschaften sowie ein redaktioneller Kommentar von Cathrin Conradi sind hier nachzulesen..

02.03.2012 - Sektion - Kooperationsverhalten bei Kleinkindern

In einer neuen, soeben in Science Bd. 335 / 2012 veröffentlichten Studie (Abstr.) - mit Verweis auch auf einige der vielen einschlägigen entwicklungspsychologischen Studien, die sich mit Altruismus und prosozialem Handeln befassen - wurde für 3-4jährige Kleinkinder ein qualitativer Verhaltensunterschied zu Schimpansen und Kapuzineräffchen nachgewiesen: Nur die Kinder kooperierten bei einer Gruppen- Problemlösungsaufgabe und erzielten dadurch eine Lösungsstufe, die von den Tieren fast nie erreicht wurde. Wichtige Kontrollbedingungen - dass z.B. diese Leistungsüberlegenheit nicht bereits als Individualaufgabe vorhanden ist - wurden allerdings nicht berücksichtigt

27.02.2012 - FB Schriftpsychologie - Neu erschienen: SGG-Bulletin 88

Im neu erschienenen SGG- Bulletin Nr.88 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft (mit Download- Möglichkeit) finden sich wieder viele lesenswerte Fachinformationen, z.B. mit dem Hinweis auf einen öffentlichen 5teiligen Vorlesungszyklus an der Universität St.Gallen unter Leitung von Dr.Urs Imoberdorf ab März 2012 über "Handschrift und Handschriftendeutung in Kunst, Geschichte und Gegenwart" (am 29.3. erörtert Dr. Anna Marie Nauer das Thema "Handschrift und Kunst - Künstler in ihrer Handschrift")

18.02.2012 - FB Umweltpsychologie - Neue Studie: Grünflächen lindern Stress

In einer neu erschienenen Studie eines interdisziplinären Forschungsteams aus Grossbritannien "More green space is linked to less stress in deprived communities" (unter den Autor/innen - federführend Catharine Ward Thompson, Univ. Edinburgh - auch die Psychologin Angela Clow vom Psychol. Dpt. der Westminster-Univ.London) wird der wichtige Versuch unternommen, die stressvermindernde Wirkung von innerstädtischen Grünflächen in einer ökologisch möglichst validen Erhebung und objektivierbar (durch Kortisol- Speichelkonzentrationsmessung) bei Passanten zu überprüfen. Die Ergebnisse (allerdings gestützt auf lediglich n= 25 Pb) weisen eine signifikante Beziehung zu Grünräumen in der Wohnumgebung auf.
Den Hinweis auf die Neuerscheinung erhielten wir durch das Pressetext-Büro in Wien, das bereits mehrfach umweltpsychologisch wichtige Neuerscheinungen aufgegriffen hat. In seiner aktuellen Mitteilung vom 18.2.2012 zu der Studie "Grünflächen lindern Stress - Wohnen am Park erlaubt bessere Erholung" wird auch auf den BDP- Fachbereich Umweltpsychologie verwiesen.
Eine neuere Überblicksarbeit zu gesundheitlichen Beiträgen von Stadtbegrünung (A.C.K. Lee und R. Maheswaran, J Public Health 2010) führt allerdings sowohl hinsichtlich der methodischen Qualität bisher durchgeführter Untersuchungen (n=35 relevante Studien) als auch hinsichtlich der belegbaren Wirkungsstärken zu einer zurückhaltenden Einschätzung. (Aktualis. 2.3.2012)

17.02.2012 - FK Gerontopsychologie - Stellenausschreibung

Am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt/M. ist am Arbeitsbereich Interdisziplinäre Alternswissenschaft die Halbtagsstelle ein. wissenschaftlichen Mitarbeiter/in zum 01.04.2012 zunächst befristet auf zwei Jahre zu besetzen. Voraussetzung: Abgeschlossenes Studium der Psychologie, Pädagogik, Soziologie oder verwandtem Fach. Tätigkeitsschwerpunkte: Aufbereitung von Datensätzen, statistischen Analysen u.a. (Mitt. Prof. Dr. Frank Oswald über DGPs)

05.02.2012 - FK Gerontopsychologie - Vortrag "Ältere Menschen im Verkehr" am 15.02.2012

Bei einer Tagung "Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die innerstädtische Verkehrsplanung" (Leitung: Dipl.–Ing. Manfred Wacker, Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik, Universität Stuttgart) des VSVI in Baden- Württemberg am 15.02.2012 wird Dr.Rudolf Günther in seinem Vortrag eine anthropologische Einordnung der Problemstellung versuchen, Ergebnisse zu Unfällen von Senioren im Strassenverkehr und zur Bedeutung von Mobilität, Sicherheit und Wohlbefinden für gesundes Altern (mit einem Ausblick auch auf Vorergebnisse aus mehreren aktuell bearbeiteten Forschungsprojekten) darstellen und über die Aktivitäten des bdp- Sektionsfachkreises Gerontopsychologie berichten.

04.02.2012 - FB Gesundheitspsychologie - Treffen der Regionalgruppe Nord am 20. 2. 2012

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im vergangenen November laden Julia Scharnhorst und Ute Zander zum 2. Treffen der Regionalgruppe am 20. 2. 2012 um 18:00 Uhr im Institut für systemische Studien, Neumünstersche Str. 14, 20251 Hamburg. Kollege Manfred Oetting wird dann als Beitrag mitbringen: „Einsatz von AVEM (Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Erlebens- und Verhaltensmuster) im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“. Die Veranstalterinnen bitten um kurze Rückmeldung für Teilnahme.(Aktualis. 2.3.2012)

17.01.2012 - Sektion und AK (BDP) Religionspsychologie - Grundstrukturen gegenwärtiger Spiritualität am 23.02.2012 in Offenbach

Unter dem Titel "Mein Wille geschehe… Überlegungen zu Grundstrukturen gegenwärtiger Spiritualität" gibt Prof. Dr. Sebastian Murken einen fachlichen Überblick bei der 50. Sitzung des BDP-Arbeitskreises "Religionspsychologie, Spiritualität und Psychomarkt" am 23.02.2012 in Offenbach (Psychologisches Forum, Bismarckstr. 98), Werner Gross betrachtet die Entstehung, Themen und Aktivitäten der Arbeit des von ihm geleiteten Fachkreises. Anmeldungen bis spätestens zum 17.02.2012 bei Claudia Danscheid oder dem AK-Leiter DP Werner Gross
Unsere Sektion mit ihrem Fachkreis "Religionspsychologie und Spiritualität" gratulieren herzlich und freuen uns auf die kommenden 50 Sitzungen ! Vielleicht ergibt sich dabei auch Gelegenheit, unsere sektionsinterne Studie "Spiritualität - Eine psychologische Untersuchung" (vgl. unten, Mitt. vom 1.1.2011) zu erörtern.

07.01.2012 - FB Schriftpsychologie - Vortragsblock für Psychologie- Studierende

Vier Einzelvorträge von Hartwig Wennemar am 7.1.2012 für den BDP- BV Studierende unter dem Gesamttitel "Vier Grundformen der Angst nach Fritz Riemann" fanden bei den Teilnehmer/innen sehr positive Resonanz. Veranstaltungsort war das Tagungsgebäude in Bonn (Gotenstr.) der Fernuniversität Hagen.

04.01.2012 - FB Schriftpsychologie - Neu erschienen: SGG-Bulletin 87

Im neu erschienenen SGG- Bulletin Nr.87 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft (mit Download- Möglichkeit) finden sich wieder viele lesenswerte Fachinformationen. Auch hierzulande von besonderem Interesse
- der Bericht über die Arbeitstagung zur neuen (schweizerischen) Schulschrift und
- ein kritischer Beitrag zur Frage, ob das Note-Book die Handschrift verdrängt.

02.01.2012 - Sektion und FB Gesundheitspsychologie - Neuerscheinungen zu Spielsucht und zu Psychoonkologie

Als Hinweise auf stark an Bedeutung zunehmende psychologische Problemstellungen und Praxisfelder seien angesprochen: Bereits in der 3. Auflage ist soeben erschienen
Gerhard Meyer, Meinolf Bachmann: Spielsucht - Ursachen, Therapie und Prävention von glücksspielbezogenem Suchtverhalten. 3. Auflage 2012. 442 Seiten, 68 Abbildungen, mit eigenem Kapitel ist zu Prävention.(Prof. Dr. Gerhard Meyer, Institut für Psychologie und Kognitionsforschung der Universität Bremen. Dr. phil. Meinolf Bachmann, Psychologischer Psychotherapeut, Praxis für Psychotherapie, Gütersloh). Retensionen (zur 2. Auflage) etwa bei socialnet

Unmittelbar vor Jahresende neu erschienen ist
Katja Geuenich: Akzeptanz in der Psychoonkologie - Therapeutische Ziele und Strategien, 215 Seiten, 6 Abb., 3 Tab., kart., mit allen Arbeitsmaterialien für Therapeuten und ihre Patienten zusätzlich online zum Ausdrucken. (Dr. Katja Geuenich ist Leitende Psychologin und Leiterin der Akademie für Psychosomatik in der Arbeitswelt an der Röher Parkklinik, Eschweiler; Arbeitsschwerpunkte: Psychoonkologie, Schmerzpsychotherapie). Aus dem Klappentext: "Die Diagnose Krebs ist für Betroffene und ihre Angehörigen ein Schock und löst starke Unsicherheiten und Ängste aus... Aufgabe des psychoonkologischen Therapeuten ist dabei, für den Patienten eine individuelle Balance zwischen Strategien der Veränderung und der Akzeptanz zu finden." Ergänzend dazu möchte man auf die Bedeutung des familiären Umfeldes hinweisen.

03.01.2012 - FK Gesundheitspsychologie - Gute Startvoraussetzungen für 2012

Am 22.11.2011 hatte sich die neue Regionalgruppe Nord Gesundheitspsychologie - Schwerpunkt Betriebliches Gesundheitsmanagement - das erste Mal getroffen, mit vielen Teilnehmenden und regen Diskussionen. Die Vorträge von Ute Zander und von Julia Scharnhorst sind als pdf-Datei abrufbar. Es bestehen also gute Startvoraussetzungen für 2012: Die Treffen sollen weitergeführt werden, das nächste Mal wohl im Februar 2012. Alle Interessent/innen sind herzlich eingeladen, Kontakt: julia.scharnhorst@h-p-plus.de

02.01.2012 - FB Umwelt- und  FK Kulturpsychologie - MIR als Herausforderung für psychoakustische Forschung

Sehr umfangreiche Forschungsaktivitäten zu Music- Information- Retrieval (MIR)- Techniken haben sich in den letzten Jahren etabliert, bei denen Forschungsergebnisse der Psychologie - vor allem aus der Psychoakustik, hier seit über 100 Jahren systematisch aufgebaut, aber auch aus anderen Teilbereichen, etwa der Emotionsforschung - zwar umfangreich genutzt (und seriös zitiert) werden. Offenbar scheinen sich aber nur recht wenige Fachkolleg/innen der Psychologie direkt für diese neuen und immens expandierenden Aufgabenfelder interessieren. Einen aktuellen Überblick über Forschungsbrennpunkte und Vielfalt der Fragestellungen gibt die ISMIR-2011-Tagung.

Ein wesentlicher Grund des praxisorientierten Interesses ist die Beobachtung, dass "digital music is becoming a major part of the user experience with computers and mobile devices. Automatically organizing this content is a huge challenge... we focus on automatically classifying music by mood" (Laurier_2011).

Zurückgegriffen wird auf psychologische Facherkenntnisse in diesem Kontext beispielsweise zur Klassifikation von Emotionen und Stimmungslagen, auf das Konzept der "natürlichen Kategorien" (E.Rosch) oder auf Erkenntnisse über Eindrucksdeterminanten zur Klangfarbe (Timbre) der menschlichen Stimme oder - sehr vielfältig ausgelegte Fragestellungen - über intermodale Übersetzbarkeit von Musikeindrücken in Gestik, Sprache oder Tanzbewegungen (u.a. Embodied Cognition).

Nicht zuletzt stellen sich vielfältige psychologische Fragen über Musikhören als Bestandteil der heutigen computer- und internetgeprägten Alltagskultur.

31.12.2011 - Sektion und Untergliederungen - Neues Faltblatt zu wissenschaftlichen Qualitätskriterien

Ein weiteres Faltblatt der Sektion "Qualitätskriterien für wissenschaftlich aussagekräftige empirische Untersuchungen" liegt jetzt in Entwurfsfassung vor - dort sind rund 1000 Seiten Prüfungsliteratur des Psychologie- Grundstudiums auf 5 Druckspalten eingedampft... Es soll vor allem einen knappen Orientierungsrahmen für Fachgespräche mit anderen - auch empirischen Forschungen weniger nahestehenden - Berufsgruppen geben. Greifbar als Download oder in Druckfassung (Bestellungen kostenfrei bei Sektionsvorstand).

27.11.2011 - Fachbereiche Umwelt- und Gesundheitsps - Umweltmedizinische Studie zu Prostatakrebs

Eine soeben im BMJ Open erschienene "ecological study" der kanadischen Forscher D.Margel und N.E Fleshner kommt zu dem schwerwiegenden Verdacht, dass die Einnahme der Pille das Krankheitsrisiko für Prostatakrebs steigert. Die Effektstärke wäre nach den breit angelegten epidemiologischen Befunden auch quantitativ erheblich. Mögliche Erklärung: Die in der Pille enthaltenen Östrogene erhöhen den Anteil an hormonell wirksamen Substanzen in der Umwelt, die dann zum Beispiel imTrinkwasser aufgenommen werden (siehe auch zwei ausführliche kritische Rezeptionen).

27.11.2011 - Fachkreis Kulturpsychologie - Frauenrolle über Kunstgestaltung erschlossen

In mehreren (teilweise nur in Spanisch erschienen) Arbeiten versucht an der Carlos III Universität Madrid die Kunsthistorikerin Luz Neira durch Analyse von Mosaiken in römischen Villen die Rollenwahrnehmung der Frau in der damaligen Kultur zu rekonstruieren. Allerdings findet sich in dem umfangreichen Literaturverzeichnis der - zunächst wohl eher methodisch interessanten - Arbeiten kein Verweis auf Ansätze aus der (Kultur-) Psychologie

24.11.2011 - Sektion mit Untergliederungen - Aktivitätsberichte

Zur Erinnerung - der Aktivitätsbericht der Sektion für 2010 ist - wie auch aus den Vorjahren 2006, 2007, 2008 und 2009 - im pdf-Format zugänglich.
In Vorbereitung ist ein weiteres Faltblatt der Sektion "Qualitätskriterien für wissenschaftlich aussagekräftige empirische Untersuchungen". Entwurfsfassung liegt vor, zugänglich über Kontakt zum Sektionsvorstand.

15.11.2011 - Fachkreis Gerontopsychologie - Aktuelle Forschungsergebnisse zur Alzheimerkrankheit

Mehr als 5.000 Wissenschaftler tauschten sich soeben in Paris auf der Alzheimer's Association International Conference 2011 über aktuelle Forschungsarbeiten aus. In einer Ad-hoc-Mitteilung wird dabei auch auf psychologische Studien verwiesen, etwa auf eine Untersuchung, die einen Zusammenahng zwischen Resilienz und geringe kognitive Beeinträchtungen bei Alzheimererkrankung plausibel zu machen scheint. Vorgetragen wurden dort auch Erstergebnisse aus einer laufenden Studie eines Forschungsteams (Chemiker und Pathologen) der TU Darmstadt, die ein leicht durchführbares, sehr frühzeitig - lange vor jeder Symptomausbildung - einsetzbares Nasenschleimhaut- Screening ermöglichen könnten. Zu dieser spektakulären, auch in der Tagespresse aufgriffenen Studie ist bisher aber - nach Rückfrage bei einem der Leiter, Prof. Dr. Boris Schmidt - lediglich die Pressemitteilung der TU Darmstadt greifbar.

15.11.2011 - Fachkreis Kulturpsychologie / AK Erinnerung - Psychohistorische Fachtagung zur Nazizeit

Vom 20.-22.1.2012 findet an der Akademie Hofgeismar eine Fachtagung "Das psychohistorische Erbe der Nazizeit - und seine Spuren in der Gegenwart" mit mehreren sozialpsychologischen und psychotherapeutischen Beiträgen statt (siehe Programm; Hinw. Prof.S.Preiser PolPs/Björn Käs, Stud. BGSt)

23.10.2011 - Sektion und FB Gesundheitsps - Neue Erkenntnisse zu Präventionszielen für psychische Gesundheit

Eine kürzlich veröffentlichte Studie zu psychischen und neurologischen Störungen - veröffentlicht in European Neuropsychopharmacology (2011) 21, 655–679 - enthält grundlegende Aussagen nicht zuletzt zu Präventionszielen für psychische Gesundheit, also zentralen Aufgabenfeldern auch unserer Sektion.
Sie ist von hoher wissenschaftlicher Qualität: Aussagen der Studie etwa über die Prävalenz von Störungen - "anxiety disorders (14.0%), insomnia (7.0%), major depression (6.9%), somatoform (6.3%), alcohol and drug dependence (N4%), ADHD (5%) in the young, and dementia (1–30%, depending on age)" - sind weit aussagekräftiger als etwa durchgeführte Befindlichkeitserhebungen, weil sie auf der Auswertung von epidemiologischen Studien mit standardisierten Diagnosen im Sinne der international anerkannten diagnostischen Kriterien beruht und zudem Veränderungsschätzungen gegenüber einer entsprechend breit verankerten Befundlage bis zum Jahr 2005 ermöglicht.
Wir verweisen auf eine ausführlichere Pressemitteilung des BDP wie auch der Psychologischen Hochschule Berlin, an der auch Prof. Dr. Frank Jacobi lehrt (gleichzeitig an der TU Dresden) und aus Deutschland gemeinsam mit Prof. Dr.Hans-Ulrich Wittchen (Projektleitung) am Team der europäischen Studie beteiligt war.

20.10.2011 - Sektion und FB Gesundheitspsychologie - Aktuelle Publikation

Auch für spezielle betriebliche Arbeitsgebiete leisten Erkenntnisse der Psychologie wichtige Beiträge. Ein Beispiel ist die soeben in einem optischen Fachverlag erschienene Publikation
Welker, Thomas: Organisationspsychologie in der Augenoptik. Heidelberg: DOZ-Verlag, 424 Seiten, 39,90 €
Der Verfasser - Dipl.-Psychologe, Dozent für Psychologie an der Fachakademie für Augenoptik in München und für Fragen von psychischer Gesundheit, Stress und Stressprävention seit langem ein wichtiger kollegialer Ansprechpartner in unserer Sektion - vermittelt in diesem Lehr- und Lernbuch Augenoptikerinnen und Augenoptikern eine moderne, auf den Erkenntnissen der Betriebspsychologie beruhende Führungspsychologie.

19.10.2011 - FB Schriftpsychologie - Neu erschienen: SGG-Bulletin 86

Im neu erschienenen SGG- Bulletin Nr.86 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft (mit Download- Möglichkeit), wieder mit vielen lesenswerten Fachinformationen, u.a. zum Deutschen Graphologentag kürzlich am 7./8. 10.2011, bei dem auch unsere Kollegin Dipl.-Psych. Renate Joos in einem Beitrag auf die Interpretationen verschiedener Graphologen von Freuds Handschrift (nicht zuletzt in einem Gutachten von Ludwig Klages zu Freuds Schrift) einging. Lesenwert: Interwies über Hans Biäsch, einem der Pioniere der Angewandten Psychologie und aktiven Förderer der Graphologie. Nachschlagenswert: Das mittlerweile umfangreiche Forschungs- und Dokumentationsarchiv der SGG.

12.10.2011 - FK Gerontopsychologie - Aktuelle Schwerpunkte: Subjektives Alter, Computernutzung

Subjektives Alter: Unter dem anschaulichen Obertitel "How old am I?" finden sich - stark expandierend - Forschungen zur Abgrenzung des "kognitiven" vom kalendarischen Lebensalter über der gesamten Lebensspanne. Neben unterschiedlichen Verfahrensentwicklungen zur Messung und der Suche nach psychologischen (motivationalen, funktionalen, sozialen) Ursachen dafür, daß sich Menschen vergleichsweise älter oder jünger fühlen, stehen praxisbezogene Themen - mit Anwendungen z.B. auf Arbeitsmotivation und auf Konsumentenentscheidungen (seit einer vielbeachteten Studie von Nancy Stephens 1991) im Mittelpunkt.

Computernutzung: Einen breit und interdisiziplinär ausgelegten Überblick zum Erkenntnisstand für die Computernutzung durch Seniorne (unter Berücksichtigung auch der - recht wenigen - Untersuchungen aus der Psychologie) gibt eine Arbeit aus Kanada (Wagner, N. u.a.(2010): Computer use by older adults: A multi-disciplinary review)

10.10.2011 - FB Gesundheitspsychologie - Neue Regionalgruppe Nord

Der Fachbereich hat eine Regionalgruppe Nord der Gesundheitspsychologie gegründet, die sich schwer- punktmäßig mit Themen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements befassen wird (1. Termin: am 21. 11. mit kurzen Impuls-Referaten von Ute Zander und Julia Scharnhorst). Alle Interessent/innen aus dem Gesamt-BDP sind herzlich eingeladen, Kontakt über:die Fachgruppenleiterin julia.scharnhorst@h-p-plus.de

05.10.2011 - FB Umweltpsychologie - Stellenausschreibungen

Wir dürfen auf Ausschreibungen für je eine halbe MitarbeiterInnenstelle (eine davon unbefristet) im Bereich der Umweltpsychologie an der Otto von Guericke Universität Magdeburg - mit Bewerbungsfrist bis 19. Oktober 2011 - hinweisen (Mitt. Prof.Dr.Matthies über DGPs-Fachgruppe Umweltps)

30.09.2011 - AK "Erinnerung" - Neuerscheinung über Judenretter

Der Arbeitskreis verweist auf eine überaus material- und kenntnisreiche Neuerscheinung eines Historikers und Holocaust-Überlebenden:
Lustiger, Arno: Rettungswiderstand. Über die Judenretter in Europa während der NS-Zeit. Göttingen: Wallstein 2011 (462 S., 29,90 + USt)
Das Buch beleuchtet die Zeit des Nationalsozialismus in Europa aus einer wichtigen, stark vernachlässigten Perspektive - es widmet sich der großen Zahl der allzuoft vergessenen Judenretter. Der Verfasser wie auch der Zeitgeschichtler Wolfram Wette in einem Gastbeitrag verweisen auch auf die (wenigen) einschlägigen Forschungsbeiträge der Psychologie vor allem unter dem Bemühen, Hinweise auf "eine generalisierbare Erkenntnis über die Motive und Antriebe dieser Menschen zutage zu fördern" (Wette, S.15); in Einklang mit dem Gesamtfeld der sozialpsychologischen Forschung zum prosozialen Handeln werden die Befunde (vgl. Lustig, S.37) aber vorwiegend durch situative Anlässe geprägt
In der Kommentierung von Susanne Guski-Leinwand und Rudolf Günther zu einer Rezension des Buchs (Spiegel 33/2011), die leider nicht abgedruckt wurde und daher hier nachlesbar ist, wollten wir auch an eine weitere Helferin in Not erinnern, die Berliner Psychologin Hildegard Knies, die als damals 26-jährige Studentin viele verfolgte Bürger/innen unter Lebensgefahr rettete, deren Biographie in einer akribischen Recherche der emeritierte Mannheimer Psychologe Theo Herrmann nachgezeichnet hat (veröffentlicht in: bdp-Report Psychologie 35/6, 2010, S. 276 – 283)

30.09.2011 - FB Schriftpsychologie - Wichtige Fachhinweise im neuen SGG Bulletin

Neu erschienen: SGG- Bulletin Nr.85 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft vom September 2011 (mit Download- Möglichkeit), wieder mit vielen lesenswerten (auch kulturpsychologischen) Fachinformationen, u.a. den Hinweis auf den Deutschen Graphologentag am 7./8. Oktober 2011 in München.
Besonders erwähnt sei der Hinweis auf eine an der PHZ Luzern durchgeführte und kürzlich abgeschlossene Studie zu den - in den Schweizer Fachkreisen ebenso wie in unserem BDP-Fachbereich Schriftpsychologie kritisch verfolgten - Auswirkungen einer Basisschrift als Lernvorlage beim Schreiberwerb der Kinder.
Ausführlich besprochen sind ferner die jetzt handschriftlich zugänglichen ersten drei Hefte der Tagebücher von Erich Mühsam, die über die Jahre 1910-1924 verfasst wurden (mit freundlichem kollegialen Verweis auf die vorausgehende Mitteilung unserer BDP-Sektion, vgl. Mitt. 20.06. unten auf dieser Seite)

30.09.2011 - FB Umweltpsychologie und Sektion - Aktuelle Studie zur psychomotorischen Entwicklung

In einem aktuell bearbeiteten Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Straßenwesen wird untersucht, ob veränderte Nutzungsgewohnheiten von Kindern und Aktivitätsmöglichkeiten im alltäglichen Wohnumfeld die Voraussetzungen der eigenständigen Mobilität ungünstig beeinflussen. Mit breit ausgelegten bundesweiten Befragungen wird dies bezüglich der motorischen Voraussetzungen für die Radfahrausbildung am Ende der Grundschulzeit empirisch überprüft (weitere Kurzhinweise zum BAST-Projekt "Stand der Radfahrausbildung an Schulen und die motorischen Voraussetzungen bei Kindern (82.366)"} und dem fachpsychologisch ausgearbeiteten Projektansatz der Deutschen Verkehrswacht)

29.09.2011 - FB Gesundheitspsychologie - Stellenausschreibung

Der Fachbereich weist auf eine Trainer- Stellenausschreibung für Diplom Psychologe/-in für den Standort München hin

29.09.2011 - Fachkreis Gerontopsychologie - Welt-Alzheimertag

Der Welt-Alzheimertag will seit 1994 jeweils am 21.September über die Erkrankung aufklären und die Bevölkerung für den schleichenden Prozess sinsibilisieren, der in einer völligen Veränderung der Persönlichkeit endet. Neuere Studien weisen darauf hin, daß der Prozess des Gedächtnisverlusts im Alter auch verhaltensbasiere Grundlagen hat und damit durch psychologisch begründete Präventionsansätze verzögert werden können (s.z.B. neuere Mitt. unten auf dieser Seite vom 6.03.2011).

13.08.2011 - Sektion - Welt- Linkshändertag

Unser Fach hat sich sowohl mit psychologischen Grundfragen der "Händigkeit" und allgemeiner der Lateralisierung von (sensorischen, motorischen, kognitiv- symbolischen) Funktionen wie auch mit den daraus sich ableitenden praktischen Problemen intensiv befaßt - seit 100 Jahren bis zur Gegenwart innerhalb unserer Sektion zum Beispel im Kontext der Schreibmotorik, aber auch unter Aspekten von Umwelt- gestaltung und Produktdesign für die Minderheitsgruppe der Linkshänder. Wir dürfen daher daran erinnern, daß der Jahrestag der Berliner Mauererrichtung, also der 13. August, auch als Welt- Linkshändertag eingerichtet wurde.

04.8.2011 - Sektion, Fachbereiche UP und GP - FLL- Fachbericht "Garten und Therapie"

Ein Fachbericht zu "Garten und Therapie", der von einem interdisziplinären Arbeitskreis der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) unter Beteiliung auch des BDP, der durch unsere Sektion vertreten wurde, erarbeitet wurde, ist jetzt veröffentlicht und als Download zugänglich.

01.08.2011 - FB Umweltpsychologie - Ökologische Validität für Diagnostik alltäglicher Handlungskompetenz

Mehrere Studien der klinischen Psychodiagnostik bemühen sich um neue Testentwicklungen zur Erfassung eingeschränkter alltäglicher Handlungskompetenz nach schweren Hirnoperationen. Ausgangspunkt dieser Forschungen - mit ihrem Ziel einer verbesserten "ökologschen Validität" diagnostische (und experimenteller) Untersuchungsverfahren - ist der Versuch, Einzelkomponenten der "exekutiven" Handlungssteuerung im Alltag präziser zu bescheiben, da bisher verfügbare Skalen solche Beeinträchtungen nur unzureichend erfassen. Sie greifen damit eine längst formulierte (etwa durch Egon Brunswik 1956), aber bis heute unzureichend eingelöste Kernforderung der Umweltpsychologie auf.
Links zu einigen einschlägigen Studien zum "Behavioural Assessment of the Dysexecutive Syndrome (BADS)" 2004, 2006, 2007.

16.7.2011 - Sektion und FB Gesundheitspsych. - ZEIT-Bericht über Stressmanagement

In Fachteil "Beruf" ihrer Onlineausgabe setzt sich die ZEIT am 8.7.2011 saisonentsprechend zur Urlaubsgestaltung ausführlich auch mit psychologischen Entspannungsansätzen zum Stressmanagement auseinander. Besonders freut uns dabei, daß sich in der Zusammenstellung der wichtgsten "Literatur zum Thema Stress" auch der Hinweis auf eine mittlerweile leider verstorbene Kollegin findet: "Mit der Bewältigung von Stress setzen sich auch Angelika Wagner-Link in ihrem 2009 publizierten Buch Verhaltenstraining zur Stressbewältigung ... auseinander".
Zum Download des Artikels unter dem Titel "Stress - Abschied vom Leistungsgedanken"

20.6.2011 - FB Schriftspsych. und FK Angewandte Kulturpsych.
- Erich Mühsam handschriftlich im Internet

Im Rahmen der jetzt erstmals komplett publizierten Tagebücher von Erich Mühsam - in Buchform und parallel im Internet - sind auch die riesigen Schriftproben zu seiner Handschrift zugänglich.

Darüber und über Erich Mühsam - er war Lyriker und Freigeist, ein Sonderling und Erotomane und "eine der verwegensten Gestalten der deutschen Literatur" - wird derzeit in vielen Medienbeiträgen berichtet. Er hinterließ "hinreißende Tagebücher", die auch in der Gutenbergsammlung zugänglich sind.

18.06.2011 - BDP-Fachkreis Inklusion - Innovativer Ansatz zur Alltagsmobilität bei Blindheit

Auf einen in Deutschland bisher wenig beachteten Ansatz zur Förderung der Alltagsmobilität von blinden Menschen berichtet soeben ein SPIEGEL- Beitrag "Die Fledermausmädchen" (Nr. 24, 11.6.2011, S.110-114), der sich zwar auch auf wahrnehmungspsychologische Grundlagenerkenntnisse zu Echowirkungen stützt. Im Beitrag wird aber zu recht auf fehlende empirisch- systematische Grundlagen über die Verläßlichkeit dabei erzielbarer individueller Lernleistungen oder über Möglichkeiten der Optimierung für entsprechende Trainingsmethoden hingewiesen. Praxisorientierte psychologische Forschungen könnten hier einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Inklusionschancen für Menschen mit diesen Behinderungsformen leisten. Solche Potentiale der Psychologie aufzugreifen und weiterzuentwickeln kann einen der Arbeitsschwerpunkte des geplanten Fachkreises Inklusion des Gesamtverbandes bilden.

18.06.2011 - FB Umweltpsychologie - Spektakuläre Studie über kognitive Leistungen von Babies

Kürzlich wurde in der remommierten Fachzeitschrift "Science" über eine experimentelle Studie berichtet,
durch die spektakuläre kognitive Leistungen bereits bei 12 Monate alten Babies nachgewiesen worden seien.
Den Babies wurden physikalisch mögliche und unmögliche oder unwahrscheinliche Szenen gezeigt - auf letztere blickten die Kinder länger entsprechend den Untersuchungsergebnissen, über die auch in der hiesigen Tagespresse - 78 Meldungen - berichtet wurde. Auch kurze Videopräsentationen verwendeter Episoden sind veröffentlicht. Die Untersuchungen wurden von einem internationalen Psychologenteam (Erno Téglás u.a.) aus Ungarn, USA, Italien, Frankreich, Spanien durchgeführt.

Das Ergebnis dieser Untersuchung erscheint so unerwartet, daß bei einer dringen nötigen Replikation vor allem auch methodische Störgrössen sorgfältig (v.a. in einer Doppelblind- Versuchsanordnung) kontrolliert werden sollten, die vor über 100 Jahren - durch Studien im Jahr 1904 von Oskar Pfungst - zu einem vergleichbar spektakulären Befund und damaligen Irrtum führten (an den "Klugen Hans" erinnert neuerdings wieder: Gundlach, H.: Carl Stumpf, Oskar Pfungst, der Kluge Hans und eine geglückte Vernebelungsaktion. Ps.Rundsch 57, 2006, 96-105)

18.06.2011 - Fachkreise - Kurzkommentare zu Neuerscheinungen: Jüdisches Leben in Osteuropa / Positive Psychologie

* Brandon, R., Sapper, M., Weichsel, V., Lipphardt, A. (Hg.): "Impulses für Europe. Tradition and Modernity in East European Jewery" (Z. Osteuropa 2008, 328S., 24.- EUR)
wird kurz kommentiert für den GUS- AK Erinnerung von Dr.Susanne Guski-Leinwand (siehe auch Mitt. unten vom 16.4.2011)
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* Ehrenreich, B.: Smile or Die: Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt.
288 Seiten Kunstmann Verlag, 2010, ISBN: 3888976820 (Orog. New York 2009)
EUR 19,90, Taschenbuch für 9,90:oder Downliad 7,90
wird kurz kommentiert von Dr.Rudolf Günther

18.06.2011 - Fachbereich Schriftpsychologie - Aktive Beteiligung an Fachtagung Graphologie

Bei der Fachtagung Graphologie 22.-26. August 2011 in der Katholischen Akademie Schwerte unter dem diesjährigen Titel "Freiheit und Notwendigkeit - Individuelle Entwicklungen anhand von Bildern, Schriften und eindrücklichen Beziehungsmustern" ist der BDP- Fachbereich Schriftpsychologie wieder mit mehreren Beiträgen sehr aktiv vertreten mit Beiträgen von Renate Joos,Helmut Vollmer, Hartwig Wennemar

31.05.2010 - Fachbereich Schriftpsychologie - Graphologisches Bulletin

Soeben neu erschienen und wieder mit vielen lesenswerten (auch kulturpsychologischen) Fachinformationen ist das Graphologie- Bulletin Nr.83 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft SGG (mit Download- Möglichkeit). Aus dem Inhalt u.a. eine Erinnerung an den 100. Todestag von WILHELM DILTHEY (1833-1911) und Hinweise auf die Fachtagungen in Schwerte (s. Hinw. 18.6.2011) und auf den Deutschen Graphologentag München 7./8. Oktober 2011.

3.5.2011 - Fachbereich Umweltpsychologie - Neuer Master- Ausbildungsschwerpunkt Umweltpsychologie

Zum WS 2011/12 wird an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ein MSc-Psychologie- Schwerpunkt: in Umweltpsychologie/ Mensch-Technik-Interaktion angeboten. Erste, demnächst erweiterete und aktualisierte Informationen finden sich auf der Homepage des dortigen Psychologischen Institutes http://www.ipsy.ovgu.de/ (Mitt. aus der DGPs-Fachgruppe Umweltpsychologie)

26.4.2011 - Sektion - Studierendenkongress mit starker Beteiligung unserer Sektion

Der diesjährige 15. Kongress der Bundesvereinigung Psychologiestudierende im BDP findet vom 29.4. bis 1.5.2011 unter dem Motto "Spot on Psychology – Deine Perspektiven." im Hauptgebäude der Universität Bonn mit starker Beteiligung auch aus den unterschiedlichen Fachgebieten unserer Sektion statt, nämlich mit Voträgen (mit Link zum Abstract) von
Gerlinde Dingerkus - Sterben, Tod und Trauer - Themen für Psychologinnen und Psychologen?
Rudolf Günther - Anwendungsgebiete und aktuelle Problemschwerpunkte der Gerontopsychologie
Susanne Guski-Leinwand - Die "Zweite Generation" und ihre (fehlende) Verortung im ICD-10
Julia Scharnhorst - Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz fördern - gelungene Work-Life-Balance
Hartwig Wennemar - Entwicklungsverläufe im Sceno-Test bei älteren psychisch Kranken
Wir wünschen der Veranstaltung einen guten Verlauf, vor allem viele wertvolle Anregungen für die teilnehmenden Studierenden! Weitere Kongressinformationen

16.04.2011 - FK Angewandte Kulturpsychologie / AK Erinnerung - Wichtige Neuerscheinungen

Drei kürzlich erschienene Bücher haben vielfältige Bezüge zu Themen des Fachkreises Angewandte Kulturpsychologie / AK Erinnerung unserer Sektion und zur Sektion Politische Psychologie. Ihnen gemeinsam ist die interkulturelle und transnationale gesamteuropäische Betrachtungsperspektive.

Am häufigsten auf psychologische Facherkenntnisse verwiesen wird bei
-- Dan SANDU (Ed): European Societies in Transition. Social Development and Social Work (2009).
Der Band befaßt sich mit drei Schwerpunkten: Modelle und Strategien der Sozialarbeit (pt 1), Zivilgesellschaft und religiöse Gemeinschaften (pt 3); im zweiten Teil - auch hier kommen einige PsychologInnen, etwa aus Polen, in Beiträgen zu Wort -, der sich mit dem Konzept der Inklusion befaßt, werden (anders als bei der hierzulande eher einseitig auf schulische Teilhabe- Chancen beschränkten Diskussion) vor allem auch Schwierigkeiten und Lösungsansätze für Minderheitengruppen (und Senioren, in einem Beitrag) behandelt. Inhaltsübersicht und Download-Verweis

Zwei weitere, jeweils reich bebilderte Bände mit engen Bezügen zu Arbeitsschwerpunkten unserer Sektion; wurden von der interdisziplinären, bereits 1925 gegründeten Zeitschrift "Osteuropa" herausgegeben:

-- Sapper, M., Weichsel, V. (Hg.): Altersbilder. Kriegserinnerungen, Demographie und Altenpolitik" (Z. Osteuropa 60 / 2010, 320 S., 22,- EUR). Der Band enthält auch einen Beitrag von Dipl.Psych Andreas Kruse (und weiteren Koautoren) über "Altenpolitik als Querschnittaufgabe",
(Nachtrag 18.6.: Kurz kommentiert für den GUS- AK Erinnerung von Dr.Susanne Guski-Leinwand)

-- Brandon, R., Sapper, M., Weichsel, V., Lipphardt, A. (Hg.): "Impulses für Europe. Tradition and Modernity in East European Jewery" (Z. Osteuropa 2008, 328S., 24.- EUR)

Zu den Bänden sollen demnächst - gemeinsam mit Kollegin Dr.Guski- Leinwand für den Sektions- Arbeitskreis "Erinnerung" (der Arbeitskreis will seinen Beitrag leisten, um an politisch durch das Dritte Reiche verfolgte Fachkolleg/innen zu erinnern) - auch jeweils kurze Rezensionen auf den Weg gebracht werden.

26.04.2010 - Fachbereich Schriftpsychologie - Graphologisches Bulletin

Soeben neu erschienen und wieder mit vielen lesenswerten (auch kulturpsychologischen) Fachinformationen ist das Graphologie- Bulletin Nr.82 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft SGG (mit Download- Möglichkeit) erschienen. Aus dem Inhalt u.a.
- Interview mit Anwendern der Graphologie (Dr. Gilles Avolio und Dr. Suzanne Lüscher)
- einen graphologischen Beitrag zum Lied der Deutschen
- Nutzung eines neuen Internet- Suchtools, mit dem Häufigkeit der Begriffsverwendung von „Graphologie“ oder „Graphology“ seit dem Jahr 1800 ausgewertet wurde.
- eine Rezension zu einem neuen Buch über Personalauswahl und Graphologie (Dr. Michael Franz)
(sowie zwei der bekanntesten deutschen Politiker mit ihrer Unterschrift ...)

6.03.2011 - Fachkreis Gerontopsychologie - Überraschender Befund zur Alzheimererkrankung

Als eines der Highlights beim diesjährigen 177. Jahrestreffen des AAAS - einer Großveranstaltung der American Association for the Advancement of Science - wurde auch ein Beitrag der Psychologin Ellen Bialystok von der Universität in Toronto besonders gewürdigt.
Bialystok, die seit Jahren Forschungen zur Hirnleistung von zweisprachigen Kindern und Senioren durchführt, hat in einer neuen Studie 211 Alzheimer Patients mit gleicher kognitiver Leistungsfähigkeit, von denen 102 bilingual waren, 109 nicht, psychologisch untersucht und dabei festgestellt, daß bei Zweisprachigen eine durchschnittliche Verzögerung der Symptomausprägung um durchschnittlich mehr als fünf Jahre anzunehmen ist. Ihre Hypothese: Zweisprachige sind besser vor Alzheimer geschützt, weil bilinguale Menschen ständig ihr Gehirn trainieren und damit den Gedächtnisverlust im Alter verzögern.

Weitere Informationen im Annual Meeting News vom Februar 2011, dort findet sich auch ein Interview mit ihr in einer Wissenschafts- Radiosendung "Die Vorteile von Babylon". Auffällig viele und teilweise sehr kritische Leserrückmeldungen zu deutschsprachigen Pressemeldungen.

3.03.2011 - Fachkreis Gerontopsychologie - Zwei Stellenangebote

aus der Deutschen Gesellschaft für Psychologie zugegangen sind soeben Hinweise auf zwei Stellenangebote:
1. Promovendin/nen in einem Projekt zur Usability/Schnittstellengestaltung technischer Assitenzsysteme für ältere Menschen (Hinweis über Koll. Dr. Gundula Hübner, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Arbeitsaufgaben sind u.a. die Erstellung von Interviewleitfäden und Fragebögen, Durchführung von Interviews mit Patienten der geriatrischen Frührehabilitation, Individuelle Bedarfsanalysen bzgl. Alltagsaktivitäten und Teilhabe (ICF) als Grundlage der Gestaltung der Schnittstellen von AAL-Technologien, Funktions- und Akzeptanzevaluation von AAL-Technologien. Näheres

2. Wiss. Mitarbeiter/in für ein vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördertes Projekt im Bereich Alleinlebende Menschen mit Demenz, Westsächsische Hochschule Zwickau, Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Näheres

28.02.2011 - Fachkreis Angewandte Kulturpsychologie - Fortbestehende Geschlechterunterschiede bei Alltagsinteressen

Eine aktuelle Repräsentativbefragung des Allensbach-Instituts befaßt sich unter dem Titel "Typisch Frau, typisch Mann?" erneut in einem dritten Bericht zur Gespächskultur, Studie 2011, mit Kommunikationsstilen "zwischen Klischee und Wirklichkeit".

Ein wesentliches Ergebnis (vgl. Bericht, Schautafel 3, S. 4): "Langfristig keine Angleichung des Interessenspektrums von Männern und Frauen". Konstant interessieren sich Männer weitaus mehr als Frauen für Technik und entsprechend auch Technikberufe, für Wirtschaftsthemen und Politik, Frauen umgekehrt weitaus mehr als Männer für kulturelle Themen, Psychologie und Pädagogik und alles, was unmittelbar mit Menschen zu tun hat.

Die Geschäftsführerin des Allensbach-Instituts, Prof. Dr. Renate Köcher, sieht hierin (in einem Namensbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 24.2.2011) auch eine wesentliche Ursache für die unverändert fortbestehenden Geschlechterunterschiede bei Berufswahlentscheidungen (vgl. zu einer aktuellen Analyse des Statistischen Bundesamtes den Hinweis vom 26.1.2010 auf dieser Seite).

Sachlich schwer nachzuvollziehen ist allerdings die in vielen Presseberichten - etwa der Ostseezeitung - zitierte Einschätzung. "Die Hartnäckigkeit, mit der sich Stereotype in Deutschland trotz der deutlich zunehmenden Bildungs- und Berufskarrieren von Frauen halten, hat selbst Köcher überrascht". Legt man die in den Sozialwissenschaften (seit Walter Littmann 1922) allgemein akzeptierte Definition von Stereotypen als (meist vereinfachenden) Bildern in unseren Köpfen zugrunde, so ergibt sich die Brisanz der Ergebnisse der neuen Allensnachstudie ebenso wie des Statistischen Bundesamtes doch gerade dadurch, daß die Vorstellungen über Geschlechterunterschiede bei Interessen und bei Berufswahlpräferenzen eine klare Realitätsverankerung aufweisen.

28.02.2011 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Raucherentwöhnung: Hirnphysiologischer Wirkungsnachweis für gesundheitsbezogene Kommunikationen?

In einer Vorabmitteilung der Fachzeitschrift "nature neuroscience" berichtet eine Forschergruppe der University of Michigan in einem Kurzbeitrag, "Self-related neural response to tailored smoking-cessation messages predicts quitting" (vgl. Text mit Anhang), daß es mit einem bildgebenden Verfahren (funktionelle Magnetresonanztomographie fMRI) gelungen sei, bei den Teilnehmer/innen an einem Raucher- entwöhnungsprogramm erfolgreiche und nicht erfolgreiche Teilnahme über einen 4-Monatszeitraum (jew. etwa 50%) prognostisch zu differenzieren, und zwar bei einer problemzentrierten Aufgabe aufgrund der Aktivierungsmuster in drei Hirnarealen (medial prefrontal cortex =mPFC and precuneus/posterior cingulate regions), die aufgrund der verfügbaren Erkenntnisse Markierbereiche für selbstbezogene Prozessteuerung bilden. Die Befunde könnten erstmals die Aussicht eröffnet, die Wirksamkeit von gesundheitsbezogenen Kommunikationen auch hirnphysiologisch genauer ui analysieren. (Gü)

26.02.2011 - Fachkreis Angewandte Kulturpsychologie - Kunstpsychologische Analyse zu Werken von A.R.Penck

Mit der aktuellen Ausstellung zu Skulpturen, Skizzen und Gemälden von A. R. Penck im Kölner Museum Ludwig befaßt sich unter der Leitfrage ‚Das gibt es nicht, und man erkennt es doch’ eine Analyse der Kollegin Gabriele Klaes-Rauch, wobei sie sich aus psychologischer Sicht (dabei Überlegungen etwa von Theodor Lipps oder dem phänomenologischen Psychologen Maurice Merleau-Ponty aufgreifend) mit dem auch in der Kunsttheorie grundlegenden Immanenz- Transzendenz- Problem der Wahrehmung besonders auseinandersetzt und in ihrerer Werkanalyse anwendet. Ihr Beitrag soll in Kurzfassung auch in Report Psychologie erscheinen (demnächst als Download auch hier auf der demnächst entstehenden Plattform zur Kulturpsychologie).

26.01.2011 - Fachkreis Angewandte Kulturpsychologie - Fortbestehende Geschlechterunterschiede bei Berufswahlentscheidungen

Mit Problemen der geschlechterbezogenen Berufsbildung setzten sich auch Psychologen und vor allem Psychologinnen in jüngerer Vergangenheit auseinander, durchaus auch aus unserer BDP- Sektion (vgl. Anhang Geschlecht_und_Beruf). Aber bereits vor jetzt genau 100 Jahren wurde vermutet, daß zunehmende berufliche Qualifizierung von Frauen insbesondere auch tiefergehende psychologische Auswirkungen haben würde, etwa von der Sozialwissenschaftlerin Lilly Hauff in einer 1911 erschienenen Arbeit, in der sie unter ausdrücklich benannten psychologischen Folgewirkungen vorhersagt, daß sich dadurch geschlechterbezogene Persönlichkeitsunterschiede vermindern würden.

Speziell zu dem Problemkreis der berufsbezogenen Geschlechterunterschiede kommt soeben jedoch eine Analyse des Statistischen Bundesamtes auf der Grundlage von Auswertungen des Mikrozensus zu einem sehr ernüchternden Etgebnis. "Frauen und Männer sind nach wie vor in sehr unterschiedlichen Berufen tätig. Die Berufswahl orientiert sich dabei an eher traditionellen Vorstellungen. Ein Wechsel in die jeweilige Domäne des anderen Geschlechts bleibt weiter die Ausnahme." Weitere Hinweise: Vgl. Anhang Geschlecht_und_Beruf.

Es wäre Aufgabe mehrerer psychologischer Fachrichtungen, Ursachen für Widerstände gegen die Verminderung von Geschlechterunterschieden aufzuzeigen, aber auch aussichtsreiche Interventionsansätze zu erarbeiten.

03.01.2011 - Fachbereich Umweltpsychologie - Heilmittel aus der Natur

Ärzte der Universitäts- Hautklinik in Tübingen haben kürzlich ein Verfahren entwickelt, um Verbandsmaterial mit einfachsten Mitteln - Bananenblätter, keimfrei im Schnellkochtopf gegart - zu gewinnen. Das Verfahren könnte großen Nutzwert gerade für Entwicklungsländer mit vielen offenen Feuerstellen haben. Bei der Erprobung hat sich auch eine Städte- Partnerschaft (Tübingen mit dem tansanischen Moshi) praktisch bewährt. Quelle: Regionaler Pressebericht.

01.01.2011 - Fachkreis Religionspsychologie - Anregungen zum Jahreswechsel

Der Fachkreis Religionspsychologie und Spiritualität unserer Sektion weist auf mehrere Neuigkeiten hin - vielleicht auch als Anregungen zur persönlichen Besinnung am Beginn des Neuen Jahres

Christliches Engagement ohne Feindbilder. Der in den Kinos vor Weihnachten angelaufene Film 'Von Menschen und Göttern' beschreibt des tragische Schicksal einer Gruppe französischer Trappistenmönche, die während des Algerischen Befreiungskrieges in Verantwortung und zum Schutz für die muslimische Dorfgemeinschaft im Atlasgebirge ausharren trotz der persönlichen Gefahr, der sie dann auch zum Opfer fielen. Als sozial- und kulturopsychologisch bedeutsame Botschaft veranschaulicht der Film, daß Religionen sehr wohl auch den Brückenbau zwischen unterschiedlichen Kulturen und Glaubenrichtungen - im Film zwischen Islam und Christentum - fördern können. Nähere Hinweise zu dem sehenswerten Film im Katholischen Kirchenradio.

Aktueller Themenschwerpunkt Religionspsychologie..Insgesamt ist in den letzten Jahren eine rasch ansteigende Zahl der Veröffentlichungen zur Religionspsychologie (und zu Spiritualität) zu verzeichnen. Diese zunehmende fachliche Bedeutung wurde jetzt im BDP- REPORT- "Thema des Monats" 11/2010 aufgegriffen, eingeleitet durch die Frage von Dipl.-Psychologin Astrid Bradt "Was bedeutet eigentlich „Glauben“ im psychologischen Kontext?". Unter den vielfältigen Informationsverweisen des Beitrags finden sich auch Links zu den Ausarbeitungen des Fachkreises Religionspsychologie unserer Sektion (Leitung: Maximilian Rieländer)

Spiritualität in (kultur-)psychologischer Sicht. Speziell zu diesem Thema wurde von dem Kollegen Dr. Rudolf Sponsel (Erlangen) bereits 2006 eine Analyse unter dem Titel "Spiritualität - Eine psychologische Untersuchung" im Internet vorgelegt, die ausführlich die umfangreichen Materialien zu Spiritualität der Weltkulturen (unter Verweis auf Erwin Möde (2000, Hrsg., Graz) nerücksichtigt und sich mit wichtigen psychologischen Grundfragen - Ansätzpunkte zu einer Definition von Spiritualität oder der schwierigen Abgrenzung von Spiritualität und Religion u.a. - auseinandersetzt.
Kürzlich wurden außerdem für die Fachtagung unserer Sektion (s.u., 24.10.2010 unter http://www.bdp-gus.de/aktuell.htm) in einem Poster über "Ergebnisse einer empirischen Erststudie" zu einer deutschsprachigen Spiritualitätsskala berichtet (Rudolf Günther und Anja Diez mit Gerlinde Dingerkus); danach lassen sich mit der Skala zwei Grundkomponenten spirituellen Bewußtseins erfassen.

16.12.2010 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Studie: Schlafmangel als Schönheitskiller

Als "Christmas 2010 Research" wurde soeben im British Medical Journal eine interdisziplinär durchgeführte Studie veröffentlicht, in der schwedische und niederländische Forscher (John Axelsson u.a., "Beauty sleep: experimental study on the perceived health and attractiveness of sleep deprived people", BMJ 2010; 341:c6614) erstmals experimentell zu belegen suchen, was man schon lange - vgl. etwa Doyle AC. The case-book of Sherlock Holmes - vermutet hat: Schlafmangel ist ein Schönheitskiller - und die Effekte sind varianzstark nachweisbar. Die Veröffentlichung ist im pdf- Format frei zugänglich.

16.12.2010 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Fachkonferenz "Karrieren der Zukunft" 28./29.4.2011

Seit 10 Jahren gibt es die Fachkonferenz "Die Zukunft der Arbeit" des Instituts für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Bei der nächsten Fachkonferenz ""Karrieren der Zukunft - zwischen Flow und Burnout" geht es am 28. und 29.04.2011 in Dresden um die Frage, wie Fach- und Führungskräfte die gestiegenen Anforderungen der Arbeitswelt bewältigen können. Weitere Hinweise unter www.dguv.de/iag

16.12.2010 - Fachbereich Umweltspsychologie - Call-for-Papers zur 9. Fachtagung der DPGs- Fachgruppe Umweltpsychologie

Wir möchten auf die 9. Fachtagung der DPGs- Fachgruppe Umweltpsychologie hinweisen, sie findet am 26-28. 9.2011 in Eindhoven, The Netherlands statt. Näheres zum Call for Papers finden Sie hier, weitere Einzelheiten ferner auf der Konferenz- Webseite http://www.envpsych2011.eu

08.12.2010 - Sektion - Neue Untersuchungen zur Internetnutzung durch Kinder

Zwei neue empirische Studien, die kürzlich - offensichtlich ohne fachpsychologische Beteiligung - vorgestellt wurden, liefern ein aktuelles Blitzlicht zur Internetnutzung durch Kinder.

- In einer Untersuchung "EU Kids Online II" wurden europaweit 23.420 repräsentativ ausgewählte Kinder im Alter von neun bis 16 Jahren, die das Internet nutzen, sowie je ein Elternteil im Frühjahr/Sommer 2010 in 25 europäischen Ländern befragt. Die vorliegende Auswertung bezieht sich auf 23 Länder. Kinder in Deutschland belegen danach bei den meisten Kenngrößen zur Nutzungshäufigkeit im europäischen Vergleich einen Mittelplatz. Der Bericht des Forschungsverbundes "EU Kids Online", koordiniert von Prof. Dr. Sonia Livingstone (London School of Economics and Political Science, LSE) mit dem Titel "Risiken im Internet - Erste Befunde einer empirischen Untersuchung zur Onlinenutzung von Kindern und Jugendlichen. Überblick über europäische Ergebnisse und ausgewählte Befunde für Deutschland" findet sich in Langfassung (127 S.) und als Zusammenfassung.(8 S.).

- Im Auftrag von BITKOM wurden durch das Marktforschungsinstitut Forsa 500 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 19 Jahren zur schulischen und privaten Internetnutzung bundesweit befragt (BITKOM ist Interessenverband der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche und vertritt mehr als 1.350 Unternehmen). Danach nutzen in Deutschland derzeit 43 Prozent aller Schüler den PC im Unterricht selten oder nie, lediglich 15 Prozent aller Schüler nutzen den Computer täglich in der Schule, 41 Prozent mindestens einmal pro Woche. Aber 99 Prozent aller Jugendlichen nutzen privat das Internet, regelmäßig Hausaufgaben am PC machen drei Viertel aller Schüler. 92 Prozent der Schüler sagen, dass neue Medien Schulstunden interessanter machen und 79 Prozent, dass sie zum besseren Verständnis der Lehrinhalte beitragen. Gleichzeitig sagen zwei Drittel der Schüler, dass ihre Lehrer besser für die Verwendung neuer Medien im Unterricht geschult werden sollten.
Unter der Forderung "Ende der Kreidezeit in Schulen" finden sich einige Ergebnisaufbereitungen zu der Befragung.

07.12.2010 - Sektion und Fachbereich Gesundheitspsychologie - Stellungnahme von Julia Scharnhorst zu Gesundheit am Arbeitsplatz in der FAZ

Für die FAZ-Beilage „Gesundheit und Arbeit“, die am 30. November erschienen ist, hat Julia Scharnhorst - nach Kooperation mit der Pressestelle des BDP - in einem ausführlichen Namensbeitrag für unsere Sektion unter der Überschrift „Höhere Produktivität nicht um jeden Preis“ zu psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz Stellung genommen und auf den einschlägigen BDP-Bericht 2008 (mit Beiträgen u.a. von ihr und von BDP-Mitglied Dr. Thomas Rigotti von der Universität Leipzig) verwiesen. Hier sind Links zu dem Artikel von Julia Scharnhorst und zu dem BDP-Bericht Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz.

06.12.2010 - Fachbereich Umweltpsychologie - Durch Umweltbetrachtung ausgelöste Immunreaktion entdeckt

Der Anblick von Kranken auf Fotos genügt, um unser Immunsystem zu aktivieren. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten experimentellen Studie, die ein kanadisches Psychologenteam der University of British Columbia durchführte (Schaller, M. et al.: Mere Visual Perception of Others' Disease Symptoms Facilitates a More Aggressive Immune Response. Psychological Science 21, 2010, 649-652) durchführte.

Untersucht wurden drei Experimentalgruppen, die Fotos von Möbeln, abstoßende Fotografien von aggressiven Menschen und Bilder von unterschiedlich schwer erkrankten Patienten (vom Schnupfengeplagten bis zu solchen, die von Pocken befallen sind) betrachteten (insgesamt N=28).

Parallel nahmen die Forscher Blutproben, fügten diesen Bakterien hinzu und maßen die Immunantwort anhand der Konzentration des Botenstoffes Interleukin-6 (Indikator für verschiedene Immunprozesse zur Regulierung von Entzündungsreaktionen). Hauptergebnis: Nach Betrachten der Krankheitsfotos stieg der Interleukin-6-Spiegel im Blut um mehr als 20 Prozent an, nicht aber bei der subjektiv gestressteren Vergleichsgruppe, die Gewaltfotos betrachtet hatten.

Der Befund wird von den Autoren vor allem im Kontext der modernen psychologischen Stress- (und Gesundheits-) Forschung diskutiert. Er kann aber zudem auch als eine Beleg für die somatische Verankerung des vor mehr als 100 Jahren von William James in die Psychologie eingeführten, nach dem englischen Physiologen W.B.Carpenter (1813-1885) benannten Carpenter- Effektes angesehen werden, der den Psycholog/innen in Deutschland seit den 50er Jahren als "Ideo- Real- Gesetz" von Willy Hellpach bekannt ist.

19.11.2010 - Fachbereich Umweltpsychologie - Umwelt- oder Kulturpsychologie? Neue Kontroverse über Abschaffung der Glühbirne

Die kontroverse Diskussion zur Abschaffung der Glühbirne - seit 2009 scheinbar endgültig entschieden - ist aufgrund eines Marketing- Tricks als "Wärmebirne" mit alter Schärfe wieder entbrannt.
In unserer fachlichen Einschätzung ist diese Kontroverse zu einem zentralen Anteil psychologisch begründet, führt aber auch in unserer eigenen Disziplin auf zwei ganz unterschiedliche Begründungszusammenhänge.
Aus umweltpsychologischer Perspektive wird auf veränderte Wahrnehmung der Lichtqualität herkömmlicher Glühlampen gegenüber dem "kälteren" Leuchtspektrum der Sparlampen verwiesen und deren ungünstigere ästhetische Eindruckswirkungen, aber darüber hinaus auch auf dadurch verursachte Kälte der wahrgenommenen Raumtemperatur - mit erhöhten Heizungswerten, um eine angenehme Raumtemperatur zu erzielen (und dadurch möglichweise sogar negativer Energie- Sparbilanz !).
Eine gänzlich andere Erklärung ergibt sich aus kulturpsychologischer Sicht - hier ist die Abschaffung der vertrauten Glühbirne und die verminderte Qualität von Räumen, die durch Sparlampen beleuchtet werden, vorrangig durch die erlebte (Zer-) Störung einer hoch vertrauten Ausformung der Alltagskutlur zu erklären.
Jedenfalls sollte sich eine intensivere "Beleuchtung" der Kontroverswe und ihrer psychologischen Ursachen wirklich lohnen! Weitere Informationen zur Diskussion, seit der Verordnung 2009, heute eher pro Wärmebirne und klar Kontra..

15.11.2010 - Fachkreis Gerontopsychologie - Vereinbarkeit von Beruf/ Studium mit Pflege eines Angehörigen

Hilfreiche Praxisinformationen zur Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und der Pflege eines Angehörigen (eldercare):geben gemeinsam die Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Universitätsklinikum Erlangen und der Fachhochschule für angewandte Wissenschaften Nürnberg heraus zu den Themen
- Anspruchsberechtigungen, Pflegestufen, Leistungen der Pflegeversicherung, Patientenverfügung, zentrale Pflegeberatungsstellen und einen Notfallplan für den akuten Pflegefall mit
- Materialien zum Thema Krankheitsbilder im Alter, bei denen es um Demenzerkrankungen, Schlaganfall und Sucht im Alter geht, sowie(aber natürlich beschränkt auf die Region) und mit Hinweisen zu Hilfsangeboten und Kooperationen bei ambulanten, teilstationären und stationären Diensten, außerdem zu sonstigen Hilfen wie Essen auf Rädern, Hausnotruf, Hilfsmittelservice, Fahrdienst und hilfreicher Literatur.

15.11.2010 - Fachkreis Gerontopsychologie - Satellitenveranstaltung "Gesund und aktiv älter werden"

Als Satellitenveranstaltung zum 16. Kongress „Armut und Gesundheit“ am 3. und 4. Dezember in Berlin wird am 2.12.2010 im Rathaus Schöneberg Berlin die Veranstaltung "Gesund und aktiv älter werden" durchgeführt, in deren Rahmen auch die Preisträger des Wettbewerbes „Vorbildliche Praxis 2010 - Gesund im Alter: Selbstbestimmt wohnen und aktiv bleiben“ ausgezeichnet werden (zum Programm; Hinweis DP Gerlinde Dingerkus).

24.10.2010 - Fachtagung der Sektion und Mitgliederversammlungen

Die Fachtagung der Sektion GUS - mit einem gewissen Themenschwerpunkt „Alt und gesund ! “ - findet
Sa 27.11.2010 von 11-18h in Siegburg, im Hotel Herting, Europaplatz 16, statt (zusammen mit den Mitgliederversammlungen der Sektion und der Fachbereiche Gesundheits-, Umwelt- und Schriftpsychologie). Kostenbeitrag (inkl. Imbiß) 10,- EUR. PPT- Fortbildungspunkte werden beantragt.

Das Tagungshotel liegt direkt gegenüber dem ICE-Bahnhof Siegburg, Tel. 02241-999990.

Tagungsprogramm (auch als PDF-Datei):
Dr.Guski-Leinwand (Bad Honnef): Grundlagen der Kunstpsychologie - Erinnerung an Paul Plaut
Julia Scharnhorst (Wedel): Gesundheitsförderung bei älter werdenden Arbeitnehmern
Renate Joos (Freiburg): Psychologie der Schrift als Kulturgut
Detlef Timp (Gelsenkirchen): Diagnostische Verfahren zu Demenz - ein kritischer Überblick
Dr.Rudolf Günther (Reutlingen): Zur Erinnerung an Alexander Herzberg: Frühe Beiträge zur Psychotherapie für ältere Menschen
Im Rahmen der Mitgliederversammlungen wird u.a. auch über eine Initiative unserer Sektion für die Äquivalenzfeststellung von Masterabschlüssen mit dem Psychologie- Diplomabschluss und über die Einrichtung eines Fachkreises "Angewandte Kulturpsychologie" beraten (Näheres dazu und Möglichkeit zu Ihrer persönlichen Stellungnahme in einer Kurzbefragung, auch als pdf-Datei). Weitere Informationen zur Arbeit der Sektion und ihrer Untergliederungen auch im Mitglieder- Rundbrief 2010.

19.10.2010 - Sektion und Fachbereich Umweltpsychologie - Erinnerung an Werner Deutsch

Vor wenigen Tagen ist Prof. Dr. Werner Deutsch (1947- 2010), Ordinarius an der Technischen Universität Braunschweig, plötzlich verstorben.
Nicht zuletzt an das große musik- und kulturpsychologische Engagement von Werner Deutsch (er war auch ausgebildeter und aktiver Tenor) und an seine fachgeschichtlichen Interessen (etwa über William Stern)
soll hier mit den fein gewählten Worten seines Lebenspartners Werner Steinecke erinnert werden.
"Nun merk' ich erst, wie müd' ich bin,
Da ich zur Ruh' mich lege:
Das Wandern hielt mich munter hin
Auf unwirtbarem Wege" (Text von Wilhelm Müller zu 10. Rast in Franz Schubert, Winterreise)
Auch zum Gedenken an den mit unserer Sektion eng und langzeitig verbundenen Heiner Erke durften wir auf die schönen Formulierungen von Werner Deutsch zurückgreifen.

04.10.2010 - Fachbereich Gesundheits- und Fachkreis Gerontopsychologie - Sexualität und Gesundes Altern: Zum Tod von Oswald Kolle

Oswalt Kolle ist am 24. September mit fast 82 Jahren in Amsterdam gestorben. Der Journalist gilt als einer der wichtigsten Vorkämpfer der sexuellen Aufklärung und hat sich zuletzt vor allem auch dafür eingesetzt, Sexualität als ein einfaches Mittel gegen Altersdepressionen wahrzunehmen und älteren Menschen darauf bezogene blockierende Ängste zu nehmen, also in direkter Übereinstimmung mit psychologischen Zielsetzungen zum gesunden Altern: "Viele Alte setzen sich selbst unter Druck. Die Frauen denken, sie sind nicht mehr attraktiv genug, die Männer sehen Sex als Leistung" (AP).

Einen Ausschnitt aus den vielen Würdigungen zum Tod von Oswald Kolle in den Pressemedien gibt www.nachrichten.de

04.10.2010 - Fachbereich Umweltpsychologie - Methodische Anstöße für die Umweltpsychologie

Natürlich werden Beziehungen zwischen Umwelt und Verhalten in vielen verschiedenen Fachdisziplinen bearbeitet. Genannt seien drei kürzlich veröffentlichte Diskussionsansätze, teilweise auch empirisch unterlegt, die auch für die (anwendungsorientierte) ökologisch- psychologische Forschung Beachtung verdienen. Zwei der Beispiele finden sich bei dem Kongreß über Gesunde Städte, der kürzlich (12./13.7.2010 ) in Brisbane/ Australien - offensichtlich ohne umweltpsychologische Beiträge - stattfand.

Menschen und Plätze im zeitlichen Längsschnitt. In ihrem Beitrag "Understanding the relationships between people, places and health over time" verweisen D.Marshall und R.Bush (Ipswich/Queensland) auf eine auch in der umwltpsychologischen Forschung wichtige methodische Lücke. Um etwa die empirisch in Querschnittstudien klar belegte statistische Beziehung zwischen Personmerkmalen (etwa Bildungsniveau) und Gesundheitsstatus kausal transparenter zu machen, sollten Verhaltensindikatoren die Nutzung und zeitliche Nutzungsänderungen von Plätzen explizit berücksichtigen - solche Studien im Längsschnittdesign fehlten bislang aber weitestgehend (Healthy Cities- Tagungsband 2010, S. 159 f.).

Kinderfreundliches Design: Ebenfalls bei dieser Tagung geben Debra Langridge und G.Woolcock - allerdings ausschließlich unter Perspektive der prozessbezogenen Praxiserprobung - einen Erfahrungsbericht über ein Healthy- Cities- Project aus Illawarra (Austr.) "Child Friendly by Design (CFbD)" (Healthy Cities- Tagungsband 2010, S. 37), in dem bei kommunalen Planungsprozessen zur Erhöhung der Kinderfreundlichkeit die Umweltwahrnehmung und -bewertung aus Kinderperspektive methodisch konsequent verfolgt wird. Es wäre sicherlich lohnenswert, entsprechende Ansätze vergleichend mit den Planungsprozessen und -ergebnissen erwachsener Exper/innen gegenüberzustellen.

Suchverhalten von Kindern: In einem ganz anderen Veröffentlichungskontext, der Zeitschrift "Physica A", die Forschungen aus dem Gebiet der statistischen Mechanik und ihren Anwendungen veröffentlicht und innerhalb der (Umwelt-) Psychologie kaum rezipiert ist, findet sich eine neue, für Psychologen durchaus beachtenswerte experimentelle Studie, "An experimental and theoretical model of children’s search behavior in relation to target conspicuity and spatial distribution" (Volume 389, 22, 5163 - 5172), Dabei untersuchten M.F.Rosettia, L.Pacheco-Cobosb und Kollegen das spontane Suchverhalten von Kindern in Abhängigkeit der Objektsichtbarkeit und weiteren Umfeldbedingungen quantitativ unter Nutzung von GPS- Messungen und entwickelten zur Verhaltensvorhersage ein Modell, das auf die Wirksamkeit von Planungs- und Gedächtnisprozessen verzichtet (Abstr.).

29.09.2010 - Fachbereich Schriftpsychologie - Sonderveröffentlichung der Schweizer Schriftpsychologie

Die Schweizer Graphologische Gesellschaft SGG feiert ihr 60jähriges Bestehen. Der Schweizerische Berufsverband für Angewandte Psychologie SBAP gibt deshalb eine Sondernummer "Punktum Schriftpsychologie", Oktober 2010, 44 S., heraus. Das sehr lesenswerte Heft enthält - zusätzlich zu einem Überblick über die Geschichte der Schweizerische Graphologische Gesellschaft und über aktuelle Praxisthemen, etwa zur Ausbildung und Beratung - ein breites Spektrum an Beiträgen zur Forschung, zu graphologischen Anwendungsgebieten - zum Beispiel über Handschriftanalyse in der Medizin - und nicht zuletzt auch ein Editorial "Schrift ist Kunst" sowie mehrere Artikel zu Kunst und Geschichte (Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek in Zürich, Handschriften in Kunst und Werbung, Historische Handschriften).
Wie unsere SGG- Kollegin Dr. Marie Anne Nauer mitteilt, ist die Sondernummer Punktum Schriftpsychologie demnächst elektronisch abrufbar, ebenso das Programm der SGG- Fachtagung aus Anlass des 60jährigen Bestehens am 28.Oktober 2010

24.09.2010 - Fachkreis Gerontopsychologie - Wohnprojekt Alt & Jung

Mittlerweile bundesweit umgesetzt wird ein Projekt "Wohnen für Hilfe", das 2005 in Münster/W. initiiert wurde und ein beachtenswerten Beitrag für gesundes Altern ermöglicht. Es beruht auf dem Prinzip der Wohnpartnerschaften zwischen Jung und Alt. Näheres beim Wohnungsamt der Stadt Münster.

15.9.2010 - Fachbereiche Gesundheits- und Umweltpsychologie - Flow-Control Leitthema beim 15. Trendtag

Leitthema des 15. Deutschen Trendtages in Hamburg am 15.9.2010 ist "Flow.Control". Obwohl die Veranstaltung ohne Fachbeiträge von Psychologen stattfindet, wird immerhin in einigen Referaten - etwa des Kommunikationswissenschaftlers Andreas Schelske (FH Wilhelmshaven) - auf die Begründung des Konzeptes durch den Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi hingewiesen und die Bedeutung des Tätigkeitsrausches für unternehmerisches Handeln analysiert. Nähere Hinweise zum Trendtag

09.09.2010 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Neue Studie: Bewegungsabläufe eines guten Tänzers

Bewegungsabläufe, die zum Eindruck eines "schlechten" oder "guten" Tänzers führen; wurden in einer soeben veröffentlichte Studie eines interdisziplinären englisch- deutschen Forschungsteams analysiert, die Ergebnisse könnten gesundheits-, aber auch kulturpsychologisch hilfreich sein. Die Urteile von 37 Beobachterinnen lassen sich dabei recht genau durch bestimmte Momente des Bewegungsablaufes (vor allem von Rumpf-, Hals- und Kniebewegungen) vorhersagen. Daß über die Untersuchungsergebnisse und ihre Interpretation durch den beteiligten englischen Psychologen ausführlich in vielen Tagesmedien berichtet wird, dürfte auch auf die umfangreiche elektronische Aufbereitung (etwa in mehreren Videovlips aus der Studie) zurückgehen. Abstract der Studie ("Male dance moves that catch a woman's eye" von Neave, McCarty, Freynik, Caplan, Hönekopp and Fink) in der aktuellen Ausgabe von Biological letters 2010.

04.08.2010 - Fachbereich Umweltpsychologie - Pressebeitrag zu Natur und Lebensqualität

In der neuen Ausgabe der Fernsehzeitschrift "HörZu" Nr. 31 vom 30.7.2010 stützt sich der Titelbeitrag "Warum uns die Natur glücklich macht - So verzaubern uns Berge und Meer" (reich bebildert, S. 6-9) auf mehrere Fachbeiträge aus der Umweltpsychologie, darunter aus unserer Sektion von Rudolf Günther.
Der Artikel kann auch elektronisch gelesen werden auf der HörZu-Verlagsseite.

17.07.2010 - Fachbereich Umweltpsychologie - Themenschwerpunkt Klimawandel

"Herausforderung Klimawandel - Potenziale und Grenzen von Gesundheitsvorsorge und Anpassung jenseits physikalisch orientierter Klimaforschung" ist das Schwerpunktthema des Heftes 2/2010 von "Verhaltenstherapie und Psychosoziale Praxis (VPP)" des DGVT- Verlages mit 8 Einzelbeiträgen (zusammen ca. 100 Seiten; Gesamtheft 15 EUR). Für die Arbeitsschwerpunkte unseres BDP- Fachbereichs von besonderem Interesse ist ein Beitrag von Dr.Heike Köckler am Center for Environmental Systems Research der Universität Kassel, in dem sie einen wirklich guten Überblick über Grünflächen als Potenzial für Gesundheit, zur Anpassung an Klimawandel und als Instrument der Stadtplanung gibt (S.363-375).

07.07.2010 - Sektion - Tagung der Carl-Stumpf-Gesellschaft

Im Rahmen der Tagung "Die Sinne und die Erkenntnis" am 3./4.9.2010 ist an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Gründung der Carl-Stumpf-Gesellschaft durch Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachgebieten geplant.
Wesentliche Zielsetzungen der Gesellschaft sind es, den erkenntnistheoretischen Gehalt und die progammatischen Schriften Stumpfs zugänglich zu machen, durch Tagungen zu erschließen und interdisziplinär Philosophen, Psychologen, Pädagogen, Sprachwissenschaftler und Musikwissenschaftler an einen Tisch zu bringen sowie ein Stumpf-Portal im Internet zu eröffnen, dort weitere Informationen zur Carl-Stumpf-Gesellschaft und der Tagung.

07.07.2010 - Sektion - Workshop über "vergessene Pioniere"

Im Rahmen der Jahrestagung der European Society of the History of Human Sciences (ESHHS) in Utrecht (23-27 Aug. 2010) befaßt sich ein Workshop mit "Forgotten pioneers" und verfolgt damit ein Anliegen, das demnächst auch vom Fachkreis "Erinnerung" unserer Sektion aufgegriffen wird. Eine der künftigen Sprecherinnen, Dr.Susanne Guski- Leinwand, referiert dort in ihrem Beitrag über "Karl Julius Lohnert on Awareness, Aesthetics and Astronomy"

17.06.2010 - Fachbereich Umweltpsychologie - Stellenausschreibung Nachhaltigkeit

Am Lehrstuhl für Landschaftsökologie der Hochschule Vechta ist eine Projektstelle mit fachlichem Schwerpunkt Umweltpsychologie / Statistik zu besetzen, Projektlaufzeit 3 Jahre, Bewerbungen bis 01.08.2010 (Projekt "Vertrauen und Nachhaltigkeit bei Umgang und Nutzung virtuellen Trinkwassers"). Näheres zur Ausschreibung.

01.06.2010 - Sektion - Psychologische Erklärungsmöglichkeiten für den Rücktritt von Horst Köhler

Psychologische Erklärungsmöglichkeiten zum Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler, der Deutschland entsetzt hat, gibt Thomas Kliche von der Universität Hamburg, Diplompsychologe und langjähriger Vorsitzender der BDP- Sektion Politische Psychologie, in einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger. Er kommt dabei zu der Einschätzung, daß Köhler sich nicht in einer Art Kuirzschlußhandlung entschieden hat, er werde den Schritt im Nachhinein auch voraussichtlich nicht bereuen. Hier finden Sie den Interviewtext im Kölner Stadtanzeiger.vom 1.6.2010

18.05.2010 - Sektion - Beiträge zum BV- Studierenden- Kongreß

Die Sektion GUS war auch beim diesjährigen 14. Studierenden- Kongress aktiv vertreten, der vom 14. bis zum 16. Mai 2010 in Trier stattfand und von der Studierenden- Bundesvereinigung des BDP - in dieser Amtsperiode federführend: Miriam Biene, Gyde Honnens, Claus Unger, Sebastian Wozny, Jana Ziegenbein - hervorragend organisiert worden war, und zwar mit zwei Beiträgen: Dr. Susanne Guski-Leinwand diskutierte über "Ethik und Protest – zur Aktualität des ethischen Engagements von Kolleginnen und Kollegen der angewandten/praktischen Psychologie im 20. Jahrhundert" (Abstrakt), Dr. Rudolf Günther über "Gesundes Altern - Anwendungsgebiete der Gerontopsychologie" (Abstr.und Hand-out); ein vorgesehener Beitrag von Hartwig Wennemar mußte gesundheitsbedingt ausfallen.

18.05.2010 - Fachbereiche Gesundheits- und Umweltpsychologie - Aktuelles zur Handystrahlung

Keine entscheidende Klärung zu möglichen Gesundheitsrisiken erbringt die bislang größte Fall-Kontrollstudie zur Handystrahlung, die soeben von der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf veröffentlicht wurde. Sie stützt sich weitgehend auf Interviews von 2708 Menschen mit Gliomen sowie 2409 Menschen mit Meningiom, den häufigsten Gehirntumoren. Zudem wurden 7658 Kontrollpersonen in 13 Ländern befragt. Dabei wurde zwar kein erhöhtes Krebsrisiko für Durchschnittsnutzer gezeigt, es sei jedoch nicht auszuschließen, dass extrem langes Telefonieren mit mobilen Telefonen das Tumorrisiko fördere. Abstract der Studie "The INTERPHONE Study Group: Brain tumour risk in relation to mobile telephone use: results of the INTERPHONE international case–control study" im Int. J. Epidemiol.

Aufsehen hat eine weitere Studie (Journal of Alzheimer's Disease 19, 2009) hervorgerufen, wonach Handystrahlen in einem US-Labor bei Mäusen Alzheimer verhindert haben - und bei bereits erkrankten Tieren das Hirnleiden gelindert. Bei gesunden Mäusen verbesserte die Strahlung zudem das Erinnerungsvermögen.

18.05.2010 - Fachkreis Gerontopsychologie - Faltblatt "Praktische Vorschläge zum gesunden Altern"

Druckfrisch greifbar ist jetzt ein neues Faltblatt des Gerontopsychologie-Fachkreises im BDP mit dem Titel "Praktische Vorschläge zum gesunden Altern aus Sicht der Gerontopsychologie". Es lässt sich bei der Sektion GUS im BDP bestellen (E-Mail an: mailto:Dr.R.Guenther@t-online.de) und steht zum Download bereit, ebenso das Faltblatt "Gerontopsychologie", von http://www.bdp-gus.de/gus/gerontops.htm

26.04.2010 - Fachbereich Schriftpsychologie - Aktuelle graphologische Beiträge

Am 13.4.2010 referierte in Altenkirchen Helmut Vollmer, Diplompsychologe und langjähriges BDP- Mitglied, der seine Graphologie- Fachausbildung zu wesentlichen Anteilen bei der langjährigen Vorsitzenden der (damaligen) BDP- Sektion Schriftpsychologie, Dr.Maria Paul-Mengelberg, erhielt, in einem Fachvortrag über "Handschrift und Persönlichkeit"..

In ihrer Pressemitteilung weist die Katholischen Akademie Schwerte darauf hin, daß vom 16. bis 20. August 2010 wieder die Fachtung 2010 „Handschrift und Persönlichkeit“ stattfindet, sie steht in diesem Jahr unter dem Rahmenthema "Nähe und Distanz" und wird wiederum mit mehreren Referatbeiträgen von Renate Joos und Hartwig Wennemar aus dem Fachbereich Schriftpsychologie unserer Sektion aktiv mitgestaltet.

Neu erschienen und wieder mit vielen lesenswerten Fachinformationen ist soeben das Graphologie- Bulletin Nr.78. der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft SGG (mit Download- Möglichkeit).erschienen.

07.04.2010 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Repräsentativbefragung zu Alpträumen

Die meisten empirischen Studien zu Alpträumen (Definition z.B. gem. DSM-VI) beruhen auf kleinen klinischen Stichproben. Über die Ergebnisse einer Repräsentativbefragung (n=2019 deutsche Erwachsene über 14 Jahren) berichtet jetzt der Psychologe Michael Schredl (Schlaflabor des Zentralinstituts fur Seelische Gesundheit, Mannheim) in der neuen Ausgabe der European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience (Online 2010, hier das Abstract). Sein Beitrag "Nightmare frequency and nightmare topics in a representative German sample" behandelt insbesondere den epidemiologisch - etwa in Hinblick auf Schlafstörungen - relevanten Verbreitungsgrad und die inhaltlichen Schwerpunkte von Alpträumen sowie deren psychologische Erklärungsmöglichkeiten.

25.03.2010 - Fachkreis Gerontopsychologie - Neue Studie zur Lernmotivation von Senioren

Das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg (Projektleitung Prof. Dr. Andreas Kruse) und das Institut der deutschen Wirtschaft haben - mit Förderung der Robert Bosch Stiftung - eine praxisorientierte Untersuchung zur "Erhaltung der beruflichen Leistungsfähigkeit und Motivation älterer Arbeitnehmer" (ELMA) durchgeführt, die auf differenzierten Messungen zur lerngestützen Veränderung der körperlichen und der kognitiven Leistungsfähigkeit, des gesundheitsbezogenen Wissens und Verhaltens sowie des Altersbildes innerhalb des Unternehmens bei 200 Teilnehmern beruht.
Wesentliche Ergebnisse der durchgeführten Studie - mit insgesamt sehr ermutigenden Hinweisen auf die Lernfähigkeit und -motivation älterer Arbeitnehmer - wurden am 24. März 2010 im Haus der Wirtschaft, Stuttgart, vorgestellt.
Zugänglich sind auch Informationen über den Gesamtrahmen des Projekt ELMA , ein abschließender Bericht liegt momentan noch nicht vor.

21.03.2010 - Fachbereich Umweltpsychologie - Angebot für Lehrauftrag Umweltpsychologie

Aus der DGPS- Fachgruppe Umweltpsychologie erreicht uns die Mitteilung: Das Institut für Umweltwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, sucht für ein Seminar zum Thema „Umweltpsychologie“ im Sommersemester 2010 eine/n Lehrbeauftragte/n. Weitere Informationen bei Prof. Dr. Ralf Schulz (R.Schulz@uni-landau.de).

18.03.2010 - Fachbereich Umweltpsychologie - Interview zu "Frühling" in Deutschlandradio Kultur

"Wie steigende Temperaturen die Alltagskultur verändern: Gespräch mit Rudolf Günther, Leiter des Fachbereichs Umweltpsychologie im Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen".
So wurde in der Programmankündigung von Deutschlandradio Kultur für den 18.03.2010 auf ein recht ausführliches Interview hingewiesen, in dem wesentliche psychologische Perspektiven dargestellt werden konnten. Das Interview kann angehört, als Text- Transkription oder als Streaming downgeloaded werden (knapp 8 min, 3,7 mb) von unter 14.(Wie steigende Temperaturen die Alltagskultur verändern)

12.03.2010 - Fachbereich Gesundheits- und FB Gerontopsychologie - Neue Erkenntnisse der Alzheimerforschung

Einer Gruppe von Biochemikern des Leibniz-Instituts für Altersforschung (Fritz-Lipmann-Institut in Jena) ist möglicherweise ein wichtiger Schritt für die Aufklärung der Entstehung der Alzheimer - Erkrankung gelungen.
Sie konnten in einer soeben veröffentlichten Studie mit der Proteinkristallographie die dreidimensionale Teilstruktur eines Amyloid-Vorläuferproteins (APP) sichtbar machen, wobei Spaltprodukte dieses Proteins Alzheimer auslösen können, APP erfüllt aber auch wichtige biologische Funktionen.
Quelle: Structure and biochemical analysis of the heparin-induced E1 dimer of the amyloid precursor pro-tein (Sven O. Dahms, Sandra Höfgen u.a.). Abstr PNAS, published online before print March 8, 2010, doi:10.1073/pnas.0911326107. Umfangreiche Zusatzinformatuionen kostenfrei zugänglich unter:
http://www.pnas.org/content/suppl/2010/03/08/0911326107.DCSupplemental/pnas.0911326107_SI.pdf
(Hinw. Th.Welker)

11.03.2010 - Sektion - Eilhinweis: Lehrauftrag im Bereich Angewandter Wirtschafts-/ Kulturpsychologie

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin HTW sucht eine/n Lehrbeauftragte/n für das Thema „Kreativität versus Erfolgsdruck – psychologische Einblicke“. Der Kurs soll bereits 19.03. starten und zum bis 04.04.2010 laufen, Vergütung pro Zeitstunde.
Näheres unter http://gamecamp.games-lab.de/
Rückfragen an stefan.escher@htw-berlin.de

08.03.2010 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Stellenausschreibung Angewandte Gesundheitswissenschaften

An der Universität Lüneburg ist in der Sektion Gesundheitspädagogik eine 50%- Vollstellle wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in einem interdisziplinären Team im Rahmen des Programms zur Förderung der psychischen Gesundheit an Schulen ausgeschrieben (Bewerbungsschluss 25. März 2010). Rückfragen an: Dr. Birgit Nieskens, Email: nieskens@uni.leuphana.de

06.03.2010 - Fachkreis Religionspsychologie /Psychomarkt - Neuerscheinung "Karriere und Lebensglück"

Demnächst erscheint: con Werner Gross: "... aber nicht um jeden Preis - Karriere und Lebensglück". 220 Seiten: Kreuz - Verlag. ISBN 978-3-7831-3436-0, EUR 17,95
Der Offenbacher Psychologe Werner Gross ist nicht allein langjähriger Leiter des Fachkreises Religionspsychologie unserer Sektion, sondern auch als Psychotherapeut, Coach und Unternehmensberater spezialisiert auf berufliches Krisenmanagement; er zeigt in dem Band, wie wir neues Gleichgewicht finden können.
Die 44. Sitzung des AK findet am 11.03.2010 in Oberursel/ Taunus statt.

16.02.2010 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Einstellungen zu ganzheitlichen Heilverfahren

Gesundheitsbezogene Überzeugungen wie auch Einstellungen gegenüber traditionellen oder alternativen Heilungsverfahren können einen nicht erheblichen Einfluß auf Krankheits- und Gesundungsverläufe haben. Diese Einschätzung wird nicht allein in der Gesundheitspsychologie und ihrem bio-psycho-sozialen Gesundheitsmodell, sondern zunehmend auch in den vielen medizinischen Fachgebieten akzeptiert. Daher nehmen die Bemühungen zu, Einstellungen gegenüber ganzheitlichen - komplementären und/oder alternativen - Heilverfahren näher zu analysieren (so in einer Studie von Bishop FL, Yardley L, Lewith GT im J Health Psychol. 12, 2007) und einer präziseren Messung zugänglich zu machen; ein rasch durchführbares, methodisch sauber konstruiertes Meßverfahren von Paula Kersten, P. J. White, A. Tennant wurde kürzlich in der Zeitschrift Evidence-based Complementary and Alternative Medicine 6, 2009 veröffentlicht. Eine entsprechende Skala für den deutschsprachigen Bereich zu entwickeln, wäre dringend wünschenswert.

15.02.2010 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Grenzen für "positives Denken"

Eine popilärpsychologische Binsenweisheit lautet "Positiv denken". Für Menschen mit geringem Selbstwertgefühl kann dieses Motto aber nach hinten losgehen und erst recht negative Gedanken nach sich ziehen.
Dies erbrachte eine experimentelle Studie, die eine Gruppe von Psycholog/innen (Joanne V. Wood, W.Q. Elaine Perunovic, John W. Lee) durchführte; sie wurde kürzlich im Fachjournal "Psychological Science" 20, 2009 veröffentlicht.

14.02.2010 - Fachbereich Schriftpsychologie - Psychologische Studien zur Raumsymbolik

Fragen der Raumsymbolik - etwa zur Links-Rechts-Problematik - zählen zu den klassischen schriftpsychologischen Deutungskategorien. Mit der Links-Rechts-Bedeutungsasymmetrie befaßten sich auch ältere kunstpsychologische Arbeiten - etwa des Kunsthistorikers Heinrich Wölfflin (1928), der ursprünglich mit einer Arbeit aus der Architekturpsychologie promovierte oder von Mercedes Gaffron (1950) -, aber durchaus auch die Gestaltpsychologen Wilfgang Metzger (1975) oder Rudolf Arnheim (1978). Da Bedeutungsasymmetrien zwischen Rechts und Links auch in Studien mit arabischen Kindern belegbar scheinen, läßt sich das Phänomen schwerlich auf Gewohnheiten der Schreib- und Leserichtung reduzieren (darauf verwies Hans- Joachim Hufschmidt 1983). Diese in der heutigen Psychologie nur noch selten zitierten Arbeiten behalten indes ihren Stellenwert in der Kunstgeschichte, wie eine Göttinger Dissertation von HeaYean Rosenhauer-Song "Studien zur Komposition in ausgewählten Werken Rembrandts unter besonderer Berücksichtigung der Links-Rechts-Problematik" (1999) deutlich macht.

27.01.2010 - Fachbereich Umweltpsychologie - Spuren: Eine Erinnerung auch an Heiner Erke

An die Generation 40+ oder so wendet sich Heiko Ernst - Diplompsychologe, Chefredakteur von "Psychologie heute" und Verfasser vieler lesenswerter Bücher - in einem neuen Band (Heiko Ernst: Weitergeben! Anstiftung zum kreativen Leben. Hoffmann und Campe 2008, geb. 19,95) mit den Fragen "Welche Spuren will ich hinterlassen? Was ist der Sinn meines Lebens? Wie ist es mit der Zukunnft der Nachgeborenen? Wie soll man sich an mich erinnern?"
Zur Einführung eines Kapitels "Über die Einführung in die Unsternlichkeit" (S.137 f.) stellt der Autor eine für viele aller Fachkolleg/innen (durchaus nicht nur aus dem Akademia- Ghetto) durchaus realistische Frage: "Welche Spuren hinterlassen Psychologen ...?" Er verweist dabei auf eine ungewöhnliche Antwort, die uns das Lebenswerk eines Kollegen bietet, der mit unserem Fachgebiet der Umweltpsychologie über Jahrzehnte auf das engste sehr freundschaftlich verbunden war, nämlich die Spuren, die das Werk des Braunschweiger Psychologen Prof. Dr. Heiner Erke hinterlassen hat, der am 17.2.2007 nach schwerer Krankheit verstorben ist. Wir erinnern gern wieder an Heiner Erke, der durch Wolfgang Metzger in Münster die gestaltpsychologische Prägung seines Denkens bekam "in der Tradition dieser genuin deutschen Psychologenschule" (Ernst, a.a.O., S.138), mit dem schönen Zitat aus dem Nachruf von Prof. Werner Deutsch (nachzulesen.in unserer Erinnerung an Heiner Erke).

26.01.2010 - Sektion mit FB Gesundheitspsychologie - Weitere psychologische Studie zu Mädchen und Mathematik

Fast zeitgleich mit einer umfangreichen Meta- Analyse über mathematisch- naturwissenschaftlichen Leistungsinterschiede von Müädchen und Jungen (vgl. Mitteilung vom 10.1.10 hier auf der Seite)
stößt eine weitere Studie auf eine möglicherweise wichtige psychologische Ursache: Grundschullehrerinnen, die selbst schwach in Mathematik sind, impfen ihren Schülerinnen die Angst vor dem Fach ein. An Jungen geben sie ihre Schwäche dagegen nicht weiter. Vor allem aber reichte ein einziges Schuljahr unter dem Einfluss dieser Pädagoginnen, um Mädchen in der Klasse den Irrglauben zu vermitteln, dass sie von Natur aus schlechter im Rechnen und besser im Lesen sind. Das haben Sian L. Beilock und Kolleg/innen des Department für Psychologie und Pädagogik der Universität von Chicago festgestellt, die soeben in "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) unter dem Titel "Female Teachers’ Math Anxiety Affects Girls’ Math Achievement" veröffentlicht wurde.

26.01.2001 - Sektion - Alkoholabhängigkeit als gesellschaftliches Sicherheitsproblem

Unter "Verkehrsgerichtstag beschäftigt sich mit «Idiotentest»" oder ähnlichem Titel als Aufmacher wird heute in vielen Tageszeitungen über den 48. Deutschen Verkehrsgerichtstag berichtet, der jetzt - vom 27. bis 29. Januar - mit rund 1500 Experten in Goslar stattfindet.

Einer der Experten, die in dem Fachkreis zu dieser Diskussion über die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) gehört werden, ist Wolfgang Schubert (Dekra), ein verkehrspsychologischer Fachkollege. Er wird sich nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Focus" für obligatorische Lebertests aussprechen: Begründung: Von den rund 100 000 medizinisch-psychologischen Untersuchungen, die 2008 durchgeführt wurden, waren nach Mitteilung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) über die Hälfte durch Alkoholauffälligkeiten im Straßenverkehr veranlaßt. Quelle: Pressemitteilung zB. Deutscher Depeschendienst ddp

26.01.2010 - Fachkreis Gerontopsychologie - Weitere Studie belegt verminderte Tinnitusbeschwerden durch Musik

Unter dem Titel "Listening to tailor-made notched music reduces tinnitus loudness and tinnitus-related auditory cortex activity" berichtet ein deutsch- amerikanisches Forschungsteam über die systematische Beschwerdeverminderung bei Tinnmituspatienten durch Musik gegenüber einer Vergleichsgruppe. Offenbar verfügen diese therapeutische Interventionen, die jetzt mehrfach erfolgreich untersucht wurden (vgl. z.B. unser Hinweis auf dieser Seite vom 13.02.2009) offenbar übere eine robuste Wirksamkeit, selbst wenn an ihrer praktischen Durchführung musikpsychologische Fachleute nicht (mehr) beteiligt sind, doch bleibt erhebliche Skepsis bezüglich der Sicherung und Weiterentwicklung der fachlichen Qualität unter solchen Voraussetzungen. Die Studie ist ebenfalls in den PNAS veröffentlicht.

17.01.2010 - Sektion - Neuerscheinung zum Gleichgewichtssin

Neu erschienen ist: RAINER SCHÖNHAMMER (HG.) Körper, Dinge und Bewegung. Der Gleichgewichtssinn in materieller Kultur und Ästhetik. facultas.wuv 2009. 285 Seiten, broschiert. ISBN 978-3-7089-0460-3 - EUR 24,90 (D), EUR 25,60 (A), sFr 44.-

Der Band fasziniert durch das vielfältige Spektrum der Einzel- Fachwissenschaften, die den gemeinsamen Gegenstand der Gleichgewichtserfahrung aus unterschiedlichsten Perpektiven erhellen (neben der Psychologie Architektur und Design, Medizin, Sportwissenschaft, Kunst- und Kulturwissenschaft u.a.); die Vielzahl der beschriebenen Alltagsprodukte und alltäglichen Lebensausschnitte, deren Gestaltungsideen sich auf die Sinneserfahrung des Gleichgewichts und seiner Labilität oder Bedrohung - als Balance, Schweben und Fliegen über Schwindel bis hin zu traumatischen Fallens-Ängsten - ist nicht zuletzt auch eine Fundgrube für die angewandte Gesundheits-, Umwelt- oder Gerontopsychologie.Der Band ist das Errgebnis einer Fachtagung der Gesellschaft für Kulturpsychologie an der Hochschule für Kunst und Design in Halle (vgl. Mitt. 14.09.2007 hier auf der Internetseite). Nähere Informationen unter http://facultas.wuv.at oder in unserer Rezension Gleichgewichtssinn.

16.01.2010 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Auszeichnung zu Kommunikationsmöglichkeiten für Schwerstgelähmte

Niels Birbaumer, Tübingen, erhielt kürzlich eine (weitere) hohe Auszeichnung als "Fellow" der Section Psychology der Wissenschaftsgesellschaft Association for the Advancement of Science (AAAS) für seine herausragende Forschung an Gehirn-Computer-Schnittstellen. Prof. Dr. Birbaumer arbeitet mit gelähmten Menschen, deren Hirnströme per Elektroenzephalogramm (EEG) auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden. Durch Training können die Probanden lernen, ihre Hirnströme zu kontrollieren. Mithilfe dieser Steuerung eröffnen sich über Hirn-Computer-Schnittstellen neue Kommunikationsmöglichkeiten für Schwerstgelähmte. Diese Forschungen sind unmittelbar bedeutsam für Arbeitsschwerpunkte unserer Sektion im Bereich der Gerontopsychologie und der Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

10.01.2010 - Fachbereich Umweltpsychologie - Beitrag zur FLL-Tagung Innenraumbegrünung

Soeben ist Report Psychologie 1/2010 (S. 4/5) unter dem Titel "Innenraumbegrünung - ein interdisizpliäres und zukunftsweisendes Thema auch für Psychologen" ein Beitrag von Dr.Rudolf Günther und Christian Schulze-Ardey (Geschäftsführer der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau FLL) erschienen. Es wird berichtet über die FLL- Fachtagung zur „Innenraumbegrünung" am 25. und 26.11.2009 im Gartenbauzentrum Essen..Die Gesundheits- und Umweltpsychologinnen im BDP kooperieren mit der FLL seit mehreren Jahren und beteiligten sich aktiv auch wieder an der dortigen Tagung.

10.01.2010 - Sektion mit Untergliederungen - Aktuelles aus Forschung und Praxis

Mädchen und Mathematik (FB Gesundheitspsychologie):
"Worldwide Study Finds Few Gender Differences in Math Abilities" - In einer aktuellen Pressemitteilung verweist die American Psychological Association (APA) dazu auf die Ergebnisse einer umfangreichen Meta- Analyse. Die Studie stützt sich auf eine sehr große Datenstichprobe des International Student Assessment und - dem mathematisch- naturwissenschaftlichen Pendant zum PISA- Ansatz mit 493,495 Student/innen im Alter von 14-16 Jahren aus 69 Ländern.
Die Studie findet sich in der neuen Ausgabe des Psychological Bulletin, Vol. 136, No. 1 - freigegeben auch als Download - unter Cross-National Patterns of Gender Differences in Mathematics (Autorinnen: M. Else-Quest u.a.)

Pillenmix als Gefahr für Senioren (FK Geronopsychologie):
Nach einer Studie der Universität Bochum nimmt im Schnitt nimmt jeder Patient ab 70 Jahren sechs Medikamente täglich ein. Das ergab eine Studie der Universotät Bochum, für die rund 2500 Patienten befragt wurden. Dadurch kann ein gefährlicher Pillenmix für ältere Menschen entstehen. Die dortigen Gerontomediziner verweisen dazu vor allem auf Wechselwirkungen, über die man kaum Kenntnisse habe. Die Forscher haben daher eine Liste von häufig verordneten Arzneien erstellt, die Ältere besser nicht oder nur unter Vorbehalt nehmen. Darin werden auch Alternativen zu solchen Medikamenten angegeben. Liste erhältlich über Prof. Hans-Joachim Trampisch, Ruhr-Universität Bochum

Angstlöschung durch Verhaltentherapie (FB Gesundheitspsychologiie):
Angst ist mit abgewandelter Verhaltentherapie bekämpfbar. Dies hat kürzlich
eine Psychologengruppe der New York Universität experimentell nachgewiesen.
Daß mit der neuen Methode auch krankhafte Angststörungen in der Praxis - etwa in Stresssituationen - behandebar sind, muß nunmehr in klinischen Studien belegt werden. Vgl. Nature 463, 49-53 (2010)

21.12.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Psychotherapie und Hospitalismus

Zu den Rheinischen Psychotherapietagen 2008 ist soeben der Tagungsband (Jürgen Junglas, Hrsg.
Lieben oder Verwahrlosen? 221 Seiten, Broschur, € 19,80) beim Deutschen Psychologenverlag erschienen. Darin enthalten ist auch ein Vortrag von unserem GUS-Kollegen Hartwig Wennemar über Hospitalismus.

3.11.2009 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Reproduktionsmedizin greift gesundheitspsychologische Interventionsansätze erfolgreich auf

Ein von der Nachrichtenagentur Reuters verbreiteter Hinweis auf eine Studie "Want to get pregnant? Just relax" stößt vor allem in den USA auf breiteste Medienresonanz..Eine in Boston durchgeführte, anscheinend aber noch nicht publizierte Untersuchung will belegen, daß gesundheitspsychologische Interventionsansätze (vor allem Entspannungsverfahren und Positives Denken) hoch signifikante Verbesserung der Chancen auf erwünschte Schwangerschaft nach längerer Unfruchtbarkeit bieten.

14.10.2009 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Gesundheitspsychologischer Status bei niedergelassenen Ärzten

Eine wichtige Komponente der Salutogenese bildet nach Antonovsky das Kohärenzgefühl (SOC), das sich u.a. auf das subjektive Gefühl von Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Bedeutsamkeit unseres Lebens bezieht. Über eine dazu bei niedergelassenen Ärzt/-innen für Allgemeinmedizin in der Steiermark (im Kontext der Untersuchung zur Berufs- und Lebenszufriedenheit von Mitgliedern der dortigen Ärztekammer) durchgeführte Studie berichteten Gernot Siber u.weiteren Autoren kürzlich in der Wiener Medizinische Wochenschrift (159, 2009). Die Ergebnisse lassen - bei allerdings sehr hoher Streubreite - auf einen überdurchschnittlichen SOC-Wert in dieser Berufgruppe schließen und lassen sich nach Befunden aus weiteren Studien wohl auch auf Psychotherapeutische Tätigkeiten unseres eigenen Berufsfeldes übertragen.

14. 10.2009 - Fachbereich Schriftpsychologie - Neues experimentelle Verfahren zur Schriftdiagnostik

Der Versuch, mit wissenschaftkuchen Verfahren wahre und unwahre Aussagen zu unterscheiden, gehört seit den allerersten Anfängen am Ausgang des 19. Jahrhunderts zu einer intensiv bearbeiteten Fragestellung auch der experimentellen Psychologie (mit der sich beispielsweise schon sehr früh und heute kaum mehr bekannt auch einer der renommiertesten Gestaltpsychologe, Max Wertheimer, beschäftigte). Bis heute ist die Validität dieser Verfahren zur "Lügendetektion" immer noch recht begrenzt.

Eine neue Studie von Gil Luria und Sara Rosenblum "Comparing the handwriting behaviours of true and false writing with computerized handwriting measures", die kürzlich in einem renommierten Fachjournal erschienen ist (dem Applied Cognitive Psychology, August 2009) setzt dazu ein neues technisches Erfassungsverfahren ein, das für Fragen der Schriftdiagnostik entwickelt wurde; auch eine Schweizer Studie von Boris Peterka an der Zürcher Hochschule für AngewandteWissenschaften verwendet dieses Graphiktablett mit elektronischer Datenerfassung, vgl. Graphologie- Bulletin SGG Nr.74).

09.10.2009 - Fachkreis Religionspsychologie - 43. Arbeitskreistreffen zu spirituellen Krisen

Der Fachkreis unserer Sektion verweist auf die 43. Sitzung des BDP-Arbeitskreises Religionspsychologie, Spiritualität und Psychomarkt am 19.11.2009 in der Parklinik Heiligenfeld, Bad Kissingen. Den Themenschwerpunkt bildet die Darstellung des stationären Umgangs der Fachklinik Heiligenfeld mit spirituellen Krisen, religiösen Problemen und Abhängigkeiten in Gemeinschaften, Referenten sind Erwin Schmitt und Klaus Buch vom Leitungsteam der Klinik. Nähere Informationen beim AK-Leiter Dipl.Psych. Werner Gross.

06.10.2009 - Sektion - Motorische Defizite von Kindern

Ausführlich wird unter dem Titel "Immer weniger Kinder sind Fahrrad-tüchtig" im Reutlinger Generalanzeiger am 6.10.09 (wie auch in mehreren weiteren Pressemitteilungen) über eine neuere Studie berichtet, in der der Umfang der psychomotorischen Schwächen von Kindern am Ende der Grundschulzeit und deren Auswirkungen auf die Radfahrausbildung untersucht wurden. Die Arbeit beruht auf einer bundesweiten Befragung von Polizeiverkehrslehrern (und einigen Klassenlehrern). Autor der im Auftrag der Deutschen Verkehrswacht durchgeführten, vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft geförderten Studie ist ein im BDP nicht unbekannter Diplompsychologe (Dr.Rudolf Günther), Download bei der Deutschen Verkehrswacht oder über den Gesamtverband der Versichungswirtschaft.

15.09.2009 - Fachbereich Schriftpsychologie - Aktuelles

Fachtagung "Handschrift und Persönlichkeit" vom 3.- 7.8. 2009 an der Katholischen Akademien Schwerte ist "in einer Atmosphäre offenene und anspruchsvollen Austausch" (sgg- Bullet 74, s.u.) erfolgreich durchgeführt worden; der Fachbereich hatte über das Programm der Tagung ausführlich berichtet (s.u., 04.06.2009).

Neu erschienen: Bulletin Nr. 74 der Schweizerischen Graphologischen Gesellschaft SGG mit interessanten Beiträgen, z.B.
- neue Informationstechniken ermöglichen neue graphologische Fragestellungen. Beispiel: Zwischenbewegungen in der Luft beim Schreiben wurden erstmals systematischer mit dem Schreibbrett analysiert (Bachelor- Arbeit von Boris Peterka an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW)
- Analyse der Handschrift von van Gogh (anläßlich der großen Baseler Van-Gogh- Ausstellung (bis 27.9.)
- Schöner Bericht von Robert Bollschweiler und Marie Anne Nauer über die bereits erwähnte Graphologie- Fachtagung in Schwerte 3.-7.8.09
- Immer seltener, aber es gibt sie noch: Diplompsycholog/innen, für die graphologische Analysen (und Zeichentestverfahren) einen Baustein in ihrem täglichen Beruf bilden - zumindest in der Schweiz (Interview mit einer Fachkollegin, Elisabeth Keiser). Download des Graphologie- Bulletin der SGG Nr.74.

Lehrangebot zur Medizinischen Graphologie an der Universität Leipzig. Darüber informierte im Ärzteblatt Sachsen 3 / 2002 Reinhard Ludewig, em. Univ. Prof. Das Angebot wurde dort von ihm mit der Schriftpsychologin Roswitha Klaiber, Heilbronn, aufgebaut und besteht bis heute fort. Roswitha Klaiber befaßt sich in vielen Publikationen und Vorträgen mit der Handschrift von historischen Persönlichkeiten, etwa am 18.9.09 in Stuttgart zu Macht und Identität in der Handschrift von Herzog Karl Eugen (1728 -1793). Diese kulturhistorisch und -psychologisch außerordentlich interessanten Fragen werden heute wohl nur noch außerhalb der Kochschul- Fachpsychologie behandelt.

15.09.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Interdisziplinärer DGGG- Kongreß „Hoffnung Alter“ September 2010 in Berlin

Wir möchten gern auf den 10. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) hinweisen, der gemeinsam mit der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie (SGG) durchgeführt wird, im Virchow Klinikum der Charité in Berlin 15. - 17.September 2010 stattfindet und interdisziplinär über den neuesten Stand zur Alternsforschung informiert. Näheres auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie.

15.09.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Aktuelle Praxisprobleme zum gesunden Altern

Einen Schnappschuß zu aktuellen Praxisproblemen bei der Förderung des gesunden Alterns liefert nicht zuletzt eine Auswertung von Berichten örtlicher Vereine und Organisationen in der Tagespresse. Eine kleine Zusammenstellung findet sich devmnächst hier.

Einen aktuellen Schwerpunkt bildet ferner die Ausstellung "Sterben wollen - Denkraum Suizid" auf dem Charite-Gelände in Berlin. Hierzu nimmt aus unserem Arbeitskreis auch Hartwig Wennemar - Diplompsychologe, in den Presseberichten der Ruhr Nachrichten oder der Muensterschen Zeitung irrtümlich als Psychiater tituliert - Stellung.

Ein Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" zu selbstbestimmtem Wohnen im Alter wird seit April 2009 mit Haushaltsmittel des Bundes finanziert, um Alltagsprobleme für ältere Menschen wie die Schaffung von Bewegungsfläche, Überbrückung vorhandener Stufen zur Eingangstür, beidseitige Handläufe, Türantriebe und deren Bedienelemente, Einbau von Aufzügen, Herstellung ausreichend breiter Türöffnungen, Umbau von Sanitärräumen, Anpassung von Haustechnik, barrierereduzierende oder -freie Anpassung des Wohnumfeldes zu entschärfen. Näheres beim Infocenter der KfW-Förderbank (Tel.: 01801 - 33 55 77).
Der Hinweis auf dieses Programm findet sich im kürzlich erschienenen Seniorenbericht der Bundesregierung, der ferner eine ausführliche Diskussion zur Inklusionsthematik bei älteren Menschen enthält (Hinweis BDP-BGeschF A.Traute).

09.09.2009 - Sektion und Fachbereich Gesundheitspsychologie - Veranstaltungen zur Behandlung von Glücksspielsucht

Zu Prävention und Behandlung von Glücksspielsucht finden fast zeitgleich zwei Tagungen statt, jeweils mit wichtigen psychologischen Fachbeiträgen:

Am 22. und 23.09.2009 in Berlin wird die Fachkonferenz organisiert von der Fachstelle für Suchtprävention Berlin (ganz neu erschienen ist auch der September- Newsletter 15 der Fachstelle für Suchtprävention).

Mit diesem Problembereich und einer Abschlußdiskussion mit breiter landespolitischer Beteiligung zum Glücksspielstaatsvertrag befaßt sich am 24. und 25.9. das Symposium "Glücksspiel 2009", das von der Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim koordiniert wird (Programm bei der Forschungsstelle Glücksspiel).

Wir hatten auf dieser Seite am 08.11.08 über "Neue psychologische Praxisfelder bei Abhängigkeit von Glücksspiel oder Computerspielen" verwiesen. Mit dem Thema Computerspiele befaßt sich auch der Titelbeitrag in REPORT 9 / 2009 von Susanne Koch.

09.09.2009 - Fachbereich Umweltpsychologie - Zwei Vorträge bei Fachtagung des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten

Der Fachbereich Umweltpsychologie ist an der diesjähirgen Landesfachtagung des BDLA Baden-Württemberg am 8. und 9. 10.2009 in Bad Urach mit zwei Vorträgen vertreten: Iin seinem Beitrag zu "Sick City Syndrom - gibt es das?" versucht Dr.Rudolf Günther (Univers. Tübingen) eine Antwort aufgrund von Erkenntnissen über Mensch- Umwelt- Wechselwirkungen, unter der Frage "Wohin?" setzt sich Dipl.Psych. Hubert Schübel (Consultoria Beratungsteam, Stuttgart) mit der Zielfindung bei prozeßhaften Planungen auseinander. Weitere Informationen unter Bund Deutscher Landschaftsarchitekten BW

08.09.2009 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Vortrag der Regionalgruppe in München zu „Gehirnjogging"

Die Regionalgruppe Gesundheitspsychologie München/Südbayern lädt ein zu einer Vortragsveranstaltung am Montag, den 05.10.2009, 19.30 - 21.30 Uhr im ASZ - Schwabing Ost, Siegesstraße 31 (Ecke Feilitschstraße). Unter dem Titel ' „Gehirnjogging" – was ist dran?' setzt sich Dr. Siegfried Lehrl (Akademischer Direktor an der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg) mit .Formen der Mentalen Aktivierung als psychologischer und psychotherapeutischer Intervention auseinander. Fortbildungspunkte sind bei der PTK Bayern beantragt. Anmeldung dringend erwünscht bei Thomas Welker.

08.09.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Preisauszeichnung an Kollegin Dr. Julia Haberstroh

Kürzlich wurde Dr. Julia Haberstroh mit dem Cäcilia-Schwarz-Förderpreis des Deutschen Vereins ausgezeichnet (vgl. REPORT 9 / 2009, S.392). Der Cäcilia-Schwarz-Förderpreis wird alle drei Jahre vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge für Innovation in der Altenhilfe verliehen und steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Fachkreis Gerontopsychologie unserer Sektion, in dem Frau Haberstroh seit Jahren engagiert mitwirkt, freut sich mit der Kollegin über die Preisverleihung und sieht zugleich einen Ansporn zu weiterem Engagement für gesundes Altern.

31.08.2009 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Positive Sinnsuche als Copingstrategie

Seit der (Wieder-) Entdeckung der "Positiven Psychologie" (Seligman & Csikszentmihaly 2000) suchen internationale Forschungsansätze zunehmend nach darauf aufbauenden gesundheitspsychologischen Interventionsansätzen. Zwei neue japanische Studien von Katsuyuki Yamasaki und Kolleginnen der Naruto University of Education in Tokushima ("Effects of coping on positive affect and health" (Int.J.Ps. 44, 2009, 249-256) und (in press)) konnten jetzt experimentell belegen, daß eine mehrwöchige Suche nach einer positiven Bedeutung alltäglicher Stressereignisse als Copingstrategie zu stabilisierenden Affektveränderungen führt und wohl auch als Intervention gesundheitspsychologisch wirksam ist.

31.08.2009 - Fachbereich Umweltpsychologie - Psychologische Beiträge zur Umweltschonung

Die Taskforce der American Psychological Association (APA) "Psychology and Global Climate Change" hat in einem Report derzeit verfügbare psychologische Erkenntnise zusammengestellt.

Hingewiesen wird außerdem auf den Kongress "2009 European Energy-Efficiency and Behaviour" mit weiteren Informationen zum Programm.(vorausg. Hinweise: Prof.Dr.Kaminski)

31.08.2009 - Fachbereiche Gesundheits- und Umweltpsychologie - Erholungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen

Hingewiesen wird auf ein interdisziplinäres Lehrbuch vor allem für Studierende der Gesundheitswissenschaften, das in breitem Umfang auch Facherkenntnisse der Psychologie berücksichtigt:

Smith, R. W., Austin, D. R., Kennedy, D. W., Lee, Y., & Hutchison, P. (2005). Inclusive and special recreation: Opportunities for persons with disabilities (5th Ed.). St. Louis, MO: McGraw-Hill.

Das Buch verweist in den meisten Kapiteln auch auf psychologische Fachpublikationen - ganz vorrangig dominierend in Kap.2 zu Theorien und Konzepten. Für Interessierte an der Inklusionsthematik ist ua das 4.Kapitel über Partizipationsbarrieren für Menschen mit Behinderungen besonders wichtig. Mehrere Themenschwerpunkte - etwa zur Spiel-, Sport- und Freiflächengestaltung sind unmittelbar auch für Fragen der schulischen Inklusion relevant.

25.08.2009 - Fachbereich Umweltpsychologie - Ohne Orientierung im Kreis laufen?

Weit verbreitet ist die Meinung, daß Menschen bei Fortbewegung in unbekanntem Gelände die Orientierung verlieren und im Kreis gehen. Systematischere Forschungen dazu gibt es aber kaum. Mit dieser Frage beschäftigt sich jetzt eine experimentelle Studie ("Walking straight into circles", Souman,JL, Frissen,I, Sreenivasa, MN, Ernst, MO, Current Biology, 2009, aktuelles Heft). Die Untersuchungen, die hierzu - in einem Forstgebiet (Rheinland-Pfalz) und in der nördlichen Sahara mit GPS-Registrierung - durchgeführt wurden, belegen tatsächlich die massiven Richtungswechsel bei fehlenden externen Orientierungsgebern. Die Studie verweist ausführlich auch auf psychologische Forschungsansätze u.a. bei blinden Fußgängern oder ein bereits 1930 von Lund (in J.am.Ps.) durchgeführtes Experiment zu individuell stabilen Links- Rechts- Abweichungen (Lateraldominanz). Kurzfassung der Studie des Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik hier

25.08.2009 - Fachbereich Umweltpsychologie - Doktorandenstelle für Umweltpsychologie/-soziologie

Beim Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei im Forschungsverbund
Berlin ist eine Doktorandenstelle für Umweltpsychologie/-soziologie zu besetzen.
Wir geben diesen Hinweis der Fachgruppe Umweltpsychologie der DGPs weiter. Nähere Informationen innerhalb des Projekts zum nachhaltigen Fischereimanagement. Link

25.08.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Internetportal "Barrierefrei mobil"

Ein Internet-Portal für Menschen mit Handicaps, die sich bundesweit über barrierefreie Gestaltung in ihrem regionalen Lebensumfeld (z.B. bei Hotels, Gaststätten, kulturellen Einrichtungen) oder auch im Internet unkompliziert informieren können, wird derzeit von dem Software-Entwickler Markus Lemcke aufgebaut. Das Angebot kann zweifellos auch für viele ältere Menschen hilfreich sein. (Quelle: Tagespresse). Hier geht es zu barrierefrei mobil.

25.08.2009 - Fachbereich Umweltpsychologie - Auswirkungen von Straßen auf Tierpopulationen

Während die Auswirkungen von Verkehrsräumen auf den Menschen auch von Psycvhologen intensiv erforscht werden, fehlen aus unserer Fachdisziplin entsprechende tierpsychologische Studien fast völlständig. Eine zusammenfassenden Auswertung der empirischen Befundlage zu "Effects of Roads and Traffic on Wildlife Populations" (Lenore Fahrig und Trina Rytwinski, in der aktuellen Ausgabe der kanadischen Zeitschrift Ecology and Society 14, 2999) stützt sich auf 79 Studien, die Ergebnisse zu 131 Species enthalten. Danach werden bei vier Gruppen von Tierarten negative, bei immerhin zwei Gruppen aber auch positive Wirkungen des ökologischen Areals "Verkehrsraum" festgestellt, aber auch weitere erforschenswürdige Verhaltensanpassungen (z.B. daß Frösche bei Verkehrslärm in höherer Tonlage quaken, also Adaptationen an einem genetisch festgelegten Verhaltensmuster zu beobachten sind, Studie von Parris / Velik-Lord North a.a.O.). Leider fehlen - wie zu erwarten - Verweise auf psychologische Beiträge. Originalarbeiten hier.

29.07.2009 - Fachbereich Umweltpsychologie - Innovation zu Energieeinsparung und Gesundheit

CO2-Ampeln gegen dicke Luft in Seminarräumen, die mit orangefarbenem und rotem Licht frühzeitig signalisieren, dass der Sauerstoff verbraucht ist und gelüftet werden muss, werden derzeit von dem Umweltwissenschaftler Simon Burandt der Universität Lüneburg mit Test-Installation in mehreren Seminarräumen evaluiert. Die Warngeräte kosten rund 150 Euro pro Stück und messen den CO2-Gehalt der Luft mit einem Infrarot-Sensor. Mehr ...

Der Fachbereich Umweltpsychologie des BDP hat den Entwicklern zu diesen Arbeiten mehrere fachliche Anregungen gegeben. So wird darauf hingewiesen, daß - neben dem vorrangigen Ziel der Einsparung von Energie und zugleich von (erwarteten) 10 bis 15 Prozent der Heizkosten - ein weiteres, sehr breites Anwendungsfeld besonders in Schulräumen gesehen werden kann, weil Alltagsbeschwerden bei Schülern und Lehrern wie Kopfschmerzen Beklemmungsgefühle oder Schwindel, die häufiger bei alttagstypisch erhöhten CO2- Konzentrationen auftreten, von den Betroffenen oft - und irrtümlich - auf umwelttoxische Ursachen zurückgeführt werden. Hintergrund dafür ist die ausgeprägte sensorische Adaptation des olfaktorischen Systems bei Veränderungen der Atemluft, die durch umweltpsychologische und -medizinische Studien belegt ist. Leistungsbeeinträchtigungen sind andererseits bei diesen geringeren CO2- Konzentrationen aber nicht gesichert. Weitere einschlägige Forschungen zu den untersuchten Zusammenhängen finden sich in einem umweltpsychologischen Gutachten für das TAB- Bundestagsprojekt "Umwelt und Gesundheit".

23.07.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Hinweise auf Fachtagungen

Wir möchten auf mehrere ab Herbst 2009 stattfindende Fachtagungen hinweisen:
- "Wo steht die sozial- und verhaltenswissenschaftliche Gerontologie?" Jahrestagung Sektion 3 der DGGG Dortmund, 24./25.9.09 (Organis.:Prof.Dr.F.Oswald/Univ. Heidelberg und Dr.M.Schmitt/Univ. Dortmund)
- "Neue Bildung braucht das Alter" Jahrestagung Sektion 4 der DGGG 1./2.10 09 Dresden (Org.: ASB-LV Sachsen). Zu beiden Tagungen weitere Hinweise
- "Gerontopsychosomatik und Alterspsychotherapie", Arbeitstagung Universitätsklinikum Münster, 26./27.2.10 (Leitung Prof.Dr.med.G.Heuft) Weitere Hinweise

10.07.2009 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Anschriftenverzeichnis gesundheitspsychologisch tätiger Kolleg/innen

Die Rückmeldungen der gesundheitspsychologisch aktiven Sektionsmitglieder zum Mitgliederbrief vom 14.4.09 stehen als öffentlich zugängliches Adreßverzeichnis zur Verfügung. Interessierte Kolleg/innen können sich jederzeit nachtragen, das Verzeichnis wird laufend ergänzt (vgl. Rückmeldebogen).

10.07.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Zwei fachpolitisch wichtige Beiträge aus Österreich

Das neue Doppelheft des Östereichischen Berufsverbands enthält zwei fachpolitisch wichtige Beiträge zur Gerontopsychologie, auf die wir hinweisen wollen:
In dem Beitrag "Gerontopsychologie im Alltag" (Psychol. in Österreich 2+3/09, 216-221) legt Christiane Bahr ihrer Analyse eine klar gesundheitspsychologische Perspektive zugrunde und verweist z.B. auf psychologische Beiträge ais der Humor- oder der Weisheits- Forschung; mit dieser Sichtweise steht Kollegin Bahr (klientenzentrierte Psychotherapeutin in Salzburg) dem alternspsychologischen Grundverständnis unseres Sektions- Fachkreises sehr nahe.
Als "psychologische Disziplin dieses Jahrtausends" bezeichnen Cornel Binder-Grieglstein, Sandra Bauer, Birgit Florian die Arbeitsfelder der Gerontopsychologie (Psychol. in Österreich 2+3/09, 208-215). Sie beschreiben in ihrem Beitrag - neben wichtigen theoretischen Grundmodellen - differenziert vor allem psychische Störungen im Alter und darauf bezogene psychologische Aufgabenfelder. Natürlich freuen wir uns darüber sehr, daß im Beitrag auch auf die berufspolitischen Aktivitäten des BDP in Deutschland zur Alternspsychologie verwiesen wird. (Anstr. zu beiden Artikeln hier oder unter http://www.boep.eu/uploads/media/PIOe_02-03_09_Abstracts.pdf
Ergänzend sei erwähnt, daß zur Alzheimer- Prävention weiterhin u.U. auch positiv- psychologisch nutzbare Forschungsansätze intensiv verfolgt werden (vgl. unsere Mitteilung unten vom 18.4.09), so in einem neueren tierexperimentellen Beitrag von Jonathan Geiger u.a. im Journal of Neuroinflammation 5/2008 zur Koffeinwirkung.

04.06.2009 - Fachbereiche Umwelt- und Gesundheitspsychologie - Neue Studien zu kritischen Umweltfaktoren in Gesundheitseinrichtungen

Wir verweisen auf mehrere neue Studien von bzw. mit Roger Ulrich, Verhaltenswissenschaftler und Sozialgeograph, als (Ko-)Autor:

- Medizinisch bedeutsame Auswirkungen der Gestaltung von Krankenhäusern, zum Stand der Forschung (Roger Ulrich 2008) Quelle

- Lärmbedingte Gesundheitsfolgen bei Koronarpatienten in Intensiv- Betreuungseinheiten (Roger Ulrich mit Inger Hagemann u.a. 2008), abstr

- Gesundheitsförderliche Auswirkungen von Wandbildern auf Kinder in Krankenzimmern von pädiatrischen Einrichtungen. Bisher durchgeführte Studien befassen sich ausschließlich mit gesundheitsförderlichen Wirkungen bei erwachsenen Patient/innen. Die Studie belegt auch für Kinder eine klare Präferenz von Naturdarstellungen, vermag aber - wohl auch infolge methodischer Schwächen der Studie - gesundheitlich relevante Auswirkungen nicht nachzuweisen (Eisen SL, Ulrich RS u.a. 2008), abstr

04.06.2009 - Fachbereich Schriftpsychologie - Aktive Beteiligung an Fachtagung Graphologie

Bei der Fachtagung Graphologie vom 3. bis 7. August 2009 in der Katholischen Akademie Schwerte ist der BDP- Fachbereich Schriftpsychologie mit mehreren Beiträgen sehr aktiv vertreten:
Zum diesjährigen Gesamtthema "Alles Begabung? Über Erfolg und Scheitern im Leben“ behandelt der Vortrag von Renate Joos (Freiburg) "Starke Kinder - belastbare Erwachsene"; sie befaßt sich in zwei weiteren Beiträgen mit dem "Entwicklungsquadrat" und mit "Burn-out in der Handschrift". Diesem Problem widmet sich auch Hartwig Wennermar (Marienheide) in seinem Beitrag "Wenn die Kraft nachläßt ... Das Burnout-Sydrom". Viel allgemeiner sucht Dr.Rudolf Günther (Reutlingen) nach "Standorten für Graphologie in der heutigen psychologischen Forschungslandschaft". Programm, weitere Informationen zur Tagung unter www.akademie-schwerte.de oder Tel.: 02304 / 477-152

02.06.2009 - Sektion - ZPID- Veranstaltung Psychologen als Zeitzeugen in Trier

Das ZPID (Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation Leibniz-Institut) lädt zu einer interessanten Veranstaltung am 25.06.2009 in Trier, bei der Psychologen als Hochschullehrer unter dem Thema "Experten als Zeitzeugen" über ihre 30- bis 40-jährigen persönlichen Erfahrungen in unterschiedlichen Fachgebieten der Psychologie - im Vorgriff auf eine neue Sammelpublikation - berichten. Zu Wort kommen - etwa mit Günter Krampen oder Siegfried Preiser - Kollegen, die auch dem BDP langjährig eng verbunden sind.

21.4.2009 - Fachbereich Umweltpsychologie - Homepage der Zeitschrift Umweltpsychologie

Die Zeitschrift "Umweltpsychologie" weist in einer Rundmail an die Fachgruppen Umwelt- und Sozialpsychologie der DGPs darauf hin, daß sie ihre Homepage unter http://www.umps.de neu gestaltet hat, mit Informationen über die Zeitschrift und weiteren Serviceleistungen, z.B. der Möglichkeit, einzelne Beiträge herunterzuladen, etwa Ergebnisse einer recht aktuellen Umweltpsychologen- Befragung.
Ferner findet sich dort aktuell der Call for Papers zum Konzept „Nachhaltiger Konsum".

18.4.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Aktuelle Studien zu Lebensgewohnheiten und gesundem Altern

Zwei ganz aktuelle Studien im J. Alzheim. Diseas.2009 belegen
- 3-5 Tassen Kaffe pro Tag im mittleren Lebensalter (große 25-Jahres-Längsschnittstudie Finnland) sind demenzpräventiv hoch wirksam
- unterschiedliche Rotwein-Sorten führen physiologisch zu unterschiedlichen Demenz- Präventionseffekten
Über die Ergebnisse freuen sich sicherlich manche Konsumgüteranbieter

14.04.2009 - Sektion - Mitgliederbrief

Im versandten Mitgliederbrief der Sektion (im Mitgliederbereich zugänglich) ist der Aktivitätsbericht der Sektion 2008 enthalten und eine Kurzbefragung u.a. zu Internet- Fachverzeichnissen der Sektion für Gesundheits-, Umwelt/Natur- und Gerontopsychologie. Zugänglich sind auch Aktivitätsberichte zu den Vorjahren 2005, 2006, 2007

10.03.2009 - Fachbereich Umweltpsychologie - FLL-Fachtagung "Innenraumbegrünung"

Am 25./26. März findet in Essen, Gartenbauzentrum (in unmittelbarer Nähe zum GRUGA-Park und zur Messe) die diesjährige Fachtagung "Innenraumbegrünung" der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) statt, wieder - wie schon in Vorjahren - auch mit einem unweltpsychologischen Beitrag aus unserem Fachbereich.
Aus dem breit gefächerten Themenspektrum: Innenraumbegrünung
- im Spannungsfeld mit dem Gebäudemanagement,
- Keim- und Bakterienbelastung, - Staubbelastungen im Freizeitumfeld,
- Wohlbefinden im Spiegel neuer Forschungsstudien u.v.m.
Weitere Programmhinweise.

10.03.2009 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Neue Ansatzpunkte zu Ernährung und Gesundheit

Wie gut wissen wir über das Thema "Ernährung" wirklich Bescheid? Antworten darauf liefert ein neuer Ernährungswissens-Test, den das Göttinger Institut für Ernährungspsychologie als Online-Fragebogen entwickelt hat.
Näheres zur Verfahrensentwicklung findet sich in der neuen Ausgabe der Ernährungs-Umschau 56 (01/09) (Austel A, Mickelat S, Heseker H, Ellrott T (2009). Der Ernährungs-IQ. Entwicklung und Evaluierung eines Internet-Tests zum Ernährungswissen, S.24-31). Die Warnung der Autoren, daß ein gutes Ernährungswissen jedoch nicht automatisch zu einem besseren Therapieerfolg führen, weil Kenntnisse nur begrenzten Einfluss auf das praktische Essverhalten haben, ist aus psychologischer Sicht allerdings sehr berechtigt.

Zwei ergänzende Hinweise:
- In einer Auswertung von Einschulungsuntersuchungen in Stuttgart
durch Gertrud Winkler und Jodok Erb (Life Sciences) wurde eine klar überduchschnittliche Prävalenzrate von Übergewichtigkeit bei Kindern nach Migrationshintergrund festgestellt. Näheres
- In der Nestle- Ernährungsstudie 2008 werden viele auch psychologisch interessante Fragestellungen behandelt, etwa über alltägliche Koch- und Essgewohnheiten. Näheres: Kurzfassung; der ausführliche Bericht soll ab ca. April im Buchhandel zugänglich sein.

10.03.2009 - Gerontopsychologie - Systemische Therapie anerkannt

Vor einigen Wochen wurde Systemische Therapie als wissenschaftliches Verfahren nach dem Psychotherapeutengesetz anerkannt. Die Bedeutung dieser Verfahren gerade auch für gerontopsychologische Anwendungen wurde besonders in den von Thomas Friedrich-Hett
herausgegebenen Veröffentlichungen - etwa über "Positives Altern. Neue Perspektiven für Beratung und Therapie älterer Menschen" (Bielefeld 2007) - herausgearbeitet.

03.03./25.02.2009 - Sektion - Petition Ausbildungskandidaten zum psychologischen Psychotherapeuten

Mit einer Petition an den Deutschen Bundestag wird um eine angemessene Vergütung der Ausbildungskandidaten zum psychologischen Psychotherapeuten während Ihrer Praktischen Tätigkeit gebeten.
Die Petition hat das Quorum von 10.000 Unterschriften klar erreicht.
Unsere Sektion hat die Petition nachdrücklich unterstützt.
Unter folgenden Link können Sie sich über die Petition informieren:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1471

22.02.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Tagung Prävention für ältere Menschen im Setting Kommune

Am 26.02.2009 findet in Berlin die Tagung "Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Setting Kommune" statt. Veranstalter ist das Institut für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund. Die Tagung wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Aktuelle Informationen

13.02.2009 - Fachkreis Gerontopsychologie - Neue Ansätze zur Tinnitustherapie und zum eLernen

Tinnitus- Therapieforschung: Über eine fachlich für Gerontopsychologie wichtige musiktherapeutische Neuentwicklung "Musiktherapie bei chronisch-tonalem Tinnitus" wurde kürzlich von H. Argstatter, C. Krick und H.V. Bolay in einem Beitrag der Zeitschrift HNO berichtet. Dieser sehr beachtenswerte Interventionsansatz wurde von einem interdisziplinären Team mit maßgeblicher fachpsychologischer Beteiligung - Kollegin Prof. Dr. Heike Argstatter (Deutsches Zentrum für Musiktherapieforschung, Heidelberg) ist Psychologin und Musikwissenschaftlerin - entwickelt. Abstract und Erscheinungsort der Arbeit finden Sie hier.

eGestützte Lehr- und Lernangebote. Ein innovatives, sehr rasch expandierendes Praxisfeld sind elektronisch gestützte Lehr- und Lernangebote. Auf zwei stark durch psychologische Fachkompetenz geprägte Beispiele an der Nahtstelle von Geronto- und Klinischer Psychiologie sei hier besonders verwiesen;

- Eine stattliche Zahl von Einzelprojekten zum eLernen von älteren Menschen - zu einem wesentlichen Anteil über EU- Forschungsmittel gefördert - wird am Institut für Lern-Innovation der Universität Erlangen unter der langjährigen Koordination durch Kollegen Dr. Walter F.Kugemann durchgeführt (vgl. www.fim.uni-erlangen.de)

- Eine eigenständige Internetplattform mit elektronischen Lernangeboten, vor allem zum Training kognitiver Funktionen etwa zur Psychose- Rehabilitation oder im Alter, finden sich auf der Plattform von Dr.Wolfgang Trapp unter http://www.x-cog.de.

13.02.2009 - Fachbereich Unmweltpsychologie - Neuerscheinung zu Schulen der Zukunft

Archtekturpsychologische Neuerscheinung: In Fortführung eines bereits 2006 in jetzt 3. Auflage publizierten Monographie "Schulen der Zukunft" von R. Walden und S.Borrelbach (Heidelberg: Asanger) ist soeben erschienen: Rotraut Walden (Ed.): Schools for the Future. Design Proposals from Architectural Psychology (Göttingen: Hogrefe 2009). Der Band gibt einen wertvollen Überblick (mit 23 Modellschul- Beschreibungen aus 11 Ländern) zur internationalen Schulbau- Entwicklung, die sich aus pädagogisch- psychologischen Zielsetzungen der Förderung von Selbstlernen, Interdisziplinarität und sozialen Interaktionsprozessen unter voller Nutzung auch von IT-Ressourcen ableiten.
In den World Architecture News findet sich zu dem Buch mit sehr positiver Bewertung der Hinweis: "Applies the criteria of functional, social-physical, organizational and economical aspects to various parts of a school complex. Suitable for educators, architects and policy makers involved in the planning and running of educational facilities.." (weitere Hinweise zum Buch)

06.02.2009 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Vortrag "Gesundheitspsychologie - Modelle und Anwendungen"

Der erste Psychologentag der Landesgruppe Mitteldeutschland fand am 6. 2. 2009 in Leipzig statt. Dabei gab es einen interessanten Vortrag von Julia Scharnhorst zum Thema "Gesundheitspsychologie - Modelle und Anwendungen" (mit download der Vortragspräsentation).

27.01.2009 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Veranstaltungen 2009 der Regionalgruppe in München

Die Regionalgruppe Gesundheitspsychologie München integriert ihre Veranstaltungen in eine Veranstaltungsreihe der Landesgruppe Bayern und der Regionalgruppe München der Sektion Wirtschaftspsychologie. Im Jahr sind insgesamt 10 Veranstaltungen geplant, für die Fortbildungspunkte vergeben werden (jew. von 19.30 bis max. 21.30 Uhr im ASZ - Schwabing Ost, Siegesstraße 31 (Ecke Feilitschstraße), 80802 München, U3/U6 Haltestelle Münchner Freiheit).
Veranstaltungen der Regionalgruppe Gesundheitspsychologie München

Montag, 04.05.2009: Psychische Gesundheit und Arbeitsplatz
Referentin: Dipl.-Psych. Julia Scharnhorst, Wedel


Montag, 05.10.2009: Was ist dran am Gehirnjogging – Forschungsergebnisse und praktisches Training. Referentin: Tanja Rommel-Sattler, DESS - Psych., München

Weitere Informationen und Anmeldung erwünscht: Thomas Welker, Tel. 089-336957, Email: Thomas-Welker@web.de

20.01.2009 - Sektion - Befragungsstudie zu Naturerleben und Spiritualität

Von der Sektion und mehreren Fachbereichen und Arbeitskreisen wurde mit der Durchführung einer Befragungsstudie begonnen. Die Studie befaßt sich mit zwei Themen:

- Der persönlichen Bedeutung von Hausgärten, also einem alltagsnahen Teilbereich des Naturerlebens und von

- Facetten der Spiritualität, dem Bewusstsein, dass es etwas Größeres gibt als den Verlauf der alltäglichen Ereignisse. Eine Kurzinformation zu den zunächst vor allem methodischen Zielen der Studie finden Sie hier.

Herzliche Bitte um Ihre Mitwirkung an der kurzen Befragung !!
Hier finden Sie den kurzen Fragebogen in rtf-Format zum mail- Rücksenden oder in pdf- Format.

07.01.09 - Sektion - Aktuelle Tagungen Stadt und Gesundheit

"Gesunde Lebenswelten im Quartier – Prävention und Gesundheitsförderung partizipativ entwickeln“ (6.2. 2009 Berlin, Fachtagung des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

"Lebenslust und Stadtgestaltung - Gesundheitsfördernde Lebenswelten" (16./17.2.09 Werkstattkongreß Magdeburg)

Lebensqualität im Alter ( - mit assistiven Technologien; 19./20.3.09 Innsbruck)

03.12.08 - Fachkreis Gerontopsychologie - Fachtagung "Positives Altern"

Themen der wissenschaftlichen Jahrestagung des Langenfelder Instituts am 30.01.2009 über "Positives Altern - Eine Herausforderung für psychosoziale Berufe" sind Altersbilder und -forschung, Klinische Praxis, Beratung und Coaching sowie die Integrierte Altenpflege. Prof. Dr. Ursula Lehr (Heidelberg) und Prof. Dr. Michael Vogt (Coburg) sind u.a. als Referenten mit von der Partie. Tagungsinfo kann per E-Mail angefordert werden: Mailto:anmeldung@langenfelder-institut.de.

03.12.08 - Fachkreis Gerontopsychologie - Förderpreis Innovation in der Altenhilfe

Im Jahr 2009 soll der Cäcilia-Schwarz-Förderpreis des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. für Innovation in der Altenhilfe (er wurde erstmals im Jahr 2006 vergeben) verliehen werden. Der Preis in Höhe von 5.000 Euro wendet sich an jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis zum 40. Lebensjahr, die in ihrer Dissertation, Habilitation oder einer anderen bedeutenden wissenschaftlichen Arbeit innovative Entwicklungen, neue Wege und Methoden und Erkenntnisse in der Altenhilfe aufzeigen, mit denen älteren Menschen für lange Zeit ein hohes Maß an selbständiger Lebensweise ermöglicht werden kann. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin Ursula von der Leyen. Bewerbungen bis zum 12. FEBRUAR 2009. Ausführliche Informationen unter: www.deutscher-verein.de/verein/Ausschreibungen.

12.11.2008 - Fachbereich Umweltpsychologie - Verkehrssicherheitspreis 2008 an Prof. Ingo Pfafferott

Der Joseph-Ströbl-Förderpreis, der jährlich für bemerkenswerte Leistungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit vergeben wird, ging in diesem Jahr an unseren Fachkollegen Professor Dr. Ingo Pfafferott (und an zwei weitere Persönlichkeiten). Ingo Pfafferott war über Jahrzehnte in der Bundesanstalt für Straßenwesen zuständig für Verkehrspsychologie und Sicherheitskommunikation, er war Mitglied der Redaktion der Fachzeitschrift "Sicher unterwegs" und seit 2003 Chefredakteur der "Zeitschrift für Verkehrssicherheit". Dabei "engagierte er sich unermüdlich mit unzähligen Fachbeiträgen für die Verkehrssicherheitsarbeit", wie der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann in seiner Laudation formulierte.
Aus Sicht unserer Sektion ist besonders hervorzuheben, daß Ingo Pfafferott in vielen Forschungsarbeiten und Publikationen gerade auch umweltpsychologische Perspektiven konzeptionell verfolgte: Verkehrsgegebenheiten im Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen haben - weit über den engeren Ansatz der Verkehrssicherheitsforschung hinaus - einen grundlegenden Einfluß auf die Gesamtentwicklung von Kindern. Damit prägte er - beispielsweise - maßgeblich die Architektur des bundesweit und international für lange Zeit beispielgebenden Programms "Kind und Verkehr", das unter Koordination des Deutschen Verkehrssicherheitsrates von nahezu allen Verbänden der Verkehrssicherheit in Deutschland über Jahrzehnte umgesetzt wurde. Wir gratulieren herzlich!

12.11.2008 - Fachbereich Umweltpsychologie - Sektionsarbeit findet zunehmend bdp-externe Beachtung

Umweltpsychologische Beiträge zur Energieeinsparung: Das fachlich-konzeptionell wohl am konsequentesten auf psychologischen Erkenntnissen aufbauenden Programm zum Klimaschutz ist die Aktion "Nordlicht", sie wird am Institut für Psychologie der Universität Kiel von Priv.-Doz. Dr. Friedemann Prose im Rahmen des Projekts Klimaschutz koordiniert.
Eine - nach wie vor sehr lesenswerte - Veröffentlichung Prose,F., Hübner,G. & Kupfer, D. (1994): Soziales Marketing für den Klimaschutz.- Zur Strategie der Veränderung von Umweltverhalten.
(ursprünglich erschienen in: Timp, D.W. & Günther, R. (Hrsg.) Umweltpsychologische Berichte aus Forschung und Praxis 2/94, BDP Bundesausschuß Umweltpsychologie, 1994, 65-75)
ist jetzt im Internet abgedruckt unter http://www.nordlicht.uni-kiel.de/bdp.htm zusammen mit vielen weiteren fachlichen Materialien zur Förderung des Klimaschutzes. (Inhaltsübersicht zu den 3 Heften der "Umweltpsychologische Mitteilungen (UPM)" und Bezugsmöglichkeit findet sich hier).

Ökologisch-psychologische Grundlagen der Verkehrssicherheit: Kürzlich (14.06.2008 s.unten auf dieser Seite) hatten wir darauf aufmerksam gemacht, daß die vor 70 Jahren von James J. Gibson und L.E. Crooks publizierte Grundlagenarbeit zur Verkehrssicherheit seit Mitte der 90er Jahre in verschiedenen Fachdisziplinen mit einer geradezu explosionsartigen Zunahme zitiert wird. Unser Hinweis ist jetzt kürzlich auch in der Zeitschrift für Verkehrssicherheit (Heft 4, 2008, S. 202) erschienen.

08.11.08 - Sektion - Neue psychologische Praxisfelder bei Abhängigkeit von Glücksspiel oder Computerspielen

"Stoffungebundene Abhängigkeiten" finden in ihren Auswirkungen auf die individuelle Lebenssituation und - durch ihre ansteigende Prävalenz - als gesellschaftlicher Risikofaktor etwa in der Bildungsbiographie von Jugendlichen zunehmende Beachtung. Neue - meist interdisziplinäre - Studien eröffnen Ansatzpunkte sowohl für psychologische Beiträge zur Frühdiagnostik, Beratung und Gesundheitsprävention, die zunehmend auch auf kommunaler Ebene nachgefragt werden; ein Beispiel dafür ist das Interesse an psychologischen Erkenntnissen aus der Ambulanz für Spielsucht am Klinikum der Universität Mainz und dem dortigen Kompetenzzentrum Verhaltenssucht (mit Veröffentlichungen u.a. der Kolleg/innen Klaus Joachim Wölfling oder Chantal Mörsen - jetzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie/ Charité in Berlin -) beispielsweise für die kommunale Jugendarbeit (vgl. einen aktuellen Pressebericht von J.Kempf; zu neuen Forschungen über Computerspiel- Verhaltensabhängigkeiten, s.auch hier auf der Internetseite, Mitteilungen unter 04.06. und 30.7.08).

28.10.2008 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Stellenausschreibung

Am BGAG - Institut Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) mit Sitz in Dresden ist ab sofort eine Referentenstelle im Bereich Evaluation von Präventionsmaßnahmen
befristet auf 2 Jahre zu besetzen
Die Stellenbeschreibung finden Sie hier (Hinweis M.Rieländer)

15.10.2008 - Sektion - Aktuelle BÖP- Veröffentlichungen in "Psychologie in Österreich"

In aktuellen Heften der Zeitschrift "Psychologie in Österreich" (dem Organ des Österreichischen Berufsverbandes BÖP) finden sich gleich mehrere Themenschwerpunkte - zur Religions-, Gesundheits-, Umwelt- und Gerontopsychologie -, die Arbeitsgebiete unserer Sektion vielfältig berühren.

In Heft 1/2008 mit Schwerpunkt: "Psychologie und Spiritualität" (in unserer Sektion bearbeitet von einem Fachkreis unter Leitung von Maximilian Rieländer, Groß-Umstadt, im Gesamtverband unter langjähriger Leitung von Werner Gross, Offenbach) finden sich - willkürlich aus den 13 Arbeiten herausgegriffen - Beiträge zu "Psychologie und Spiritualität. Skizzen zum aktuellen Forschungsstand" (A. Bucher), zum Verhältnis von Psychotherapie und Spiritualität (A.Längle) wie zur psychotherapeutischen und spirituellen Praxis (J.Zöbeli), ein Bericht über Ergebnisse eines interdisziplinären Projekts "im Kontext seelischer Gesundheit und Krankheitsverarbeitung": (H.-F.Unterrrainer & K.H.Ladenhauf) oder ein Modell der Bedürfnisse (H. Kernstock-Redl & U.Sachsse).

In Heft 3/4 "Gesundheits- und Verkehrspsychologie" findet sich - eng bezogen auf Aufgabengebiete unserer Sektion - als Beiträge zur Gesundheitspycholioge und Erholungsforschung etwa: "Burnout & Gesundheitspsychologie: Prävention und Intervention" (Th.Gabriel), "Psychologische Strategien in der Behandlung der Tabakabhängigkeit" (M.Stummer), "Ergebnisse und Anwendungen der Erholungsforschung" (G.Blasche); direkt bezogen auf eines unserer Diskussionsforem: "Gesundheit und Neue Medien: Psychologische Aspekte der Informations- und Kommunikationstechnologien" (B.U.Stetina & I.Kryspin-Exner); zur Gerontopsychologie: "Lebensqualität von Senioren und deren Zusammenhang mit Mobilitätsvoraussetzungen" (R.Risser) wie auch zur Umweltpsychologie: "Gehen in der Donaustadt - Was das Gehen attraktiv" (D.Wunsch, K.Ausserer & G.Haindl).

Abstracts finden sich unter http://www.boep.eu/Inhalte.480.0.html

10.10.2008 - Fachkreis Gerontopsychologie - Hospitalismus im Alter

Bei den 14. Rheinischen Allgemeinen PSYCHOtherapietagen 23. bis 25.Oktober 2008, Bonn, beteiligt sich unsere Sektion mit einem Workshop von Hartwig Wennemar (Marienheide) zu "Hospitalismus im Alter"

03.9.08 - Sektion - Interdisziplinärer Kongress "Mensch und Tier" in Berlin
25.-27.9.2008

Wir möchten auf einen Kongreß hinweisen, der Arbeitsschwerpunkte unserer Sektion vielfältig berührt: Das Programm des dreitätigen, interdisziplinär und international ausgerichteten, von den Berliner Universitäten gemeinsam organisierten Kongresses umfaßt ein breites Spektrum auch von Beiträgen, an denen Psychologen mitwirken.

Erwähnt seien etwa Sozialpsychologie der Mensch-Tier-Beziehung, Tiergestützte psychologische Interventionen, Forschungsmethoden in der tiergestützten Therapie und Pädagogik, Tiere in der Pädagogik, Tiere in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und nicht zuletzt - für Schwerpunkte der Arbeit unserer Sektion unmittelbar beachtenswert - Tiere und alte Menschen (Prof. Dr. Muthny, Institut für Medizinische Psychologie Münster mit Diplom-Berufspädagogin E. Hegedusch).

Im Eröffnungsvortrag zum 2.Tag präsentiert gemeinsam mit Kollegen Prof. Dr.R.Bergler Dr. Silke Wechsung Ergebnise ihrer soeben abgeschlossenen, emprisch breit ausgelegten, auch in den Medien stark beachteten Dissertation "Mensch und Hund: Beziehungsqualität und Beziehungsverhalten – eine Typologie". Weitere Informationen im Internet.

02.09.09 - Sektion und Fachbereich Umweltpsychologie - FLL-Workshop „Gesundheit durch Grün“

Am Dienstag, 21.10.2008 findet in Heuchelheim/Gießen dieser von der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) initiierte Workshop statt. Der BDP - vertreten durch unsere Sektion - wird voraussichtlich am Aufbau eines interdisziplinären Fachnetzwerkes zum Themenfeld „Gesundheit durch Grün“ mitwirken und einschlägige Facherkenntnisse der Psychologie sowie Verfahrensvorschläge zum Netzwerkaufbau dort einbringen. Näheres zum Workshop.

1.9.08- Fachbereich Umweltpsychologie - "Freizeitverhalten und Tourismus in Natur und Landschaft" als Themenschwerpunkt der Zeitschrift Umweltpsychologie

Der GUS-Fachbereich verweist auf den Aufruf der DGP-Fachgruppe Umweltpsychologie
zu Themenbeiträgen "Freizeitverhalten und Tourismus in Natur und Landschaft" für die
Zeitschrift Umweltpsychologie Heft 2/2009. Annahmeschluss für Beiträge ist der 31. Januar 2009
Genauere Angaben zum Schwerpunkt im Internet oder bei den betreuenden Schweizer Gastherausgeberinnen des Schwerpunktes Nicole Bauer, E-Mail: nicole.bauer@wsl.ch und Barbara Degenhardt E-Mail: barabara.degenhardt@wsl.ch.

13.8.08 - Sektion - Linkshändigkeit ein Thema auch für die Politische Psychologie

Als Einflußfaktor für psychische Gesundheit und - vor allem bei erzwungenem Umlernen - auch für Leistung und Wohlbefinden der Person ist fachintern Rechts-/Linkshändigkeit unbestritten.

Ganz altuell wird hingegen der politisch- psychologische Bezug deutlich in einem am Welt- Linkshändertag, 13.8.08, in vielen Ländern - in Deutschland über dpa - verbreiteten Pressebericht und vor allem in den USA diskutiert unter der Headline "Wer die USA mit links regiert - Was haben Bush, Obama und Osama bin Laden gemeinsam?" (vgl. Anhang)

30.07.2008 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Vortrag Sportpsychologie und Gesundheit

Zu dem Theam "Sportpsychologie – zwischen Sport, Psychologie, Leistung und Gesundheit" trägt Dr. Felix Ehrlenspiel (am Lehrstuhl für Sportpsychologie der TU München und Diplom-Psychologe univ.) am Montag, den 06.10.2008, 19.30 - 21.00 Uhr auf Einladung der Regionalgruppe Gesundheitspsychologie München/Südbayern vor (Fortbildungspunkte für die Veranstaltung sind beantragt).

30.7.2008 - Sektion - Weitere Studie zu Computerspielnutzung und Verhaltenssucht

Ergänzend zu unseren Mitteilungen über Medien und psychischer Gesundheit am 04.06. und 28.7. 2008 (s.u. auf dieser Seite) möchten wir Sie auf eine weitere aktuelle psychologische Studie hinweisen:

Jäger, R.S., Moormann, N., Fluck, L.: "Merkmale pathologischer Computerspielnutzung im Kindes- und Jugendalter" (Zentrum fuer empirische paedagogische Forschung 2008, 22 S.).

Prof. Dr. Reinhold S. Jäger - geschäftsführender Leiter des zepf, der zentralen Forschungseinrichtung der Universität Koblenz-Landau - ist Psychologe und Erziehungswissenschaftler, Frau Moormann Studierende der Psychologie, Frau Fluck Auszubildende zur Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung am zepf.
Downloads: Kurzinformation vom 28.7.oder Gesamttext
Besonders sei darauf hingewiesen, daß die Arbeit am Ende auch ein Linkverzeichnis zu einschlägigen Beratungseinrichtungen enthält.

Eine neuere Übersicht zur Diagnose von Hauptformen der Verhaltenssucht geben
Ulrike Albrecht, Nina Ellen Kirschner, Sabine M. Grüsser (Medical Psychology and Medical Sociology, Clinic and Policlinic for Psychosomatic Medicine and Psychotherapy, Johannes Gutenberg University, Mainz, Germany): Diagnostic instruments for behavioural addiction: an overview / Diagnostische Instrumente der Verhaltenssucht: ein Überblick (GMS Psychosoc Med 2007;4:Doc11.) Download.

28.7.2008 - Sektion - Lehrergesundheit im Blickpunkt der Schulpsychologie

Gesundheit und Schule bildet einen Schwerpunkt des diesjährigen 18. Bundeskongresses für Schulpsychologie vom 24.bis 26.9.2008 in Stuttgart. Weitere Informationen zur BUKO- Tagung: http://www.psychologietagungen.de/buko2008

28.7.2008 - Sektion - Neuerscheinungen

Positive Psychologie: Von den angesehenen amerikanischen Autoren Niemiec, R.M. und Wedding, D. verfa0t, ist soeben weine praxisnahe Handreichung neu erschienen: "Positive Psychology at the Movies
Using Films to Build Virtues and Character Strengths" ( 308 Seiten, Euro 34.95, Näheres unter:
http://www.hogrefe.com/?mod=detail&ISBN=978-0-88937-352-5)
Zur Positiven Psycholohie s. auch unten eine Stellungnahme unserer Sektion (08.06.2006; Rudolf Günther und Maximilian Rieländer: "'Positive Psychologie' als Herausforderung für psychologische Forschung und Praxis")

Stressmanagement für Lehrerinnen: Meike Landmann: Entspannt durch den Schulalltag. Selbst- und Stressmanagement für Lehrerinnen und Lehrer (124 Seiten, kartoniert, € 12,90). Das Buch erläutert die Prinzipien des Selbst- und Stressmanagements durch zielgerichtete Steuerung des eigenen Verhaltens.
Dr. Meike Landmann, Dipl. Psych. ist u.a. Mitarbeiterin am Institut für Qualitätsentwicklung (IQ) in Wiesbaden.

Medien und psychische Gesundheit: Inzwischen erschienen ist die angekündigte Längsschnittstuide (s.u. Mitteilung der Sektion 04.06.2008): Hopf, W.H., Huber, G.L., & Weiß, R.H.: Media Violence and Youth Violence: A 2-Year Longitudinal Study. Journal of Media Psychology, 20, 2008, 79-96

22.07.2008 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Stellenausschreibungen für Gesundheitspsychologie

Am Institut für Psychologie der Universität Graz ist eine befristete Professur für Gesundheitspsychologie zu besetzen.

Am Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin am Universitätsklinikum Greifswald sind zu besetzen: 1 Wissenschaftliche Mitarbeiter/in für ein Projekt zu Bevölkerungsinterventionen.
1 Wissenschaftliche Mitarbeiter/in für Arbeiten in einem Projekt zur Intervention bei Tabakrauchen in
Familien mit Kleinkindern. (Bewerbung bis 26.08.2008)
(Mitt. aus der DGPs; weitere Informationen bei der Fachbereichsleitung)

18.07.2008 - Fachbereich Umweltpsychologie - Konferenz zu Erholung und Gesundheit in Landschaft und Wald

Vom 1. bis 3. April 2009 findet an der Eidg. Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf/Zürich eine Internationale Konferenz "Erholung und Gesundheit in Landschaft und Wald" statt (derzeit Call for Papers; Näheres unter www.wsl.ch/landscapeandhealth).
(Mitt. aus der DGPs; weitere Informationen bei der Fachbereichsleitung)

15.06.2008 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Politische Initiativen für Gesundheitsförderung und Prävention

Zu drei Anträgen, die sich auf das Vorhaben eines Präventionsgesetzes beziehen, nämlich
"Präventionsgesetz auf den Weg bringen – Primärprävention umfassend
stärken" von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (BT-Drucksache 16/7284)
"Gesundheitsförderung und Prävention als gesamtgesellschaftliche
Aufgabe stärken – Gesellschaftliche Teilhabe für alle ermöglichen" von Fraktion DIE LINKE
(BT-Drucksache 16/7471)
"Eigenverantwortung und klare Aufgabenteilung als Grundvoraussetzung
einer effizienten Präventionsstrategie" der Fraktion der FDP
(BT-Drucksache 16/8751)
findet eine öffentliche Anhörung von Sachverständigen durch den Ausschuss für
Gesundheit des Deutschen Bundestages in Berlin am 23. Juni 2008 statt.

14.06.2008 - Fachbereich Umweltpsychologie - Innovative Praxisfelder: Ökopsychologische Studie nach 70 Jahren wieder hoch aktuell

Geradezu explosionsartig zugenommen hat seit Mitte der 90er Jahre die Zitierhäufigkeit einer 1938 - also vor jetzt 70 Jahren - publizierten theoretischen Arbeit zur Verkehrssicherheit: Die Feststellung bezieht sich auf James J. Gibson und L.E. Crooks.: "A theoretical field analysis of automobile-driving" (Am.J.Psychol. 51, 1938, 453-471). Dies verweist auf stark expandierende innovative Praxisfelder (auch) für Psycholog/innen. Näheres ...

04.06.2008 - Sektion - Vorratsdatenspeicherung hat erhebliche Auswirkungen auf die psychologische Praxistätigkeit

Der Beauftragte für Datenschutzfragen im BDP, Dipl.-Psych. Werner Lohl, verweist auf Ergebnisse einer Forsa-Studie aus dem Mai 2008, wonach mit erheblichen Auswirkungen auch für die wichtigsten psychologischen Praxisfelder zu rechnen ist.

In Kurzform sind die Ergebnisse der Studie auf der Homepage des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung zugänglich..

04.06. 2008 - Sektion - Aktuelles zu "Medien und psychische Gesundheit"

Das schon seit langem stark beachtete Themenfeld Medienkonsum bei Jugendlichen wird derzeit besonders intensiv und kontrovers geprägt durch mehrere neu erschienene, stark psychologisch ausgerichtete Studien:

1. Medienkonsum und Schulleistungen. Hierzu kommt eine neue Arbeit des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen von Chr. Pfeiffer, T. Mößle, M. Kleimann und F.Rehbein.zu der Einschätzung, daß PISA-Verlierer zu einem beträchtlichen Anteil Opfer ihres Medienkonsums sind; die Analyse stütz sich auf mehrere empirische Untersuchungen.
2. Computerspiele und Gewaltpotentiale bei Kindern. Fast zeitgleich erscheinen derzeit mehrere emprisch ausgelegte Studien, die sich mit Zusammenhängen der Mediennutzung - und hierbei besonders von Computerspielen - mit Gewaltpotentialen bei Kindern befassen.
Zu teilweise hitzigen Diskussionen führt dabei die auf sehr umfangreiche empirische (teilweise klinisch- psychologische, am Harvard Center for Mental Health and Media durchgeführte) Studien gestützte Publikation von Kutner, L. und Olson, Ch.K.: "Grand Theft Childhood":

Die GUS- Sektion will zu diesem gesellschaftspolitisch wichtigen Problemfeldern eine Informationsplattform - beginnend mit Hinweisen zu den aktuellen Neuerscheinungen - aufbauen.

15.05.2008 - Fachbereich Umweltpsychologie - Psychische Wirkungen von Pflanzen im Weltraum

Umweltpsycholog/innen befassen sich schon seit langem mit den extremen Umgebungsbedingungen im Weltraum, andererseits auch - wie unser Fachbereich seit mehreren Jahren - mit psychischen Wirkungen von Begrünung auf den Menschen. Einzigartig ist aber wohl, daß in einem multinationalen NASA- geförderten Projekt (insbesondere in Kooperation mit Rußland), das sich mit Gartenbau im Weltraum befaßt, nach einem Psychologen (stud.grad.) gesucht wird, um die "non-nutritional benefits to growing and tending plants in extreme environments (e.g., space)" näher zu untersuchen (Hinw. Prof. Kaminski, Universität Tübingen). Näheres

29.04.2008 - Fachkreis Gerontopsychologie - Pressemitteilung

Zu dem Thema "Omas und Opas ohne Enkel - Nach Alternativen umschauen" hat Kollegin Dipl.Psych. Barbara Ney aus unserem Fachkreis in einem Ratgeber- Pressetext des Deutschen Depeschendienstes (www.ddp.de) Stellung bezogen.

26.04.2008 - Fachkreis Gerontopsychologie - Arbeitsprogramm 2008

Ein umfangreiches Arbeitsprogramm für das laufende Jahr wurde vom Fachkreis Gerontopsychologie in seiner zweitätgigen Klausursitzung am 25. und 26.4. in Bad Neuenahr verabschiedet. Nähere Informationen bei den Leitungsmitgliedern des Fachkreises und demnächst in einer Gero-News 3.

2.04.2008 - Fachbereich Schriftpsychologie - Fachtagung Handschrift und Persönlichkeit : Glück und Sinnsuche

Vom 28. Juli bis 01. August 2008 findet in der Katholischen Akademie Schwerte eine Fachtung „Handschrift und Persönlichkeit“ zum Thema „Glück und Sinnsuche“ statt. Als Referentin wirkt Renate Joos mit, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Schriftpsychologie. Mehr...

4.03.2008 - Fachbereich Schriftpsychologie - Stand und Neuentwicklungen der psychologischen Fachgrundlagen in der Graphologie

"Das Thema "Ausdruck" wird gelegentlich mit jener lässigen Abneigung behandelt, die die frühen behavioristischen Aussagen kennzeichnete. Diese Einstellung war einer weiteren Erforschung nicht gerade dienlich." (Arnheim, R.: Die Gestalttheorie des Ausdrucks. In Arnheim, R.: Zur Psychologie der Kunst. Köln: Kiepenheuer 1977 (54-81), S.58)

Diese Einschätzung trifft natürlich - und leider bis heute - auch auf die Graphologie zu. Um wissenschaftlich gebildeten Fachleuten (innerhalb und außerhalb der Fachdisziplin der Psychologie) eine leicht zugängliche Möglichkeit zu schaffen, sich zum Stand der Forschung in der Graphologie zu informieren, macht der Fachbereich Schriftpsychologie des BDP mit Einverständnis der Autoren aus der neu erschienenen Monographie

"Grundlagen und Methoden der Schriftpsychologie"
von Teut Wallner, Renate Joos, Rosemarie Gosemärker

die beiden Einführungskapitel (Kap.1: "Das wissenschaftliche Fundament"; Kap.2 "Die wissenschaftliche Kontrolle") sowie das Literaturverzeichnis als pdf- Downloads zugänglich. Mehr...

Zugleich wird auf vielfältige, auf die Informationstechnik gestützte Verfahrensentwicklungen hingewiesen, die unmittelbar von Bedeutung für die Schriftdiagnostik werden können. Mehr...

28.2.08 - Sektion - Datenschutz und Vorratsdatenspeicherung

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVG) vom 27.2.2008 zur Online-Durchsuchung hilft Psychologen, den Geheimnisschutz ihrer Patienten zu wahren: Deshalb verweisen wir auf die Erläuterungen des BVG zum Urteil und auf die Pressemitteilung des Verbandes.

Von der Fachgruppe Umweltpsychologie werden derzeit ferner im Auftrag der DGPs mögliche Auswirkungen der beschlossenen Änderung des Telekommunikationsgesetzes (Vorratsdatenspeicherung / VDS) auf die psychologische Berufsausübung und die psychologische Forschung gesammelt. Unsere Sektion hält dieses Anliegen für überaus wichtig und unterstützenswert. Nähere Informationen von der Kollegin der Fachgruppe (mail: ellen.matthies@ruhr-uni-bochum.de)

27.2.08 - Fachbereich Umweltpsychologie - Pressemitteilung

Zu dem Thema "Wie wirkt der Frühling?" nimmt am 27.2.08 in der Südwestpresse als "Umweltpsychologe im Berufsverband deutscher Psychologen" Rudolf Günther in einem kurzen Interview Stellung und verweist u.a. auf Kranke und Ältere, für die diese Jahreszeit besonders positive Wirkungen aufweist. Näheres

11.02.2008 - Fachkreis Gerontopsychologie - Veröffentlichung

In der aktuellen Ausgabe des Fernsehmagazins "Funkuhr" 7/2008 (TV-Programm 16.-22.2.) werden Chancen und psychologische Herausforderungen für gesundes Altern von der Journalistin Caren Schuett für ein breites Leserpublikum aufbereitet. Weitere Informationen

10. 02.2008 - Sektion - Zum Gedenken an Jürgen Bortz

Als Verfasser oder Mitautor von mehreren Standardwerken zählt Professor Dr.Jürgen Bortz zu den bekanntesten Fachvertretern der Methodenlehre weit über den Bereich der Psychologie hinaus. Und wohl nahezu jeder empirisch arbeitende Psychologe oder Psycholgiestudent wird "seinen Bortz" in Griffweite stehen haben ("Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler", "Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaftler", "Verteilungsfreie Methoden in der Biostatistik" als Neuaflage des Klassikers von Gustav A. Lienert, mit Klaus Boehnke - um nur die bekanntesten Bücher zu nennen).)
35 Jahre lang - seit 1972 - hatte er am Psychologischen Institut der TU Berlin den Lehrstuhl für Methodenlehre inne. Er war für Studierende ein überaus anregender Lehrer in einem wahrhaftig selten geliebten Fachgebiet, wie Andrea Benecke anschaulich aus persönlicher Erfahrung schildert (s.u.), und auch ein durchaus nicht praxisfremder Hochschulforscher: So interessierte er sich für Ästhetik- und Schmerzforschung ebenso sowie für psychometrische Einsamkeitsforschung (mehrere Arbeiten mit Nicola Doering), und er war ab 1989 Geschaeftsfuehrer eines sog. "An- Instituts" an der Technischen Universitaet Berlin (teleskopie GmbH, einem Institut der Infas-Gruppe); dort hat er mit dem Arbeitsteam die TV- Zuschauerforschung sehr stark beeinflusst (diese Hinweise verdanken wir seinem langjährigen Berliner Kollegen Dr. Konrad Leitner).

Jürgen Bortz war auch langjähriges Mitglied des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP). Er ist am 22. September 2007 im Alter von 64 Jahren nach jahrelanger progredienter Erkrankung verstorben.

Den in den vpp- Nachrichten veröffentlichten persönlichen Nachruf für Professor Dr.Jürgen Bortz von Andrea Benecke (Universität Mainz) stellen wir mit seinem Foto hier - mit freundlicher Genehmigung des Verlags der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie - als Download zur Verfügung (RG)

09.02.2008 - Fachkreis Gerontopsychologie - Wichtige Neuerscheinungen

Wir möchten auf wichtige Neuerscheinungen in der Gerontopsychologie hinweisen:

Kruse, Andreas (Hg): Weiterbildung in der zweiten Lebenshälfte. Multidisziplinäre Antworten auf Herausforderungen des demographischen Wandels (Reihe d. Dt.Inst.f.Erwachsenenbioldung). Bielefeld: Bertelsmann Verlag 2008 (248 S., EUR 26,90) (Hinw.v.Chr.Gudelius)

Friedrich-Hett, Thimas (Hg. ): Positives Altern. Neue Perspektiven für Beratung und Therapie älterer Menschen. Bielefeld: Transcrip Verlag 2007 (224 S., EUR 23,80 )
Besprechung der Bücher demnächst unter http://www.bdp-gus.de/gus/gerontops.htm.

Marquardt, Gesine: Dissertation zur Architektur von Pflegeheimen für Demenzerkrankte. Diese architekturwissenschaftliche Arbeit von Dr.-Ing. Gesine Marquardt (ein Projekt der Robert- Bosch- Stiftung) berücksichtigt in breitem Umfang auch archtektur- und ökopsychologische Ansätze. Informationen in Kurzfassung (TU Dresden oder in der Ärztlichen Praxis), auch als PDF-Download der Dissertation, 161 S., 2007 (Hinw.v. D.Timp)

07.02.2008 - Fachbereich Umweltpsychologie - Aktuelles

Weg von der Natur als Erholungsfaktor - "Ins Grüne fahren" verliert nach Ergebnissen einer neuen Mehr- Länder- Studie (Oliver Pergrams von der Universität von Illinois und seine Kollegin Patricia Zaradic vom Environmental Leadership Program) erheblich an Bedeutung. "Videophilie" wird von den Autoren als Hauptursache für diese fundamentale Verlagerung angesehen. Die Arbeit wird allerdings erst demnächst in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften veröffentlicht. Weitere Informationen

Ästhetische und naturnahe Ortsentwicklung durch stillgelegte Bahnhöfe - Ein Zeitungsbeitrag (Christoph Ströhle im Reutlinger Generalanzeiger am 6.2.08, "Wo die Bahn sich verabschiedet hat") beschreibt anschaulich die Bandbreite regional verwirklichter Nutzungsmöglichkeiten für stillgelegte Bahnhöfe. Weitere Informationen.

06.02.2008 - Fachkreis Gerontopsychologie - Tagungshinweise

22. und 23. Februar 2008 in Leipzig im Congress Center (CCL) - 2. Interdisziplinaerer Demenzfachkongress (DFC) - 190 Referenten und ca. 160 Fachbeitraege - Europas groesstes Forum fuer die ambulante, stationaere und akutklinische Versorgung; vgl. www.dfc-online.eu

12.-14.3.2008 Staffelstein, Kloster Banz (Hanns-Seidel-Stiftung in Koop. mit AOK Bayern, Tagungsleitung: Dipl.Psych. Prof. Dr.S.Höfling) - Gesundes Altern - Was fördert, was hemmt? (Hinw.v. A.Traute)

15.12.2007 - Kollege Werner Culp tödlich verunglückt

Weiteres bei den Nachrichten des Fachkreises Gerontopsychologie

18.10.2007 - Fachtagung der Sektion und Mitgliederversammlungen

Die Fachtagung der Sektion GUS „Aufgabenfelder in der Gerontopsychologie“ findet am 24.11.2007 von 13.00 – 19.00 Uhr in Köln in der Universität beim Lehrstuhl für Neurowissenschaften und Rehabilitation, Herbert-Lewin-Str. 2, statt (zusammen mit den Mitgliederversammlungen der Sektion und der Fachbereiche Umwelt- und Schriftpsychologie).

Tagungsprogramm (auch als PDF-Datei; Bericht zur Tagung in Report Psychologie 2 / 2008):
"Diagnostische Verfahren zu Demenz“ (Detlef Timp, Gelsenkirchen)
„Frühdiagnostik der Demenz und Fahreignung“ (Christine Gudelius, Köln)
„Erfahrungen im Umgang mit Demenzerkrankter“ (Hartwig Wennemar, Marienheide) „Kommunikationstraining für pflegende Angehörige von Demenzpatienten“ (Dr.Julia Haberstroh und Katharina Neumeyer, Frankfurt)
"Aktive kognitive Stimulation – Vorbeugung im Alter“ (AKTIVA) (Valentina Tesky, Frankfurt)
(weitere Informationen zum Programm Aktiva)
Posterausstelung "Darstellung des älteren Menschen in der Malerei mit gestalttheoretischen Anmerkungen" (Rudolf Günther, Reutlingen)

24.09.2007 - Sektion - Mitgliederbrief

Im versandten Mitgliederbrief der Sektion (im Mitgliederbereich zugänglich) sind Aktivitätsberichte der Sektion zu den Jahren 2005 - 2007 enthalten (zum Jahr 2005, zum Jahr 2006 und zum Jahr 2007) sowie auch eine Kurzbefragung zu berufspolitischen Zielen.

14.09.2007 - Fachbereich Umweltpsychologie - Tagung "Psychologie von materieller Kultur und Design"

Die Tagung der Gesellschaft für Kulturpsychologie 25.-28. Oktober 2007 an der Hochschule für Kunst und Design in Halle (Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein) wird dem Thema "Körper, Dinge und Bewegung - wie es dem Gleichgewichtssinn gefällt" gewidmet.

Weitere Informationen: www.burg-halle.de oder www.kulturpsychologie.de mit Download: Flyer zum Inhalt und Ablauf der Tagung (pdf, 37 KB).

03.09.2007 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Veranstaltung

Der Fachtag „Psychologie für Gesundheit“ wird am 27.10.2007 von 14.00 – 17.00 Uhr in Berlin in der BDP-Bundesgeschäftsstelle Glinkastr. 5 – 7 vom Fachbereich Gesundheitspsychologie der Sektion GUS zusammen mit der Landesgruppe Berlin-Brandenburg im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) veranstaltet. (PDF-Datei)

09.08.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Neu: Masterstudiengang Gerontologie (M.Sc.)

am Institut für Psychogerontologie der Universität Erlangen.
Achtung!
Bald ablaufende Bewerbungsfrist zum 31.08.2007
Weitere Informationen beim Institut fuer Psychogerontologie, Naegelsbachstr. 25, D-91052 Erlangen
Fon: +49 (0) 9131 85-26530, Fax: +49 (0) 9131 85-26554, www.geronto.uni-erlangen.de

26.07.2007 - Fachbereich Umweltpsychologie -
Symposium zur Erinnerung an ökosystemisches Entwicklungsmodell von Urie Bronfenbrenner

Am 25. September 2005 war in New York Professor Urie Bronfenbrenner verstorben. Der Psychologe wurde mit einem ökosystemischen Ansatz zur menschlichen Entwicklung international und fächerübergreifend - nicht zuletzt auch in der Soziologie und Pädagogik - bekannt. 1986 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der TU Berlin verliehen.
Die European Society for Developmental Psychology führt im Rahmen ihres Kongresses 21 - 25 August 2007 (mit Vorab- Workshop 20./21.8.2007) in Jena ein Symposium "in Memoriam of Urie Bronfenbrenner“ unter Leitung von Richard Lerner (Medford, MA, USA) durch (weitere Informationen)

27.06.2007 - Fachbereich Schriftpsychologie - Mitteilungen

Schriftliche Information an die Mitglieder des Fachbereichs, unter anderem über die laufenden Aktivitäten. Mitversandt wurden die Graphologischen Mitteilungen 1 / 07 mit fachgeschichtlich bemerkenswerten Entdeckungen und über einige neuere angelsächsische Dissertationen zu graphologischen Themenstellungen.

10.06.2007 - Fachbereiche Umwelt- und Schriftpsychologie - Werk von Rudolf Arnheim

Rudolf Arnheim, geb. am 15. Juli 1904 in Berlin, ist am 9. Juni 2007 in Ann Arbor, Michigan im Alter von 102 Jahren gestorben.

Zu Leben und Werk des sicherlich bedeutendsten Kunstpsychologen des 20. Jahrhunderts (aus der Berliner Schule der Gestaltpsychologie, Promotion bei Max Wertheimer 1928) finden Sie hier weitere Informationen, ferner in Report Psychologie 7-8/2007, S.345-6.

Zusätzlich ist für unsere Sektion - und auch für den gesamten Berufsverband Deutscher Psychologen, dessen Gründung maßgeblich auf Initiative der Schriftspsychologie zurückgeht - von besonderer Bedeutung, daß für Rudolf Arnheim die Graphologie zu den anwendungsbezogen wichtigsten Ausdrucksfeldern zählt, die mit einer sauberen experimentellen Methodik auf ihre Validität geprüft werden kann; darauf verweist er an vielen Stellen seiner bedeutenden Publikationen (schon seine Dissertation von 1928 befaßte sich mit experimentell fundierten Lösungsansätzen zu diesem Problem).

Merkwürdigerweise fehlt wohl bisher der Versuch, die hierzu vorliegenden, experimentell gestützen Untersuchungsverfahren und -ergebnisse aus dem Umfeld der Gestaltpsychologie zusammenzufassen, in ihrer Bedeutung für die graphologische Anwendung aufzubereiten und dadurch ein theoretisch wie methodisch erweitertes und heutigen Denktraditionen in der Psychologie viel besser entsprechendes Grundkorsett für diesen Verfahrensbereich zu schaffen.

7.06.2007 - Fachbereich Umweltpsychologie - Studien zu Lärm und Lärmwirkungen in Krankeneinrichtungen

Eine Übersicht über einschlägige Studien in angelsächsischen Fachzeitschriften zeigt, daß sich eine doch recht stattliche Zahl umwelt- und medizinisch-psychologischer Arbeiten mit dem Problöembereich von Lärm und Lärmwirkungen in Krankeneinrichtungen befaßt. Die Auswertung stützt sich auf eine breitere Analyse von Roger Ulrich, Xiaobo Quan, Craig Zimring u.a. (2004): The Role of the Physical Environment in the Hospital of the 21st Century

30.5.2007 - Fachgeschichtlich interessanter Fund

"Der Psycholog" ist der Titel einer Erzählung von Ludwig Tieck aus dem Jahr 1796
"Psychologen ... sind nicht mehr so selten, wie ehedem". Auch dieser Satz findet sich in der für unsere Fachgeschichte sicherlich beachtenswerten Erzählung von Ludwig Tieck, die unsere Berufsbezeichnung bereits im Jahr 1796 im Titel trägt. Die kleine Erzählung können Sie nachlesen.
Quelle: Ludwig Tieck Bd 15 Gesamtausgabe (Verlag G. Reimer Berlin 1829), S.245-52, <http://www.gasl.org/refbib/Tieck__15_Schriften.pdf>

10.05.2007 - Sektion - Website

Die Website wurde in ihrer Struktur vereinfacht. Sie hat nur eine Homepage für die Sektion und alle Fachbereiche. Der Titel und die Gliederung der Homepage kehren auf allen Seiten unverändert wieder. Der Wegweiser gibt einen guten Überblick zur neuen Gliederung. Weitere Informationen

09.05.2007 - Fachbereich Schriftpsychologie - Veranstaltung

Fachtagung Handschrift und Persönlichkeit 6.-10.8.2007 Katholische Akademie Schwerte u.a. mit zwei Beiträgen von Dipl.Psych. Renate Joos zu "Handschriftdiagnostik in der Praxis" (6.8.) und über "Entwicklungsauffälligkeiten und schulische Lernstörungen in der Handschrift" am 9.8. Weitere Einzelheiten.

23.04.2007 - Sektion - Aktivitätsbericht

Die Sektion hat ihren Aktivitätsbericht zum Jahr 2006 für die Delegiertenkonferenz DK 1/07 veröffentlicht.

18.04.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Veröffentlichung

Hartwig Wennemar, Mitglied des Fachkreises Gerontopsychologie, hat sich zum Thema "Eine Stütze im Heim - Vertraute Hilfe: Angehörige können viel tun, um Verwandte im Pflegeheim zu unterstützen" interviewen lassen.

03.04.2007 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Fachpolitik

Das Nationale Aktionsforum Diabetes mellitus (NAFDM) hat eine Fortbildung zum Präventionsmanager beschlossen; das Fortbildungscurriculum haben Julia und ein diabeteskundiger Psychologe entworfen. Sinnvoll ist, dass die DPA die Fortbildung für Psychologen und andere geeignete Berufsgruppen anbietet; dazu werden ReferentInnen gesucht.

02.04.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Mitteilungen

Der Fachkreis versendet die Gero-News 2 / April 07 an die Mitglieder des Fachkreises.

Die News 2 enthält auch eine Kurzbefragung über Begrünung auf Innen- und Außenflächen von stationären Senioren- sowie Kranken-, Rehabilitationseinrichtungen. Die Befragung wird gemeinsam mit dem entsprechenden Ausschuß Innenraumbegrünung der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) durchgeführt. Beigelegt ist ferner ein Rückmeldebogen für Anregungen und der Bitte um konkrete Mitwirkung bei der weiteren Arbeit des Fachkreises.

30.03.2007 - BDP-Bericht zur Kinder- und Jugendgesundheit in Deutschland

Der Bericht des BDP zur Kinder- und Jugendgesundheit in Deutschland (PDF-Datei), unter der Leitung von Julia Scharnhorst als Vizepräsidentin und Leiterin des Fachbereichs Gesundheitspsychologie entstanden, ist veröffentlicht. Die Übergabe des Berichts an die Öffentlichkeit erfolgt im Tagungszentrum der Bundespressekonferenz in Berlin. Eine Pressemitteilung ist zuvor veröffentlicht.

24.03.2007 - Fachbereich Umweltpsychologie - In Memoriam Heiner Erke

Nach schwerer Krankheit verstarb Prof. Dr. Heiner Erke am 17. Februar 2007 im Alter von 68 Jahren in München.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie. Aber auch wir Umweltpsychologen verlieren mit ihm einen überaus kreativen Kollegen, Freund und langjährigen Mitstreiter auch im BDP-Umweltpsychologen- Netzwerk, der sich unermüdlich und sehr erfolgreich für die Erweiterung und Anwendung des psychologischen Fachwissens einsetzte. Während der langjährigen Leitung seiner Abteilung am Institut für Psychologie der Technischen Universität Braunschweig fand die Angewandte Psychologie respektvolle Anerkennung in vielen anderen Fachdisziplinen und Organisationen deutschland- und europaweit, nicht zuletzt durch das von ihm unermüdlich geförderte (und geforderte) Engagement bei seinen Mitarbeiter/innen und Studenten.
Am 24.03.2007, 11.00 h, findet in der Aula der TU Braunschweig, Pockelsstr. 11, 38106 BS, eine Trauer-/Gedenkfeier für Heiner Erke statt.
Hier finden Sie einige weitere Informationen, ferner in Report Psychologie 2 /2007

05.03.2007 - Fachbereich Schriftpsychologie - Veröffentlichung

Interview von Hartwig Wennemar unter dem Titel "Lieber krakeln als tippen" zum Thema Schreibenlernen von Kindern. Es ist mit dem Untertitel "Kinder, die das Abc am
Computer lernen, brauchen länger, bis sie lesen können" in der Südwestpresse, „Modernes Leben“, Ulm, am 05.03.2007 erschienen.

15.02.2007 - Veranstaltung - Regionalgruppe München

Die Regionalgruppe Gesundheitspsychologie München und Südbayern führt wieder eine Vortragsreihe im Jahr 2007 durch, und zwar am 28.03.07, 27.06.07 und 26.09.07. 

Seit 16.01.2007 - Fachkreis Gerontopsychologie - Faltblatt

Seit dem Jahresanfang steht der Flyer des Fachkreises "Gerontopsychologie" zur Verfügung. Sie können ihn als PDF-Datei downloaden oder kostenfrei beim Fachkreis bestellen (auf dem Flyer findet sich ein Freifeld für Ihren persönlichen Stempel- Eindruck).

Seit 12.01.2007 - Fachbereich Umweltpsychologie - Faltblatt

Der Fachbereich erneuert (und aktualisiert) sein Faltblatt "Umweltpsychologie" (3.Aufl.); auf dem Flyer findet sich ein Freifeld für Ihren persönlichen Stempel-Eindruck.

23.12.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - Veröffentlichung

Hartwig Wennemar, Mitglied des Fachkreises Gerontopsychologie, hat sich in der Zeitschrift "Großeltern" zum Thema Feiertage "Auf den emotionalen Austausch kommt es an" interviewen lassen.

30.11. 2006 - Fachbereich Umweltpsychologie - Veranstaltung

Beim Seminar des Institut für Verkehr und Umwelt (IVU) für Bürgermeister und kommunalpolitische Entscheidungsträger "Mobilität und Umweltqualität" am 30.11. 2006 in Ludwigsburg war der Fachbereich aktiv vertreten. Rudolf Günther nahm mit seinem Vortrag aus umweltpsychologischer Sicht Stellung zu der Frage: "Können sich auch kleinere Städte und Gemeinden kinderfreundlich entwickeln?"

07.11.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - In Memoriam Paul B. Baltes

Paul B. Baltes ist am 7. November 2006 im Alter von 67 Jahren in Berlin verstorben.
Wir möchten an dieser Stelle die Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie zum Tod von Paul Baltes zugänglich machen und auf einige weitere Informationen verweisen.

Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, wird am 12. Januar 2007 im Harnack-Haus (Ihnestrasse 16-20, 14195 Berlin; www.harnackhaus-berlin.mpg.de) zu Ehren von Prof. Dr. Drs. hc. Paul B. Baltes eine akademische Gedenkfeier veranstalten. Zum Nachruf für Paul Baltes in Report Psychologie

06.11.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - Mitteilungen

Der Fachkreis erstellt die Gero-News 1 / Nov 06 und versendet sie an die Mitglieder des Fachkreises. Dies ist eine erste Ausgabe der Mitteilungen zur Gerontopsychologie, die wir künftig in unregelmäßigen Abständen herausgeben wollen. Die 1. Ausgabe der Gero-News enthält unter anderem

  • Positives zu Altern und Gesundheit im Spiegel der Zeit
  • Fachliche Informationen, z.B.: Neuere Meta-Analysen belegen: Umfang der körperlichen und geistigen Aktivität als eine zentrale Steuerungsbedingung für gesundes psychisches Altern
  • Aktuelle Hinweise und Informationen über Aktivitäten des Fachkreises Gerontopsychologie
    sowie einen Rückmeldebogen für Anregungen und der Bitte um konkrete Mitwirkung bei der weiteren Arbeit.

Der Gero-News 1 beigelegt wurde ferner der Entwurf für in Faltblatt "Gerontopsychologie" und ein Kurzfragebogen über "Besondere Freundlichkeit - Hilfe- Unterstützung im Straßenverkehr". Diese Kurzbefragung wird von der Sektion in Kooperation mit dem Verband der Motorjournalisten VDM durchgeführt.

19.09.2006 - Fachkreis Gerontopsychologie - Netzwerk

Das im Aufbau befindliche Fachnetzwerk Gerontopsychologie wird hiermit als Webseite veröffentlicht. Es umfasst bisher ca. 40 Personen, die fachlich und beruflich an Arbeitsgebieten und Berufsfeldern in der Gerontopsychologie interessiert sind.

Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen, sich zu melden bei Dr. Rudolf Günther, Email: Dr.R.Guenther@t-online.de

15.09.2006 - Fachbereich Schriftpsychologie - Veranstaltung

Eine Fachtagung zu "Handschrift und Persönlichkeit" unter dem Motto "Unser Herz ist eine Harfe" findet vom 7.-11.08.2006 an der Katholischen Akademie Schwerte, Bergerhofweg 24, 58239 Schwerte, Tel. 02304/477-0, statt,
Weitere Informationen u.a. zu den Referaten der Fachbereichsleitung Dipl.-Psych. Hartwig Wennemar und Dipl.-Psych. Renate Joos.

18.08.2006 - Sektion - Veranstaltung

Die Jahrestagung der Sektion „Fachliche Aktivitäten für Gesellschaft und Öffentlichkeit" findet am 24.11.2006 von 14.30 Uhr - 19.00 Uhr in Nürtingen statt, und zwar Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Schelmenwasen 4-8, Nürtingen (Raum 204 im Gebäude K IV), zeitlich und örtlich vor der Delegiertenkonferenz DK 2/06. (Nähere Informationen unter obigem Link)

25.07.2006 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Veranstaltung - Regionalgruppe München

Die Regionalgruppe Gesundheitspsychologie München und Südbayern führt im Rahmen ihrer Vortragsreihe im Jahr 2006 die nächste Veranstaltung am 27.09.2006 von 19.30 - ca. 21 Uhr in München in der Gaststätte Bachmaier-Hofbr&#xe4u, Leopoldstraße 50 durch.

24.07.2006 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Neue Regionalgruppe in Pforzheim

Eine neue Regionalgruppe entsteht in Pforzheim.  

20.06.2006 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Veranstaltung - Regionalgruppe München

Ein Bericht zur 1. Veranstaltung der Vortragsreihe zu Themen, Tätigkeitsfelder und Maßnahmen der psychologischen Gesundheitsförderung in München 2006 erschien in Report Psychologie 6-7/2006.

12.06.2006 - Sektion - Veranstaltung

Der diesjährige Landespsychologentag Baden-Württemberg am 22.7.2006 in Stuttgart befasst sich mit dem Thema "Gesundheit - eine Frage der Psychologie??".
Als Vertreter der Sektion GUS referieren

10.06.2006 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Berufspolitik

Die Fachbereichsleitung Gesundheitspsychologie hat durch eine schriftliche Expertise eine Klärung im Beirat Gesundheitspolitik des BDP zur Unterscheidung von heilkundlichen und nichtheilkundlichen Berufstätigkeiten initiiert. Ein vorläufiges Ergebnis, das der Zustimmung des Präsidiums bedarf, ist im geschützten Mitgliederbereich zugänglich: Text und Tabelle

08.06.2006 - Sektion - "Positive Psychologie"

Der Sektionsvorstand setzte sich mit der "Positiven Psychologie" als einem in den USA im Jahr 2000 begründeten wissenschaftlichen Schwerpunkt als Herausforderung für den BDP auseinander. Er übermittelte dazu einen zusammenfassenden Text "'Positive Psychologie' als Herausforderung für psychologische Forschung und Praxis" zur Erörterung im BDP-Präsidium.

01.06.2006 - Sektion - Religionspsychologie - Veranstaltung

Für die Sektion GUS arbeitet Maximilian Rieländer im Arbeitskreis „Psychomarkt und Religion“ mit. Er referierte beim AK-Treffen am 01.06.2006 zum Thema: Religiosität als gelebter Glaube wirkt auf die seelische Gesundheit“

31.05.2006 - Politik: Gesundheit & Umwelt

Im Konsultationsprozess der EU, der durch das von der Europäischen Kommission vorgelegten Grünbuch „Die psychische Gesundheit der Bevölkerung verbessern“ angeregt wurde, hat der BDP termingerecht eine Stellungnahme abgegeben, die u.a. durch die Sektion GUS und den von der DK verabschiedeten Leitantrag angeregt wurde und an der der Sektionsvorsitzende maßgeblich mitgearbeitet hat. Der BDP begrüßt die von der EU entwickelten Initiativen zur Förderung psychischer Gesundheit und gibt weitere Anregungen dazu, insbesondere zur salutogenetischen Förderung positiver psychischer Gesundheitsqualitäten. Zur Stellungnahme des BDP

08.05.2006 - Politik: Gesundheit & Umwelt

Der von der Sektion GUS eingebrachte Leitantrag "Psychische Gesundheit fördern und psychischen Erkrankungen vorbeugen durch mehr Wissen und Bewusstsein zu psychischer Gesundheit" wurde bei der Delegiertenkonferenz DK 1/06 verabschiedet.

Demnach will der BDP den gegenwärtigen Prozess in Europa (der EU und der WHO für Europa) zur Unterstützung der psychischen Gesundheit ("Mental Health Promotion and Prevention") durch aktive Beiträge fördern.

Dazu übermittelt er im europäischen Konsultationsprozess eigene Grundgedanken: "Psychische Gesundheit und ihre Förderung" durch mehr Wissen und Bewusstsein. Die Grundgedanken sollen unter der Moderation von Maximilian Rieländer vorläufig durch den Beirat Gesundheitspolitik des Präsidiums erarbeitet werden und dann endgültig bei der DK 2/06 verabschiedet werden, um sie dann für die Öffentlichkeitsarbeit des BDP zu nutzen. Dazu eine Pressemitteilung zur BDP-Delegiertenkonferenz 1/2006

04.05.2006 - Fachbereich Schriftpsychologie - Veranstaltung

Zwei Fachtagungen zu "Handschrift und Persönlichkeit" finden im August 2006 an der Katholischen Akademie Schwerte, Bergerhofweg 24, 58239 Schwerte, Tel. 02304/477-0, statt:

Tagungsgebühr je Tagung EUR 325,- (incl. Verpflegung und Unterkunft)

30.04.2006 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Veröffentlichung

Die Sammlung evaluierter Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation ist nun erneuert und erweitert nach Umfragen im Fachbereich und in der Fachgruppe Gesundheitspsychologie der DGPs. Sie ist auch als PDF-Datei zugänglich.

20.04.2006 - Fachbereich Umweltpsychologie - Netzwerk Innenraumbegrünung

Derzeit im Aufbau ist ein Netzwerk für fachlich und beruflich an Arbeitsgebieten und Berufsfeldern zu Innenraumbegrünungen für Freizeit- und Arbeitswelten Interessierte, das bisher knapp 20 Kontaktmeldungen umfasst.
Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen, sich zu melden bei Dr. Rudolf Günther, Email: Dr.R.Guenther@t-online.de

22.03.2006 - Fachbereich Umweltpsychologie - Veranstaltung

Das Praxisseminar Innenraumbegrünung 2006 der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) am 21.-22. März 2006 in Essen fand mit aktiver Beteiligung des Fachbereichs Umweltpsychologie statt: Rudolf Günther und Detlef Timp stellen in einem Impulsreferat über "Auswirkungen von Innenraumbegrünung auf menschliches Verhalten" neuere konzeptionelle Ansätze aus psychologischer Sicht dar und leiten zur Schlussdiskussion des Seminars über.

20.02.2006 - Politik: Gesundheit & Umwelt - Prävention bei Krankenkassen

GKV-Spitzenverbände legen Bilanz ihrer Präventionsarbeit vor – Leitfaden zur Qualitätssicherung aktualisiert – 35 Millionen Euro für benachteiligte Zielgruppen.
Zum aktualisierten Leitfaden Prävention (PDF-Datei)

Zu einer Stellungnahme zu Änderungen im  neuen Leitfaden (von Gesundheit Berlin e.V.)

10.02.2006 - Politik: Gesundheit & Umwelt

"Gesundheit von Frauen und Männern im mittleren Lebensalter" ist das Thema des Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes durch das Robert-Koch-Institut. Zum Inhaltsverzeichnis des Berichtes. Der Bericht lässt sich mit dem Online-Bestellformular bestellen oder als PDF-Datei herunterladen.

06.02.2006 - Fachbereich Gesundheitspsychologie - Regionalgruppe München - Veranstaltung

Die Regionalgruppe Gesundheitspsychologie München und Südbayern will im Jahr 2006 durch eine kontinuierliche Vortragsreihe Themen, Tätigkeitsfelder und Maßnahmen der psychologischen Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation Kolleginnen und Kollegen sowie einer breiten Öffentlichkeit vorstellen, und zwar an folgenden Mittwochen: 22.06.2006, 12.07.2006 und 27.09.2006, jeweils von 19.30 - ca. 21 Uhr in München, Gaststätte Bachmaier-Hofbräu, Leopoldstraße 50